| Mahlers Abschied und Aufbruch Seit vielen Jahren gehören die Bamberger Symphoniker zu den »Stammgästen« des Rheingau Musik Festival. In dieser Saison steuern Jonathan Nott und seine Musiker das Abschlusskonzert zum größten deutschen Sommermusik-Festival bei. Für ihre Mahler-Interpretationen weltweit geschätzt, präsentieren sich die Bayerische Staatsphilharmonie und ihr Chefdirigent im Kloster Eberbach mit Werken aus der späten Zeit des Komponisten. | Detail | |
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| Gustav Mahler | Adagio aus der Symphonie Nr. 10 Fis-Dur Wie ein Menetekel schwebte die Zahl 9 über dem symphonischen Schaffen Gustav Mahlers. Der eigentlichen Neunten, dem „Lied von der Erde“, hatte er die Gattungszuordnung noch verweigert, um dann nach der als Nr. 9 gezählten Symphonie sofort eine neue, die Zehnte, zu skizzieren. Von fünf geplanten Sätzen wurde allerdings nur einer zur Aufführungsreife gebracht: das Adagio in Fis-Dur. Das Autograf der Symphonie wimmelt nur so von Kommentaren Mahlers: „Der Teufel tanzt es mit mir … vernichte mich“ - Notizen, die von der Lebenskrise des 50-Jährigen erzählen und sein symphonisches Fragment in den Rang eines Vermächtnisses erheben. | |
| Gustav Mahler | Das Lied von der Erde In Frankreich war der Exotismus, als Lust an fremdartigen Klängen, schon seit der Romantik fester Bestandteil des Musikschaffens. Anders in den deutschsprachigen Ländern: Hier betrat Gustav Mahler mit seinem 1911 uraufgeführten „Lied von der Erde“, dem Texte chinesischer Dichter zugrunde liegen, Neuland. Auf musikalischer Seite freilich bleibt es bei einem sehr behutsamen Einsatz fernöstlicher Stilmittel. Insgesamt stellt das Werk eine grandiose Synthese aus Liedzyklus und Symphonie dar - den letzteren Begriff umging Mahler jedoch, um die gefürchtete Neunzahl zu vermeiden. | |
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Jonathan Nott Dirigent „Dass die Musik Antworten gibt auf die ewigen Fragen der Menschheit, ist der Grund allen Musizierens“, sagt Jonathan Nott, seit 2000 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Dass er und die Bayerische Staatsphilharmonie durch eine ganz besondere künstlerische Partnerschaft verbunden sind, ist in der Musikwelt alles andere als ein Geheimnis, im Gegenteil: Der Gewinn hochkarätiger Preise für die gemeinsamen CD-Einspielungen, Einladungen zu den führenden Festivals und nicht zuletzt die steten Erfolge auf den Konzertreisen rund um den Globus sind eindrucksvolle Belege für die Wertschätzung, die er und „die Bamberger“ allerorten genießen. Neben seiner künstlerischen Arbeit in der Domstadt ist Jonathan Nott ein gern gesehener Gastdirigent der weltweit führenden Symphonieorchester. | ||
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Waltraud Meier Mezzosopran Ihre Kundry, Isolde, Ortrud oder Sieglinde begründete den Weltruhm Waltraud Meiers, keine Wagner-Bühne von Rang, an der sie nicht gastierte: Berlin, Mailand, Paris, Wien, London und New York, nicht zu vergessen der „Grüne Hügel“ in Bayreuth. Aber auch im Lied- und Konzertfach sucht die international gefragte Mezzosopranistin immer wieder neue künstlerische Herausforderungen. In Würzburg geboren, ist sie seit Jahren ein gern gesehener Gast in Bamberg, zuletzt war sie 2010 im Rahmen der Biennale Bamberg in der Regnitzstadt zu Gast. | ||
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Michael König Tenor Hamburg, Wien, Paris, Zürich, Oslo, Lissabon, Barcelona - die Liste der großen Bühnen Europas, an denen Michael König zu sehen und zu hören war, wächst stetig. Dem Opernpublikum präsentierte sich der gefragte deutsch-kanadische Tenor als Tschaikowskys Lenski, Beethovens Florestan und Mozarts Tamino, als Strauss’ Narraboth oder auch in der Titelpartie von Wagners „Lohengrin“. Kein Wunder, dass neben den Bamberger Symphonikern auch Orchester wie die Berliner Philharmoniker oder das London Philharmonic Orchestra den Sänger zu Konzerten einladen. | ||
| Edinburgh International Festival Klang - Zeit und Farbe - Musik Zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre gastieren Jonathan Nott und die Bamberger Symphoniker beim renommierten Edinburgh International Festival, noch dazu genießen sie die Ehre, mit den Abschlusskonzerten für den Ausklang dieses kulturellen Großereignisses zu sorgen. Zuvor gibt Ainārs Rubiķis, Gewinner des Bamberger Symphoniker Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs 2010, im Rahmen eines Late-Night-Konzertes sein mit Spannung erwartetes Festival-Debüt. | Detail | |
| Gustav Mahler | Symphonie Nr. 4 G-Dur, bearbeitet für Sopran und Kammerensemble von Erwin Stein | |
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Ainārs Rubiķis Dirigent Auf die Frage, wer seine musikalischen „Helden“ seien, antwortete Ainārs Rubiķis kurz und bündig: die Bamberger Symphoniker. An deren Pult legte der Lette den Grundstein seiner noch jungen internationalen Karriere, als er 2010 den Bamberger Symphoniker Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerb gewann. Ein Erfolg, der zu hochkarätigen Einladungen führte: Er dirigierte die Kremerata Baltica ebenso wie das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, auch an die Stätte seines ersten großen Triumphes kehrte er zurück, um bei der Biennale Bamberg aufzutreten und einige Wochen später erstmals ein Abonnementkonzert „der Bamberger“ zu leiten. | ||
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Yeree Suh Sopran Die Alte Musik und die Musik der Gegenwart bilden die beiden Pole, zwischen denen sich die Sopranistin Yeree Suh in ihrer künstlerischen Arbeit bewegt, wovon sich auch das Publikum der Bamberger Symphoniker überzeugen konnte: Im Sommer 2010 setzte die Sängerin ein sprichwörtliches Ausrufezeichen, als sie mit der Bayerischen Staatsphilharmonie unter Jonathan Nott beim renommierten Musikfest Berlin gastierte und den Solopart in Pierre Boulez’ „Pli selon pli“ übernahm, wenige Wochen später verzückte sie die Zuhörer in den Bamberger Silvesterkonzerten mit virtuosen Händel-Arien. | ||
| Edinburgh International Festival Klang - Zeit und Farbe - Musik Zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre gastieren Jonathan Nott und die Bamberger Symphoniker beim renommierten Edinburgh International Festival, noch dazu genießen sie die Ehre, mit den Abschlusskonzerten für den Ausklang dieses kulturellen Großereignisses zu sorgen. Zuvor gibt Ainārs Rubiķis, Gewinner des Bamberger Symphoniker Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs 2010, im Rahmen eines Late-Night-Konzertes sein mit Spannung erwartetes Festival-Debüt. | Detail | |
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| Olivier Messiaen | Chronochromie für großes Orchester Der Titel „Chronochromie“ lässt sich mit „Farbe der Zeit“ übersetzen - und er ist Programm. Denn im einzigen streng seriellen Orchesterwerk des Franzosen Olivier Messiaen sind sowohl die Rhythmik als auch die Klangfarben nach mathematischen Prinzipien geordnet und aneinander gekoppelt. Hinzu kommt eine zusätzliche Ebene: die Nachahmung von Vogelgesängen durch Holzbläser und Solostreicher. Ein naturalistischer Effekt, der bei der Uraufführung des Werkes 1960 in der Hochburg der Neuen Musik Donaueschingen die Gemüter erhitzte. | |
| Olivier Messiaen | Sept haikai, Esquisses japonaises für kleines Orchester Olivier Messiaen war der Ornithologe unter den Komponisten des 20. Jahrhunderts. Fast alle Werke seiner Reifezeit enthalten Vogelgesänge, so auch die 1962 entstandenen „Sept haïkaï“. In diesem Stück für Klavier und Kammerorchester kommen nicht weniger als 25 verschiedene japanische Singvögel zu Wort. „Haïkaï“ - in Deutschland spricht man von Haiku - meint eine konzentrierte dreizeilige Gedichtform in 17 Silben. Messiaens Werk, das als Reaktion auf einen Japan-Besuch entstand, weist mit seinen sieben Abschnitten eine eigene, aber ebenso ausgefeilte innere Symmetrie auf. | |
| Béla Bartók | Der wunderbare Mandarin Sz 73, Pantomime in einem Akt In der Ruhmeshalle der spektakulärsten Musikskandale hat „Der wunderbare Mandarin“ seinen Platz sicher. Bei der Uraufführung in Köln 1926 kam es zu Sprechchören und Tumulten, der anwesende Béla Bartók wurde ausgebuht und beschimpft. Kein Geringerer als der damalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer ließ das Werk vom Spielplan absetzen. Wobei zu fragen wäre, ob eher die Musik oder die pantomimische Bühnenhandlung Anstoß erregte. Heute gilt das Stück längst als einer der Meilensteine der expressiven Moderne, kompromisslos in der Entfaltung von Rhythmus, Dynamik, Tempo und Klangfarben. | |
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Jonathan Nott Dirigent „Dass die Musik Antworten gibt auf die ewigen Fragen der Menschheit, ist der Grund allen Musizierens“, sagt Jonathan Nott, seit 2000 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Dass er und die Bayerische Staatsphilharmonie durch eine ganz besondere künstlerische Partnerschaft verbunden sind, ist in der Musikwelt alles andere als ein Geheimnis, im Gegenteil: Der Gewinn hochkarätiger Preise für die gemeinsamen CD-Einspielungen, Einladungen zu den führenden Festivals und nicht zuletzt die steten Erfolge auf den Konzertreisen rund um den Globus sind eindrucksvolle Belege für die Wertschätzung, die er und „die Bamberger“ allerorten genießen. Neben seiner künstlerischen Arbeit in der Domstadt ist Jonathan Nott ein gern gesehener Gastdirigent der weltweit führenden Symphonieorchester. | ||
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Pierre-Laurent Aimard Klavier Seit Jahren ist Pierre-Laurent Aimard den Bamberger Symphonikern und ihrem Chefdirigenten Jonathan Nott eng verbunden, gemeinsame Konzerte gab es über Bamberg hinaus auch in Wien, Paris, Brüssel und Tokio, dazu zwei USA-Tourneen. Der französische Meisterpianist und frühere Bamberger „artist-in-residence“ gilt als eine der Schlüsselfiguren in der Welt der Neuen Musik, lange Jahre war er Mitglied des Ensemble Intercontemporain, einer der wichtigsten Institutionen der Gegenwartsmusik. Als Künstlerischer Leiter übernahm er 2009 die Verantwortung für das renommierte Aldeburgh Festival. | ||
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Edinburgh Festival Chorus Chor Schon der Name veranschaulicht die enge Bindung des Chores an das Edinburgh International Festival. Das spektakuläre Debüt des Edinburgh Festival Chorus 1965 mit der schottischen Erstaufführung von Mahlers „Symphonie der Tausend“ bedeutete gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Mahler-Renaissance. Mittlerweile sind die Sängerinnen und Sänger unter ihrem Chorleiter Christopher Bell zu einem Wegbereiter der Moderne geworden, mit Aufführungen der Musik von Olivier Messiaen über Bernd Alois Zimmermann bis zu John Adams. | ||
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(Einstudierung: Christopher Bell) | ||
| Edinburgh International Festival Klang - Zeit und Farbe - Musik Zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre gastieren Jonathan Nott und die Bamberger Symphoniker beim renommierten Edinburgh International Festival, noch dazu genießen sie die Ehre, mit den Abschlusskonzerten für den Ausklang dieses kulturellen Großereignisses zu sorgen. Zuvor gibt Ainārs Rubiķis, Gewinner des Bamberger Symphoniker Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs 2010, im Rahmen eines Late-Night-Konzertes sein mit Spannung erwartetes Festival-Debüt. | Detail | |
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| Maurice Ravel | Valses nobles et sentimentales Als eine Walzerfolge „nach dem Beispiel Schuberts“ kündigte Maurice Ravel seine „Valses nobles et sentimentales“ an. Gegenüber dem Wiener Romantiker, der je eine Reihe von „noblen“ und „sentimentalen“ Walzern veröffentlicht hatte, nutzte Ravel seinen Ausflug ins Tanzgenre für eine stilistische Neuorientierung - „eine deutlich geklärte Schreibweise, welche die Harmonie härter macht und das Relief der Musik heraushebt“. Und so reihte Ravel denn auch seine Walzer nach dem Prinzip des Kontrasts aneinander, um in einem Epilog wichtige Themen wieder aufzugreifen und so ein musikalisches „Fazit“ zu ziehen. | |
| Maurice Ravel | Konzert für Klavier und Orchester D-Dur "für die linke Hand" Zu den Folgen des Ersten Weltkriegs auf dem Gebiet der Musik gehört jene bemerkenswerte Reihe von Klavierkonzerten für die linke Hand, die der kriegsversehrte Paul Wittgenstein, Bruder des berühmten Philosophen, bei den bedeutendsten Komponisten seiner Zeit bestellte - eines auch bei Maurice Ravel. Dessen Konzert ist ein einsätziges, höchst virtuoses Werk, das an keiner Stelle den Eindruck fehlender Klangdichte aufkommen lässt. Der Partiturzusatz „musae mixtatiae“ („vermischte Musen“) verweist auf die erhebliche stilistische Bandbreite: von anfänglichen Grübeleien über mitreißenden Orchesterjazz bis zu impressionistischen Klangflächen. | |
| Maurice Ravel | Daphnis et Chloé, Ballett Auch Maurice Ravel gehörte zur Riege jener Komponisten, die Anfang des 20. Jahrhunderts Aufsehen erregende Werke für die legendäre Tanztruppe der „Ballets russes“ komponierten. 1912 erlebte sein „Daphnis et Chloé“ in Paris mit den Ballettgrößen Vaslav Nijinsky und Tamara Karsavina seine Premiere, faszinierende Farbwirkungen und Stimmungen, rhythmische Kräfte und der Ausdruck des Märchenhaften fließen in dem Bühnenwerk ineinander. „Es ist“, bemerkte der russische Kollege Stravinsky voller Anerkennung, „bestimmt nicht nur eines der schönsten Werke von Ravel, sondern überhaupt eines der schönsten Erzeugnisse, die die französische Musik hervorgebracht hat.“ | |
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Pierre-Laurent Aimard Klavier Seit Jahren ist Pierre-Laurent Aimard den Bamberger Symphonikern und ihrem Chefdirigenten Jonathan Nott eng verbunden, gemeinsame Konzerte gab es über Bamberg hinaus auch in Wien, Paris, Brüssel und Tokio, dazu zwei USA-Tourneen. Der französische Meisterpianist und frühere Bamberger „artist-in-residence“ gilt als eine der Schlüsselfiguren in der Welt der Neuen Musik, lange Jahre war er Mitglied des Ensemble Intercontemporain, einer der wichtigsten Institutionen der Gegenwartsmusik. Als Künstlerischer Leiter übernahm er 2009 die Verantwortung für das renommierte Aldeburgh Festival. | ||
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Jonathan Nott Dirigent „Dass die Musik Antworten gibt auf die ewigen Fragen der Menschheit, ist der Grund allen Musizierens“, sagt Jonathan Nott, seit 2000 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Dass er und die Bayerische Staatsphilharmonie durch eine ganz besondere künstlerische Partnerschaft verbunden sind, ist in der Musikwelt alles andere als ein Geheimnis, im Gegenteil: Der Gewinn hochkarätiger Preise für die gemeinsamen CD-Einspielungen, Einladungen zu den führenden Festivals und nicht zuletzt die steten Erfolge auf den Konzertreisen rund um den Globus sind eindrucksvolle Belege für die Wertschätzung, die er und „die Bamberger“ allerorten genießen. Neben seiner künstlerischen Arbeit in der Domstadt ist Jonathan Nott ein gern gesehener Gastdirigent der weltweit führenden Symphonieorchester. | ||
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Edinburgh Festival Chorus Chor Schon der Name veranschaulicht die enge Bindung des Chores an das Edinburgh International Festival. Das spektakuläre Debüt des Edinburgh Festival Chorus 1965 mit der schottischen Erstaufführung von Mahlers „Symphonie der Tausend“ bedeutete gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Mahler-Renaissance. Mittlerweile sind die Sängerinnen und Sänger unter ihrem Chorleiter Christopher Bell zu einem Wegbereiter der Moderne geworden, mit Aufführungen der Musik von Olivier Messiaen über Bernd Alois Zimmermann bis zu John Adams. | ||
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(Einstudierung: Christopher Bell) | ||
| Auftakte und Jubiläen Im Anschluss an die Auftritte bei den Sommerfestivals bereist die Bayerische Staatsphilharmonie drei weitere europäische Musikmetropolen, um dort die Spielzeit 2011/2012 einzuläuten. Nach einem Konzert in Brügge eröffnen Jonathan Nott und »die Bamberger« die Jubiläumssaison der vor einem Vierteljahrhundert erbauten Kölner Philharmonie, in der sie seit Jahren gern gesehen sind. Kurz darauf bricht das Orchester nach Prag, in die Stadt seiner historischen Wurzeln auf. | Detail | |
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| Olivier Messiaen | Chronochromie für großes Orchester Der Titel „Chronochromie“ lässt sich mit „Farbe der Zeit“ übersetzen - und er ist Programm. Denn im einzigen streng seriellen Orchesterwerk des Franzosen Olivier Messiaen sind sowohl die Rhythmik als auch die Klangfarben nach mathematischen Prinzipien geordnet und aneinander gekoppelt. Hinzu kommt eine zusätzliche Ebene: die Nachahmung von Vogelgesängen durch Holzbläser und Solostreicher. Ein naturalistischer Effekt, der bei der Uraufführung des Werkes 1960 in der Hochburg der Neuen Musik Donaueschingen die Gemüter erhitzte. | |
| Maurice Ravel | Konzert für Klavier und Orchester D-Dur "für die linke Hand" Zu den Folgen des Ersten Weltkriegs auf dem Gebiet der Musik gehört jene bemerkenswerte Reihe von Klavierkonzerten für die linke Hand, die der kriegsversehrte Paul Wittgenstein, Bruder des berühmten Philosophen, bei den bedeutendsten Komponisten seiner Zeit bestellte - eines auch bei Maurice Ravel. Dessen Konzert ist ein einsätziges, höchst virtuoses Werk, das an keiner Stelle den Eindruck fehlender Klangdichte aufkommen lässt. Der Partiturzusatz „musae mixtatiae“ („vermischte Musen“) verweist auf die erhebliche stilistische Bandbreite: von anfänglichen Grübeleien über mitreißenden Orchesterjazz bis zu impressionistischen Klangflächen. | |
| Antonín Dvořák | Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70 Volkstümlichkeit, Spielfreude und Überfülle der melodischen Einfälle - das waren die Schlagworte, mit denen Antonín Dvořáks Freunde und Bewunderer sein Schaffen charakterisierten. Aber Dvořák konnte auch anders: Als die Londoner Philharmonische Gesellschaft 1884 eine Symphonie bei ihm bestellte, lieferte er ein ungewohnt leidenschaftliches Werk ab, mit kämpferisch-trotzigen Zügen, fern aller Folklorismen und nur im langsamen Satz etwas aufgehellt. Mit dieser d-Moll-Symphonie trat der Böhme den Beweis an, dass ihm bei Bedarf auch Beethoven’sches Pathos und Brahms’scher Ernst zu Gebote standen. | |
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Jonathan Nott Dirigent „Dass die Musik Antworten gibt auf die ewigen Fragen der Menschheit, ist der Grund allen Musizierens“, sagt Jonathan Nott, seit 2000 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Dass er und die Bayerische Staatsphilharmonie durch eine ganz besondere künstlerische Partnerschaft verbunden sind, ist in der Musikwelt alles andere als ein Geheimnis, im Gegenteil: Der Gewinn hochkarätiger Preise für die gemeinsamen CD-Einspielungen, Einladungen zu den führenden Festivals und nicht zuletzt die steten Erfolge auf den Konzertreisen rund um den Globus sind eindrucksvolle Belege für die Wertschätzung, die er und „die Bamberger“ allerorten genießen. Neben seiner künstlerischen Arbeit in der Domstadt ist Jonathan Nott ein gern gesehener Gastdirigent der weltweit führenden Symphonieorchester. | ||
| Auftakte und Jubiläen Im Anschluss an die Auftritte bei den Sommerfestivals bereist die Bayerische Staatsphilharmonie drei weitere europäische Musikmetropolen, um dort die Spielzeit 2011/2012 einzuläuten. Nach einem Konzert in Brügge eröffnen Jonathan Nott und »die Bamberger« die Jubiläumssaison der vor einem Vierteljahrhundert erbauten Kölner Philharmonie, in der sie seit Jahren gern gesehen sind. Kurz darauf bricht das Orchester nach Prag, in die Stadt seiner historischen Wurzeln auf. | Detail | |
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| Maurice Ravel | Valses nobles et sentimentales Als eine Walzerfolge „nach dem Beispiel Schuberts“ kündigte Maurice Ravel seine „Valses nobles et sentimentales“ an. Gegenüber dem Wiener Romantiker, der je eine Reihe von „noblen“ und „sentimentalen“ Walzern veröffentlicht hatte, nutzte Ravel seinen Ausflug ins Tanzgenre für eine stilistische Neuorientierung - „eine deutlich geklärte Schreibweise, welche die Harmonie härter macht und das Relief der Musik heraushebt“. Und so reihte Ravel denn auch seine Walzer nach dem Prinzip des Kontrasts aneinander, um in einem Epilog wichtige Themen wieder aufzugreifen und so ein musikalisches „Fazit“ zu ziehen. | |
| Márton Illés | Konzert für Klavier und Orchester (Uraufführung) | |
| Antonín Dvořák | Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70 Volkstümlichkeit, Spielfreude und Überfülle der melodischen Einfälle - das waren die Schlagworte, mit denen Antonín Dvořáks Freunde und Bewunderer sein Schaffen charakterisierten. Aber Dvořák konnte auch anders: Als die Londoner Philharmonische Gesellschaft 1884 eine Symphonie bei ihm bestellte, lieferte er ein ungewohnt leidenschaftliches Werk ab, mit kämpferisch-trotzigen Zügen, fern aller Folklorismen und nur im langsamen Satz etwas aufgehellt. Mit dieser d-Moll-Symphonie trat der Böhme den Beweis an, dass ihm bei Bedarf auch Beethoven’sches Pathos und Brahms’scher Ernst zu Gebote standen. | |
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Jonathan Nott Dirigent „Dass die Musik Antworten gibt auf die ewigen Fragen der Menschheit, ist der Grund allen Musizierens“, sagt Jonathan Nott, seit 2000 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Dass er und die Bayerische Staatsphilharmonie durch eine ganz besondere künstlerische Partnerschaft verbunden sind, ist in der Musikwelt alles andere als ein Geheimnis, im Gegenteil: Der Gewinn hochkarätiger Preise für die gemeinsamen CD-Einspielungen, Einladungen zu den führenden Festivals und nicht zuletzt die steten Erfolge auf den Konzertreisen rund um den Globus sind eindrucksvolle Belege für die Wertschätzung, die er und „die Bamberger“ allerorten genießen. Neben seiner künstlerischen Arbeit in der Domstadt ist Jonathan Nott ein gern gesehener Gastdirigent der weltweit führenden Symphonieorchester. | ||
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Márton Illés Klavier Seinen ersten Kompositionspreis erhielt er mit 16 Jahren, seither sind zahlreiche weitere Auszeichnungen hinzugekommen. Der Ungar Márton Illés, Jahrgang 1975, gilt schon jetzt als einer der wichtigsten Vertreter Neuer Musik, geadelt durch Kompositionsaufträge des SWR oder der Festivals in Witten, Heidelberg und Kassel, aber auch durch Stipendien und einen Lehrauftrag in Karlsruhe. Daneben ist Márton Illés ein hervorragender Pianist, und so übernimmt er selbst den Solopart, wenn die Bamberger Symphoniker unter Jonathan Nott in Köln sein neues Klavierkonzert aus der Taufe heben. | ||
| Dvorak Festival Prag Auftakte und Jubiläen Im Anschluss an die Auftritte bei den Sommerfestivals bereist die Bayerische Staatsphilharmonie drei weitere europäische Musikmetropolen, um dort die Spielzeit 2011/2012 einzuläuten. Nach einem Konzert in Brügge eröffnen Jonathan Nott und »die Bamberger« die Jubiläumssaison der vor einem Vierteljahrhundert erbauten Kölner Philharmonie, in der sie seit Jahren gern gesehen sind. Kurz darauf bricht das Orchester nach Prag, in die Stadt seiner historischen Wurzeln auf. | Detail | |
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| Johannes Brahms | Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 Die Anregung zu seinem Violinkonzert erhielt Johannes Brahms durch den befreundeten Geiger Joseph Joachim, der ihn um ein solches Werk gebeten hatte. Brahms verfügte nur über wenig Erfahrung mit der Technik des Soloinstruments - und zögerte die Komposition erst einmal hinaus. Er wollte kein Virtuosenkonzert schreiben, technische Brillanz um ihrer selbst willen, wie sie so viele Solokonzerte des 19. Jahrhunderts prägt, widerstrebte ihm. 1878 vollendet, wurde sein Violinkonzert bei der Premiere eher distanziert aufgenommen, was seine Gründe vor allem in der neuartigen Konzeption gehabt haben dürfte: war es Brahms doch gelungen, in dem Werk das Konzertante mit dem Symphonischen zu vereinen. | |
| Antonín Dvořák | Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70 Volkstümlichkeit, Spielfreude und Überfülle der melodischen Einfälle - das waren die Schlagworte, mit denen Antonín Dvořáks Freunde und Bewunderer sein Schaffen charakterisierten. Aber Dvořák konnte auch anders: Als die Londoner Philharmonische Gesellschaft 1884 eine Symphonie bei ihm bestellte, lieferte er ein ungewohnt leidenschaftliches Werk ab, mit kämpferisch-trotzigen Zügen, fern aller Folklorismen und nur im langsamen Satz etwas aufgehellt. Mit dieser d-Moll-Symphonie trat der Böhme den Beweis an, dass ihm bei Bedarf auch Beethoven’sches Pathos und Brahms’scher Ernst zu Gebote standen. | |
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Jonathan Nott Dirigent „Dass die Musik Antworten gibt auf die ewigen Fragen der Menschheit, ist der Grund allen Musizierens“, sagt Jonathan Nott, seit 2000 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Dass er und die Bayerische Staatsphilharmonie durch eine ganz besondere künstlerische Partnerschaft verbunden sind, ist in der Musikwelt alles andere als ein Geheimnis, im Gegenteil: Der Gewinn hochkarätiger Preise für die gemeinsamen CD-Einspielungen, Einladungen zu den führenden Festivals und nicht zuletzt die steten Erfolge auf den Konzertreisen rund um den Globus sind eindrucksvolle Belege für die Wertschätzung, die er und „die Bamberger“ allerorten genießen. Neben seiner künstlerischen Arbeit in der Domstadt ist Jonathan Nott ein gern gesehener Gastdirigent der weltweit führenden Symphonieorchester. | ||
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Sergey Khachatryan Violine Dem in Armenien geborenen Sergey Khachatryan gebührt die Ehre, mit 15 Jahren der bislang jüngste Sieger beim angesehenen Sibelius-Wettbewerb in Helsinki gewesen zu sein. 2005 ließ er diesem Sieg den Triumph im Brüsseler Concours Reine Elisabeth folgen. Seither gastiert der junge Geiger, wenn er nicht gerade mit seiner Schwester Lusine im Duo konzertiert, bei den weltbesten Orchestern von New York bis Berlin. Mit den Bamberger Symphonikern war er 2009 und 2010 bereits in Spanien und Luxembourg unterwegs, um nun auch an der Regnitz seine Visitenkarte abzugeben. | ||
| Artist-in-residence 1 Als einer der großen Geiger unserer Zeit wird er weltweit gefeiert, seit seinem Bamberg-Debüt vor bald drei Jahrzehnten beehrt uns Frank Peter Zimmermann als Solist in schöner Regelmäßigkeit. In seinem ersten Programm als »artist-in-residence« widmet er sich gemeinsam mit Robin Ticciati einem Werk, das als Höhepunkt der klassischen Konzertliteratur gilt: Beethovens Violinkonzert, zunächst als unspielbar abgelehnt, heute als »Gipfelwerk« der Gattung verehrt. | Detail | |
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| Ludwig van Beethoven | Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Mit dem Hinweis „par Clemenza pour Clement" („aus Sanftmut für Clement") überschrieb Ludwig van Beethoven das Manuskript seines Violinkonzerts. Gemeint mit der hintergründigen Widmung war Franz Clement, Konzertmeister des Theaters an der Wien, der den Solopart des Werkes auch bei der Premiere 1806 spielte. Allerdings hatte Beethoven das Stück erst so kurzfristig fertig gestellt, dass der Geiger, wie berichtet wurde, „sein Solo ohne vorherige Probe a vista" spielen musste - eine Anforderung, die der weithin angesehene Virtuose jedoch, den zeitgenössischen Kritiken zufolge, bravourös meisterte. | |
| Johannes Brahms | Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 Bedeutete die erste Symphonie aus dem Jahr 1876 für Johannes Brahms den Durchbruch in der Bewältigung der symphonischen Form, so entstand seine zweite Symphonie nur ein Jahr später - Brahms war sich seines Weges nunmehr sicher. Inhaltlich steht diese Zweite in starkem Kontrast zu ihrer „herben" Vorgängerin, dem Kritiker Eduard Hanslick kündigte Brahms das Werk gar als „heiter und lieblich" an. Und auch Clara Schumann empfand die Symphonie als sehr naturhaft, in der Art einer Pastorale: „Das ist ja lauter blauer Himmel, Quellenrieseln, Sonnenschein, und kühler Schatten!" | |
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Robin Ticciati Dirigent Als Robin Ticciati im Herbst 2010 das Amt des neuen Ersten Gastdirigenten in Bamberg antrat, war seine Debüt-CD mit der Bayerischen Staatsphilharmonie und chorsymphonischen Werken von Brahms längst erschienen - und hatte gehörig für Aufsehen in der Fachwelt gesorgt. Faszinierend ist nicht allein die verblüffende Reife und Souveränität, die der junge Londoner und Chef des Scottish Chamber Orchestra am Dirigentenpult ausstrahlt, sondern auch seine einnehmende, begeisternde Art, die jeden Besucher seiner Konzerte unmittelbar gefangen nimmt. Sein Terminkalender ist gefüllt mit hochkarätigen Engagements, Einladungen führen ihn zu Los Angeles Philharmonic und in der Amsterdamer Concertgebouw ebenso wie an die MET oder die Scala. | ||
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Frank Peter Zimmermann Violine Er ist "der Oistrach unserer Tage" (Südeutsche Zeitung), und in den Konzertsälen dieser Welt zu Hause, mit seinen Interpretationen der großen Violinliteratur setzt Frank Peter Zimmermann Maßstäbe und begeistert sein Publikum. 1984 feierte er seinen Einstand in Bamberg, als treuer »Stammgast« beehrte er die Bamberger Symphoniker in den vergangenen bald drei Jahrzehnten mit unzähligen umjubelten Auftritten. In dieser Saison präsentiert sich der Weltklassegeiger und gebürtige Duisburger als „artist-in-residence“ gleich in einer ganzen Reihe an Konzerten in der Domstadt. | ||
| Artist-in-residence 1 Als einer der großen Geiger unserer Zeit wird er weltweit gefeiert, seit seinem Bamberg-Debüt vor bald drei Jahrzehnten beehrt uns Frank Peter Zimmermann als Solist in schöner Regelmäßigkeit. In seinem ersten Programm als »artist-in-residence« widmet er sich gemeinsam mit Robin Ticciati einem Werk, das als Höhepunkt der klassischen Konzertliteratur gilt: Beethovens Violinkonzert, zunächst als unspielbar abgelehnt, heute als »Gipfelwerk« der Gattung verehrt. . | Detail | |
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| Ludwig van Beethoven | Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Mit dem Hinweis „par Clemenza pour Clement" („aus Sanftmut für Clement") überschrieb Ludwig van Beethoven das Manuskript seines Violinkonzerts. Gemeint mit der hintergründigen Widmung war Franz Clement, Konzertmeister des Theaters an der Wien, der den Solopart des Werkes auch bei der Premiere 1806 spielte. Allerdings hatte Beethoven das Stück erst so kurzfristig fertig gestellt, dass der Geiger, wie berichtet wurde, „sein Solo ohne vorherige Probe a vista" spielen musste - eine Anforderung, die der weithin angesehene Virtuose jedoch, den zeitgenössischen Kritiken zufolge, bravourös meisterte. | |
| Johannes Brahms | Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 Bedeutete die erste Symphonie aus dem Jahr 1876 für Johannes Brahms den Durchbruch in der Bewältigung der symphonischen Form, so entstand seine zweite Symphonie nur ein Jahr später - Brahms war sich seines Weges nunmehr sicher. Inhaltlich steht diese Zweite in starkem Kontrast zu ihrer „herben" Vorgängerin, dem Kritiker Eduard Hanslick kündigte Brahms das Werk gar als „heiter und lieblich" an. Und auch Clara Schumann empfand die Symphonie als sehr naturhaft, in der Art einer Pastorale: „Das ist ja lauter blauer Himmel, Quellenrieseln, Sonnenschein, und kühler Schatten!" | |
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Robin Ticciati Dirigent Als Robin Ticciati im Herbst 2010 das Amt des neuen Ersten Gastdirigenten in Bamberg antrat, war seine Debüt-CD mit der Bayerischen Staatsphilharmonie und chorsymphonischen Werken von Brahms längst erschienen - und hatte gehörig für Aufsehen in der Fachwelt gesorgt. Faszinierend ist nicht allein die verblüffende Reife und Souveränität, die der junge Londoner und Chef des Scottish Chamber Orchestra am Dirigentenpult ausstrahlt, sondern auch seine einnehmende, begeisternde Art, die jeden Besucher seiner Konzerte unmittelbar gefangen nimmt. Sein Terminkalender ist gefüllt mit hochkarätigen Engagements, Einladungen führen ihn zu Los Angeles Philharmonic und in der Amsterdamer Concertgebouw ebenso wie an die MET oder die Scala. | ||
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Frank Peter Zimmermann Violine Er ist "der Oistrach unserer Tage" (Südeutsche Zeitung), und in den Konzertsälen dieser Welt zu Hause, mit seinen Interpretationen der großen Violinliteratur setzt Frank Peter Zimmermann Maßstäbe und begeistert sein Publikum. 1984 feierte er seinen Einstand in Bamberg, als treuer »Stammgast« beehrte er die Bamberger Symphoniker in den vergangenen bald drei Jahrzehnten mit unzähligen umjubelten Auftritten. In dieser Saison präsentiert sich der Weltklassegeiger und gebürtige Duisburger als „artist-in-residence“ gleich in einer ganzen Reihe an Konzerten in der Domstadt. | ||
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| Artist-in-residence 1 Als einer der großen Geiger unserer Zeit wird er weltweit gefeiert, seit seinem Bamberg-Debüt vor bald drei Jahrzehnten beehrt uns Frank Peter Zimmermann als Solist in schöner Regelmäßigkeit. In seinem ersten Programm als »artist-in-residence« widmet er sich gemeinsam mit Robin Ticciati einem Werk, das als Höhepunkt der klassischen Konzertliteratur gilt: Beethovens Violinkonzert, zunächst als unspielbar abgelehnt, heute als »Gipfelwerk« der Gattung verehrt. | Detail | |
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| Ludwig van Beethoven | Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Mit dem Hinweis „par Clemenza pour Clement" („aus Sanftmut für Clement") überschrieb Ludwig van Beethoven das Manuskript seines Violinkonzerts. Gemeint mit der hintergründigen Widmung war Franz Clement, Konzertmeister des Theaters an der Wien, der den Solopart des Werkes auch bei der Premiere 1806 spielte. Allerdings hatte Beethoven das Stück erst so kurzfristig fertig gestellt, dass der Geiger, wie berichtet wurde, „sein Solo ohne vorherige Probe a vista" spielen musste - eine Anforderung, die der weithin angesehene Virtuose jedoch, den zeitgenössischen Kritiken zufolge, bravourös meisterte. | |
| Johannes Brahms | Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 Bedeutete die erste Symphonie aus dem Jahr 1876 für Johannes Brahms den Durchbruch in der Bewältigung der symphonischen Form, so entstand seine zweite Symphonie nur ein Jahr später - Brahms war sich seines Weges nunmehr sicher. Inhaltlich steht diese Zweite in starkem Kontrast zu ihrer „herben" Vorgängerin, dem Kritiker Eduard Hanslick kündigte Brahms das Werk gar als „heiter und lieblich" an. Und auch Clara Schumann empfand die Symphonie als sehr naturhaft, in der Art einer Pastorale: „Das ist ja lauter blauer Himmel, Quellenrieseln, Sonnenschein, und kühler Schatten!" | |
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Robin Ticciati Dirigent Als Robin Ticciati im Herbst 2010 das Amt des neuen Ersten Gastdirigenten in Bamberg antrat, war seine Debüt-CD mit der Bayerischen Staatsphilharmonie und chorsymphonischen Werken von Brahms längst erschienen - und hatte gehörig für Aufsehen in der Fachwelt gesorgt. Faszinierend ist nicht allein die verblüffende Reife und Souveränität, die der junge Londoner und Chef des Scottish Chamber Orchestra am Dirigentenpult ausstrahlt, sondern auch seine einnehmende, begeisternde Art, die jeden Besucher seiner Konzerte unmittelbar gefangen nimmt. Sein Terminkalender ist gefüllt mit hochkarätigen Engagements, Einladungen führen ihn zu Los Angeles Philharmonic und in der Amsterdamer Concertgebouw ebenso wie an die MET oder die Scala. | ||
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Frank Peter Zimmermann Dirigent Seit mehr als drei Jahrzehnten setzt Frank Peter Zimmermann mit seinen Interpretationen des großen Violinrepertoires Maßstäbe, er gastierte bei allen wichtigen Festivals und Orchestern in der Alten und Neuen Welt. Bei den Bamberger Symphonikern debütierte er 1984 mit Ligetis Violinkonzert, unzählige weitere Auftritte mit dem Orchester schlossen sich an. Der gebürtige Duisburger brachte Werke von Augusta Read Thomas, Brett Dean oder auch Matthias Pintscher zur Uraufführung, seine Einspielungen wurden mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. | ||
| Artist-in-residence 1 Als einer der großen Geiger unserer Zeit wird er weltweit gefeiert, seit seinem Bamberg-Debüt vor bald drei Jahrzehnten beehrt uns Frank Peter Zimmermann als Solist in schöner Regelmäßigkeit. In seinem ersten Programm als »artist-in-residence« widmet er sich gemeinsam mit Robin Ticciati einem Werk, das als Höhepunkt der klassischen Konzertliteratur gilt: Beethovens Violinkonzert, zunächst als unspielbar abgelehnt, heute als »Gipfelwerk« der Gattung verehrt. | Detail | |
| Detail | ||
| Ludwig van Beethoven | Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Mit dem Hinweis „par Clemenza pour Clement" („aus Sanftmut für Clement") überschrieb Ludwig van Beethoven das Manuskript seines Violinkonzerts. Gemeint mit der hintergründigen Widmung war Franz Clement, Konzertmeister des Theaters an der Wien, der den Solopart des Werkes auch bei der Premiere 1806 spielte. Allerdings hatte Beethoven das Stück erst so kurzfristig fertig gestellt, dass der Geiger, wie berichtet wurde, „sein Solo ohne vorherige Probe a vista" spielen musste - eine Anforderung, die der weithin angesehene Virtuose jedoch, den zeitgenössischen Kritiken zufolge, bravourös meisterte. | |
| Johannes Brahms | Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 Bedeutete die erste Symphonie aus dem Jahr 1876 für Johannes Brahms den Durchbruch in der Bewältigung der symphonischen Form, so entstand seine zweite Symphonie nur ein Jahr später - Brahms war sich seines Weges nunmehr sicher. Inhaltlich steht diese Zweite in starkem Kontrast zu ihrer „herben" Vorgängerin, dem Kritiker Eduard Hanslick kündigte Brahms das Werk gar als „heiter und lieblich" an. Und auch Clara Schumann empfand die Symphonie als sehr naturhaft, in der Art einer Pastorale: „Das ist ja lauter blauer Himmel, Quellenrieseln, Sonnenschein, und kühler Schatten!" | |
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Robin Ticciati Dirigent Als Robin Ticciati im Herbst 2010 das Amt des neuen Ersten Gastdirigenten in Bamberg antrat, war seine Debüt-CD mit der Bayerischen Staatsphilharmonie und chorsymphonischen Werken von Brahms längst erschienen - und hatte gehörig für Aufsehen in der Fachwelt gesorgt. Faszinierend ist nicht allein die verblüffende Reife und Souveränität, die der junge Londoner und Chef des Scottish Chamber Orchestra am Dirigentenpult ausstrahlt, sondern auch seine einnehmende, begeisternde Art, die jeden Besucher seiner Konzerte unmittelbar gefangen nimmt. Sein Terminkalender ist gefüllt mit hochkarätigen Engagements, Einladungen führen ihn zu Los Angeles Philharmonic und in der Amsterdamer Concertgebouw ebenso wie an die MET oder die Scala. | ||
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Frank Peter Zimmermann Dirigent Seit mehr als drei Jahrzehnten setzt Frank Peter Zimmermann mit seinen Interpretationen des großen Violinrepertoires Maßstäbe, er gastierte bei allen wichtigen Festivals und Orchestern in der Alten und Neuen Welt. Bei den Bamberger Symphonikern debütierte er 1984 mit Ligetis Violinkonzert, unzählige weitere Auftritte mit dem Orchester schlossen sich an. Der gebürtige Duisburger brachte Werke von Augusta Read Thomas, Brett Dean oder auch Matthias Pintscher zur Uraufführung, seine Einspielungen wurden mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. | ||
| Artist-in-residence 1 Als einer der großen Geiger unserer Zeit wird er weltweit gefeiert, seit seinem Bamberg-Debüt vor bald drei Jahrzehnten beehrt uns Frank Peter Zimmermann als Solist in schöner Regelmäßigkeit. In seinem ersten Programm als »artist-in-residence« widmet er sich gemeinsam mit Robin Ticciati einem Werk, das als Höhepunkt der klassischen Konzertliteratur gilt: Beethovens Violinkonzert, zunächst als unspielbar abgelehnt, heute als »Gipfelwerk« der Gattung verehrt. | Detail | |
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| Ludwig van Beethoven | Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Mit dem Hinweis „par Clemenza pour Clement" („aus Sanftmut für Clement") überschrieb Ludwig van Beethoven das Manuskript seines Violinkonzerts. Gemeint mit der hintergründigen Widmung war Franz Clement, Konzertmeister des Theaters an der Wien, der den Solopart des Werkes auch bei der Premiere 1806 spielte. Allerdings hatte Beethoven das Stück erst so kurzfristig fertig gestellt, dass der Geiger, wie berichtet wurde, „sein Solo ohne vorherige Probe a vista" spielen musste - eine Anforderung, die der weithin angesehene Virtuose jedoch, den zeitgenössischen Kritiken zufolge, bravourös meisterte. | |
| Johannes Brahms | Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 Bedeutete die erste Symphonie aus dem Jahr 1876 für Johannes Brahms den Durchbruch in der Bewältigung der symphonischen Form, so entstand seine zweite Symphonie nur ein Jahr später - Brahms war sich seines Weges nunmehr sicher. Inhaltlich steht diese Zweite in starkem Kontrast zu ihrer „herben" Vorgängerin, dem Kritiker Eduard Hanslick kündigte Brahms das Werk gar als „heiter und lieblich" an. Und auch Clara Schumann empfand die Symphonie als sehr naturhaft, in der Art einer Pastorale: „Das ist ja lauter blauer Himmel, Quellenrieseln, Sonnenschein, und kühler Schatten!" | |
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Robin Ticciati Dirigent Als Robin Ticciati im Herbst 2010 das Amt des neuen Ersten Gastdirigenten in Bamberg antrat, war seine Debüt-CD mit der Bayerischen Staatsphilharmonie und chorsymphonischen Werken von Brahms längst erschienen - und hatte gehörig für Aufsehen in der Fachwelt gesorgt. Faszinierend ist nicht allein die verblüffende Reife und Souveränität, die der junge Londoner und Chef des Scottish Chamber Orchestra am Dirigentenpult ausstrahlt, sondern auch seine einnehmende, begeisternde Art, die jeden Besucher seiner Konzerte unmittelbar gefangen nimmt. Sein Terminkalender ist gefüllt mit hochkarätigen Engagements, Einladungen führen ihn zu Los Angeles Philharmonic und in der Amsterdamer Concertgebouw ebenso wie an die MET oder die Scala. | ||
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Frank Peter Zimmermann Violine Er ist "der Oistrach unserer Tage" (Südeutsche Zeitung), und in den Konzertsälen dieser Welt zu Hause, mit seinen Interpretationen der großen Violinliteratur setzt Frank Peter Zimmermann Maßstäbe und begeistert sein Publikum. 1984 feierte er seinen Einstand in Bamberg, als treuer »Stammgast« beehrte er die Bamberger Symphoniker in den vergangenen bald drei Jahrzehnten mit unzähligen umjubelten Auftritten. In dieser Saison präsentiert sich der Weltklassegeiger und gebürtige Duisburger als „artist-in-residence“ gleich in einer ganzen Reihe an Konzerten in der Domstadt. | ||
| Artist-in-residence 1 Als einer der großen Geiger unserer Zeit wird er weltweit gefeiert, seit seinem Bamberg-Debüt vor bald drei Jahrzehnten beehrt uns Frank Peter Zimmermann als Solist in schöner Regelmäßigkeit. In seinem ersten Programm als »artist-in-residence« widmet er sich gemeinsam mit Robin Ticciati einem Werk, das als Höhepunkt der klassischen Konzertliteratur gilt: Beethovens Violinkonzert, zunächst als unspielbar abgelehnt, heute als »Gipfelwerk« der Gattung verehrt. | Detail | |
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| Ludwig van Beethoven | Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Mit dem Hinweis „par Clemenza pour Clement" („aus Sanftmut für Clement") überschrieb Ludwig van Beethoven das Manuskript seines Violinkonzerts. Gemeint mit der hintergründigen Widmung war Franz Clement, Konzertmeister des Theaters an der Wien, der den Solopart des Werkes auch bei der Premiere 1806 spielte. Allerdings hatte Beethoven das Stück erst so kurzfristig fertig gestellt, dass der Geiger, wie berichtet wurde, „sein Solo ohne vorherige Probe a vista" spielen musste - eine Anforderung, die der weithin angesehene Virtuose jedoch, den zeitgenössischen Kritiken zufolge, bravourös meisterte. | |
| Johannes Brahms | Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 Bedeutete die erste Symphonie aus dem Jahr 1876 für Johannes Brahms den Durchbruch in der Bewältigung der symphonischen Form, so entstand seine zweite Symphonie nur ein Jahr später - Brahms war sich seines Weges nunmehr sicher. Inhaltlich steht diese Zweite in starkem Kontrast zu ihrer „herben" Vorgängerin, dem Kritiker Eduard Hanslick kündigte Brahms das Werk gar als „heiter und lieblich" an. Und auch Clara Schumann empfand die Symphonie als sehr naturhaft, in der Art einer Pastorale: „Das ist ja lauter blauer Himmel, Quellenrieseln, Sonnenschein, und kühler Schatten!" | |
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Robin Ticciati Dirigent Als Robin Ticciati im Herbst 2010 das Amt des neuen Ersten Gastdirigenten in Bamberg antrat, war seine Debüt-CD mit der Bayerischen Staatsphilharmonie und chorsymphonischen Werken von Brahms längst erschienen - und hatte gehörig für Aufsehen in der Fachwelt gesorgt. Faszinierend ist nicht allein die verblüffende Reife und Souveränität, die der junge Londoner und Chef des Scottish Chamber Orchestra am Dirigentenpult ausstrahlt, sondern auch seine einnehmende, begeisternde Art, die jeden Besucher seiner Konzerte unmittelbar gefangen nimmt. Sein Terminkalender ist gefüllt mit hochkarätigen Engagements, Einladungen führen ihn zu Los Angeles Philharmonic und in der Amsterdamer Concertgebouw ebenso wie an die MET oder die Scala. | ||
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Frank Peter Zimmermann Violine Er ist "der Oistrach unserer Tage" (Südeutsche Zeitung), und in den Konzertsälen dieser Welt zu Hause, mit seinen Interpretationen der großen Violinliteratur setzt Frank Peter Zimmermann Maßstäbe und begeistert sein Publikum. 1984 feierte er seinen Einstand in Bamberg, als treuer »Stammgast« beehrte er die Bamberger Symphoniker in den vergangenen bald drei Jahrzehnten mit unzähligen umjubelten Auftritten. In dieser Saison präsentiert sich der Weltklassegeiger und gebürtige Duisburger als „artist-in-residence“ gleich in einer ganzen Reihe an Konzerten in der Domstadt. | ||
| Artist-in-residence 1 Als einer der großen Geiger unserer Zeit wird er weltweit gefeiert, seit seinem Bamberg-Debüt vor bald drei Jahrzehnten beehrt uns Frank Peter Zimmermann als Solist in schöner Regelmäßigkeit. In seinem ersten Programm als »artist-in-residence« widmet er sich gemeinsam mit Robin Ticciati einem Werk, das als Höhepunkt der klassischen Konzertliteratur gilt: Beethovens Violinkonzert, zunächst als unspielbar abgelehnt, heute als »Gipfelwerk« der Gattung verehrt. | Detail | |
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| Ludwig van Beethoven | Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 Mit dem Hinweis „par Clemenza pour Clement" („aus Sanftmut für Clement") überschrieb Ludwig van Beethoven das Manuskript seines Violinkonzerts. Gemeint mit der hintergründigen Widmung war Franz Clement, Konzertmeister des Theaters an der Wien, der den Solopart des Werkes auch bei der Premiere 1806 spielte. Allerdings hatte Beethoven das Stück erst so kurzfristig fertig gestellt, dass der Geiger, wie berichtet wurde, „sein Solo ohne vorherige Probe a vista" spielen musste - eine Anforderung, die der weithin angesehene Virtuose jedoch, den zeitgenössischen Kritiken zufolge, bravourös meisterte. | |
| Johannes Brahms | Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73 Bedeutete die erste Symphonie aus dem Jahr 1876 für Johannes Brahms den Durchbruch in der Bewältigung der symphonischen Form, so entstand seine zweite Symphonie nur ein Jahr später - Brahms war sich seines Weges nunmehr sicher. Inhaltlich steht diese Zweite in starkem Kontrast zu ihrer „herben" Vorgängerin, dem Kritiker Eduard Hanslick kündigte Brahms das Werk gar als „heiter und lieblich" an. Und auch Clara Schumann empfand die Symphonie als sehr naturhaft, in der Art einer Pastorale: „Das ist ja lauter blauer Himmel, Quellenrieseln, Sonnenschein, und kühler Schatten!" | |
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Frank Peter Zimmermann Violine Er ist "der Oistrach unserer Tage" (Südeutsche Zeitung), und in den Konzertsälen dieser Welt zu Hause, mit seinen Interpretationen der großen Violinliteratur setzt Frank Peter Zimmermann Maßstäbe und begeistert sein Publikum. 1984 feierte er seinen Einstand in Bamberg, als treuer »Stammgast« beehrte er die Bamberger Symphoniker in den vergangenen bald drei Jahrzehnten mit unzähligen umjubelten Auftritten. In dieser Saison präsentiert sich der Weltklassegeiger und gebürtige Duisburger als „artist-in-residence“ gleich in einer ganzen Reihe an Konzerten in der Domstadt. | ||
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Robin Ticciati Dirigent Als Robin Ticciati im Herbst 2010 das Amt des neuen Ersten Gastdirigenten in Bamberg antrat, war seine Debüt-CD mit der Bayerischen Staatsphilharmonie und chorsymphonischen Werken von Brahms längst erschienen - und hatte gehörig für Aufsehen in der Fachwelt gesorgt. Faszinierend ist nicht allein die verblüffende Reife und Souveränität, die der junge Londoner und Chef des Scottish Chamber Orchestra am Dirigentenpult ausstrahlt, sondern auch seine einnehmende, begeisternde Art, die jeden Besucher seiner Konzerte unmittelbar gefangen nimmt. Sein Terminkalender ist gefüllt mit hochkarätigen Engagements, Einladungen führen ihn zu Los Angeles Philharmonic und in der Amsterdamer Concertgebouw ebenso wie an die MET oder die Scala. | ||
Abo-Reihe: D | ||
| Workshop-Konzert EINTRITT FREIMitglieder der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie und Ensembles des Orchesters arbeiten am Sonntag, 2. Oktober 2011 ab 10 Uhr in Gruppen, in Ensembles und solistisch mit Schülern, Studenten und interessierten Erwachsenen. In einem Konzert um 17 Uhr führen Orchestermitglieder und Teilnehmer des Workshops das tagsüber Erarbeitete auf. Das Konzert ist öffentlich, der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. | Detail | |
| Das genaue Programm wird noch bekannt gegeben | ||
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Workshop-Teilnehmer | ||
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Mitglieder der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie | ||
| Kammerkonzert "Quintett plus" | ||
| Eugene Bozza | Giration | |
| Johann Sebastian Bach | Goldberg-Variationen BWV 988 | |
| Jan Koetsier | Introduktion und Variationen über das "Vysehrad"-Thema von Friedrich Smetana op. 71 | |
| André Previn | Four Outings for Brass | |
| Wolfgang Amadeus Mozart | Adagio B-Dur KV 411 | |
| Jan Koetsier | Metamorphosen über ein Thema aus "Die Moldau" von Friedrich Smetana op. 102 | |
| Eugene Bozza | Sonatine | |
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William Tuttle Horn | ||
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Lutz Randow Trompete | ||
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Markus Mester Trompete | ||
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Stefan Lüghausen Posaune | ||
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Heiko Triebener Tuba | ||
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Laurence Forstner-Beaufils Harfe | ||
| Jugendkonzert Fabel, Film, Finnland »Mir geht es um Zusammenklang. Die Musiker müssen gleich atmen und doch ihre Individualität bewahren«, erläutert Osmo Vänskä sein Verständnis vom Dirigieren. In dieser Saison erstmals am Symphonikerpult in Bamberg zu Gast, hat der Music Director des Minnesota Orchestra ein unkonventionelles russisch-finnisches Programm zusammengestellt, das den Bogen von der Symphonischen Dichtung über Filmmusik und Klavierkonzert bis zur Symphonie schlägt. | Detail | |
| Detail | ||
| Sergej Prokofieff | Lieutnant Kijé, Suite op. 60 1932 gelang der staatlichen weißrussischen Filmgesellschaft ein echter Coup: Mit Sergej Prokofieff konnte sie einen der prominentesten russischen Komponisten für eine Produktion gewinnen. Die Satire über den erfundenen Lieutenant Kijé, der durch die zaristische Bürokratie zum Leben erweckt, erhöht, verheiratet und schließlich mit Pomp beerdigt wird, war so recht nach dem Geschmack Prokofieffs. Und während der Film bald aus den Kinos verschwand, hat sich die Suite nach der Filmmusik bis heute in den Konzertsälen gehalten: als klingende Biografie eines fiktiven Helden. | |
| Igor Stravinsky | Chant du rossignol „Le rossignol“, „Die Nachtigall“: Igor Stravinskys erste Oper und zugleich eines seiner „Sorgenkinder“. Bereits 1909 hatte er den ersten Akt nach Andersens Märchen beendet. Dann aber forderten die berühmten Ballettaufträge Diaghilews ihr Recht, vom „Feuervogel“ bis zum „Sacre“ - und als der Komponist die Arbeit an der Oper 1913 wieder aufnahm, hatte sich sein Stil grundlegend geändert. Großen Erfolg erntete schließlich weniger die „Nachtigall“ als vielmehr die Symphonische Dichtung „Chant du rossignol“ („Gesang der Nachtigall“), die Stravinsky aus den neuen Opernakten zwei und drei destillierte. | |
| Detail | ||
|
Osmo Vänskä Dirigent Wie in Europa weiß man auch in den USA Osmo Vänskäs dirigentische Arbeit sehr zu schätzen. 2005 war er Amerikas Dirigent des Jahres, kürzlich erst wurde sein Vertrag als Chefdirigent des Minnesota Orchestra bis 2015 verlängert. Auf einhelliges Kritikerlob inklusive einer Grammy-Nominierung stieß seine Gesamtaufnahme aller Beethoven-Symphonien. In den 1990er Jahren hatte Osmo Vänskä bereits das Symphonieorchester in Lahti zu einem der Vorzeigeensembles seiner finnischen Heimat gemacht. Höchste Zeit also, dass der ehemalige Klarinettist auch in Bamberg Station macht. | ||
| Fabel, Film, Finnland »Mir geht es um Zusammenklang. Die Musiker müssen gleich atmen und doch ihre Individualität bewahren«, erläutert Osmo Vänskä sein Verständnis vom Dirigieren. In dieser Saison erstmals am Symphonikerpult in Bamberg zu Gast, hat der Music Director des Minnesota Orchestra ein unkonventionelles russisch-finnisches Programm zusammengestellt, das den Bogen von der Symphonischen Dichtung über Filmmusik und Klavierkonzert bis zur Symphonie schlägt. | Detail | |
| Detail | ||
| Sergej Prokofieff | Lieutnant Kijé, Suite op. 60 1932 gelang der staatlichen weißrussischen Filmgesellschaft ein echter Coup: Mit Sergej Prokofieff konnte sie einen der prominentesten russischen Komponisten für eine Produktion gewinnen. Die Satire über den erfundenen Lieutenant Kijé, der durch die zaristische Bürokratie zum Leben erweckt, erhöht, verheiratet und schließlich mit Pomp beerdigt wird, war so recht nach dem Geschmack Prokofieffs. Und während der Film bald aus den Kinos verschwand, hat sich die Suite nach der Filmmusik bis heute in den Konzertsälen gehalten: als klingende Biografie eines fiktiven Helden. | |
| Sergej Prokofieff | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 G-Dur op. 55 Sein fünftes und letztes Klavierkonzert kündigte Sergej Prokofieff zur Zeit der Entstehung im Sommer 1932 stets als „Musik für Klavier mit Orchester“ an. Die Vorsicht war berechtigt, denn zumindest äußerlich entspricht das fertige Werk mit seinen fünf knappen Sätzen nicht dem klassischen Modell. Trotzdem blieb Prokofieff der Tradition treu, wenn auch in freier Aneignung: durch konzentrierte musikalische Arbeit, virtuose Geläufigkeit und frappierende Klangeffekte. Kein Geringerer als Wilhelm Furtwängler hob das Konzert zusammen mit dem Komponisten noch im Jahr der Vollendung aus der Taufe. | |
| Igor Stravinsky | Chant du rossignol „Le rossignol“, „Die Nachtigall“: Igor Stravinskys erste Oper und zugleich eines seiner „Sorgenkinder“. Bereits 1909 hatte er den ersten Akt nach Andersens Märchen beendet. Dann aber forderten die berühmten Ballettaufträge Diaghilews ihr Recht, vom „Feuervogel“ bis zum „Sacre“ - und als der Komponist die Arbeit an der Oper 1913 wieder aufnahm, hatte sich sein Stil grundlegend geändert. Großen Erfolg erntete schließlich weniger die „Nachtigall“ als vielmehr die Symphonische Dichtung „Chant du rossignol“ („Gesang der Nachtigall“), die Stravinsky aus den neuen Opernakten zwei und drei destillierte. | |
| Jean Sibelius | Symphonie Nr. 3 C-Dur op. 52 1904 konnte sich Jean Sibelius einen lang gehegten Traum erfüllen: den Bau eines Hauses im ländlichen Järvenpää, etwa eine Stunde von Helsinki entfernt. Hier entstand als erstes größeres Werk seine dritte Symphonie, der man die Verbundenheit mit der Natur und dem Landleben anzuhören meint. Andererseits: Auch der entspannteste nordische Tonfall kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Auseinandersetzung mit den klassischen Gattungsvorgaben für Sibelius stets ein Muss war. | |
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Osmo Vänskä Dirigent Wie in Europa weiß man auch in den USA Osmo Vänskäs dirigentische Arbeit sehr zu schätzen. 2005 war er Amerikas Dirigent des Jahres, kürzlich erst wurde sein Vertrag als Chefdirigent des Minnesota Orchestra bis 2015 verlängert. Auf einhelliges Kritikerlob inklusive einer Grammy-Nominierung stieß seine Gesamtaufnahme aller Beethoven-Symphonien. In den 1990er Jahren hatte Osmo Vänskä bereits das Symphonieorchester in Lahti zu einem der Vorzeigeensembles seiner finnischen Heimat gemacht. Höchste Zeit also, dass der ehemalige Klarinettist auch in Bamberg Station macht. | ||
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Tamara Stefanovich Klavier Sie war die jüngste Studentin an der Belgrader Universität, ging in Köln bei Pierre-Laurent Aimard in die Lehre und arbeitete mehrfach mit dem französischen Meisterkomponisten Pierre Boulez zusammen: Für Tamara Stefanovich ist die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts eine Herzensangelegenheit, aber auch Bach, Mozart und Haydn stehen ganz oben in ihrem Repertoire. Sie trat in der Carnegie Hall und im Théâtre du Chatelet auf, beim Lucerne Festival und in La Roque d’Anthéron, dazu luden sie Orchester wie das Philharmonia Orchestra oder Chicago Symphony zu Konzerten ein. Auch Bamberg stand schon einmal auf ihrem Terminplan, 2008 lieferte sie in der Domstadt erstmals eine Kostprobe ihres Könnens ab. | ||
| Fabel, Film, Finnland »Mir geht es um Zusammenklang. Die Musiker müssen gleich atmen und doch ihre Individualität bewahren«, erläutert Osmo Vänskä sein Verständnis vom Dirigieren. In dieser Saison erstmals am Symphonikerpult in Bamberg zu Gast, hat der Music Director des Minnesota Orchestra ein unkonventionelles russisch-finnisches Programm zusammengestellt, das den Bogen von der Symphonischen Dichtung über Filmmusik und Klavierkonzert bis zur Symphonie schlägt. | Detail | |
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| Sergej Prokofieff | Lieutnant Kijé, Suite op. 60 1932 gelang der staatlichen weißrussischen Filmgesellschaft ein echter Coup: Mit Sergej Prokofieff konnte sie einen der prominentesten russischen Komponisten für eine Produktion gewinnen. Die Satire über den erfundenen Lieutenant Kijé, der durch die zaristische Bürokratie zum Leben erweckt, erhöht, verheiratet und schließlich mit Pomp beerdigt wird, war so recht nach dem Geschmack Prokofieffs. Und während der Film bald aus den Kinos verschwand, hat sich die Suite nach der Filmmusik bis heute in den Konzertsälen gehalten: als klingende Biografie eines fiktiven Helden. | |
| Sergej Prokofieff | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 G-Dur op. 55 Sein fünftes und letztes Klavierkonzert kündigte Sergej Prokofieff zur Zeit der Entstehung im Sommer 1932 stets als „Musik für Klavier mit Orchester“ an. Die Vorsicht war berechtigt, denn zumindest äußerlich entspricht das fertige Werk mit seinen fünf knappen Sätzen nicht dem klassischen Modell. Trotzdem blieb Prokofieff der Tradition treu, wenn auch in freier Aneignung: durch konzentrierte musikalische Arbeit, virtuose Geläufigkeit und frappierende Klangeffekte. Kein Geringerer als Wilhelm Furtwängler hob das Konzert zusammen mit dem Komponisten noch im Jahr der Vollendung aus der Taufe. | |
| Igor Stravinsky | Chant du rossignol „Le rossignol“, „Die Nachtigall“: Igor Stravinskys erste Oper und zugleich eines seiner „Sorgenkinder“. Bereits 1909 hatte er den ersten Akt nach Andersens Märchen beendet. Dann aber forderten die berühmten Ballettaufträge Diaghilews ihr Recht, vom „Feuervogel“ bis zum „Sacre“ - und als der Komponist die Arbeit an der Oper 1913 wieder aufnahm, hatte sich sein Stil grundlegend geändert. Großen Erfolg erntete schließlich weniger die „Nachtigall“ als vielmehr die Symphonische Dichtung „Chant du rossignol“ („Gesang der Nachtigall“), die Stravinsky aus den neuen Opernakten zwei und drei destillierte. | |
| Jean Sibelius | Symphonie Nr. 3 C-Dur op. 52 1904 konnte sich Jean Sibelius einen lang gehegten Traum erfüllen: den Bau eines Hauses im ländlichen Järvenpää, etwa eine Stunde von Helsinki entfernt. Hier entstand als erstes größeres Werk seine dritte Symphonie, der man die Verbundenheit mit der Natur und dem Landleben anzuhören meint. Andererseits: Auch der entspannteste nordische Tonfall kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Auseinandersetzung mit den klassischen Gattungsvorgaben für Sibelius stets ein Muss war. | |
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Osmo Vänskä Dirigent Wie in Europa weiß man auch in den USA Osmo Vänskäs dirigentische Arbeit sehr zu schätzen. 2005 war er Amerikas Dirigent des Jahres, kürzlich erst wurde sein Vertrag als Chefdirigent des Minnesota Orchestra bis 2015 verlängert. Auf einhelliges Kritikerlob inklusive einer Grammy-Nominierung stieß seine Gesamtaufnahme aller Beethoven-Symphonien. In den 1990er Jahren hatte Osmo Vänskä bereits das Symphonieorchester in Lahti zu einem der Vorzeigeensembles seiner finnischen Heimat gemacht. Höchste Zeit also, dass der ehemalige Klarinettist auch in Bamberg Station macht. | ||
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Tamara Stefanovich Klavier Sie war die jüngste Studentin an der Belgrader Universität, ging in Köln bei Pierre-Laurent Aimard in die Lehre und arbeitete mehrfach mit dem französischen Meisterkomponisten Pierre Boulez zusammen: Für Tamara Stefanovich ist die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts eine Herzensangelegenheit, aber auch Bach, Mozart und Haydn stehen ganz oben in ihrem Repertoire. Sie trat in der Carnegie Hall und im Théâtre du Chatelet auf, beim Lucerne Festival und in La Roque d’Anthéron, dazu luden sie Orchester wie das Philharmonia Orchestra oder Chicago Symphony zu Konzerten ein. Auch Bamberg stand schon einmal auf ihrem Terminplan, 2008 lieferte sie in der Domstadt erstmals eine Kostprobe ihres Könnens ab. | ||
Abo-Reihe: C | ||
| JUBILÄUMSKONZERT - 500. Konzert von Chefdirigent Jonathan Nott »Ein englisches Leben« Als Mahler-Orchester sind »die Bamberger« im Jubiläumsjahr selbstverständlich besonders gefragt - und setzen in dieser Saison ihren Mahler-Zyklus in der Essener Philharmonie und im Festspielhaus Baden-Baden fort. Mit der »Unvollendeten«, der populärsten Symphonie Schuberts, kommt ein weiterer Schwerpunkt in der Arbeit von Jonathan Nott zur Geltung, dessen Auftritt in Bamberg mit einem beeindruckenden Jubiläum einhergeht: sein 500. Konzert am Pult des Orchesters. | Detail | |
| Detail | ||
| Franz Schubert | Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 "Unvollendete" Von der Aura des Rätselhaften und Geheimnisvollen umgeben ist Franz Schuberts siebte Symphonie, die „Unvollendete“. Warum brach der Komponist die Arbeiten an der Symphonie ab? War sie nur ein Versuch? Ein gescheitertes - oder geglücktes? - Experiment, sich den Weg zur großen Symphonie zu bahnen? Betrachtete Schubert sie trotz des Abbruchs als abgeschlossen? Eindeutige Antworten auf diese Fragen werden sich kaum finden lassen, einig ist man sich heute jedoch in einer Hinsicht: Schuberts Siebte ist ein Meisterwerk, sie mag äußerlich ein Fragment geblieben sein, vollendet aber ist sie allemal. | |
| Gustav Mahler | Symphonie Nr. 4 G-Dur für Sopran und Orchester Dass Mahler, wie er betonte, „in jedem neuen Werk neue Bahnen“ zu durchschreiten versuchte, stellte er auch mit seiner Vierten eindrucksvoll unter Beweis. Die reduzierte Besetzung, der kammermusikalische, über weite Strecken lyrische Tonfall - allesamt Aspekte, die Folge seines Vorgehens waren, die Symphonie ganz aus dem „Wunderhorn“-Lied „Das himmlische Leben“ heraus zu konzipieren. Das Lied mit seiner eigenwilligen Vision des Paradieses ist die Keimzelle der Partitur und sorgt in gesungener Form auch für deren Abschluss. „Die ist wieder ganz Humor“, sagte der Komponist über die Vierte - wobei „Humor“ bei Mahler immer auch die Kehrseite mit einschließt. | |
| Detail | ||
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Jonathan Nott Dirigent „Dass die Musik Antworten gibt auf die ewigen Fragen der Menschheit, ist der Grund allen Musizierens“, sagt Jonathan Nott, seit 2000 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Dass er und die Bayerische Staatsphilharmonie durch eine ganz besondere künstlerische Partnerschaft verbunden sind, ist in der Musikwelt alles andere als ein Geheimnis, im Gegenteil: Der Gewinn hochkarätiger Preise für die gemeinsamen CD-Einspielungen, Einladungen zu den führenden Festivals und nicht zuletzt die steten Erfolge auf den Konzertreisen rund um den Globus sind eindrucksvolle Belege für die Wertschätzung, die er und „die Bamberger“ allerorten genießen. Neben seiner künstlerischen Arbeit in der Domstadt ist Jonathan Nott ein gern gesehener Gastdirigent der weltweit führenden Symphonieorchester. | ||
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Christina Landshamer Sopran Sie ist eine der viel versprechendsten jungen Sopranistinnen der Musikszene, kein Wunder, dass Zeitungen wie die FAZ von ihr und ihrer „leuchtenden Stimmkraft“ schwärmen. Die gebürtige Münchnerin und Preisträgerin des Leipziger Bach-Wettbewerbs glänzte schon einmal in einer Bamberger Aufführung von Mahlers Vierter: im Abschlusskonzert des Bamberger Symphoniker Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs 2010. Unter Nikolaus Harnoncourt trat sie im Theater an der Wien auf, sie gastierte wiederholt an der Stuttgarter Staatsoper und gibt 2011 ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen. | ||
| "Ein englisches Leben" Als Mahler-Orchester sind »die Bamberger« im Jubiläumsjahr selbstverständlich besonders gefragt - und setzen in dieser Saison ihren Mahler-Zyklus in der Essener Philharmonie und im Festspielhaus Baden-Baden fort. Mit der »Unvollendeten«, der populärsten Symphonie Schuberts, kommt ein weiterer Schwerpunkt in der Arbeit von Jonathan Nott zur Geltung, dessen Auftritt in Bamberg mit einem beeindruckenden Jubiläum einhergeht: sein 500. Konzert am Pult des Orchesters. | Detail | |
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| Franz Schubert | Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 "Unvollendete" Von der Aura des Rätselhaften und Geheimnisvollen umgeben ist Franz Schuberts siebte Symphonie, die „Unvollendete“. Warum brach der Komponist die Arbeiten an der Symphonie ab? War sie nur ein Versuch? Ein gescheitertes - oder geglücktes? - Experiment, sich den Weg zur großen Symphonie zu bahnen? Betrachtete Schubert sie trotz des Abbruchs als abgeschlossen? Eindeutige Antworten auf diese Fragen werden sich kaum finden lassen, einig ist man sich heute jedoch in einer Hinsicht: Schuberts Siebte ist ein Meisterwerk, sie mag äußerlich ein Fragment geblieben sein, vollendet aber ist sie allemal. | |
| Gustav Mahler | Symphonie Nr. 4 G-Dur für Sopran und Orchester Dass Mahler, wie er betonte, „in jedem neuen Werk neue Bahnen“ zu durchschreiten versuchte, stellte er auch mit seiner Vierten eindrucksvoll unter Beweis. Die reduzierte Besetzung, der kammermusikalische, über weite Strecken lyrische Tonfall - allesamt Aspekte, die Folge seines Vorgehens waren, die Symphonie ganz aus dem „Wunderhorn“-Lied „Das himmlische Leben“ heraus zu konzipieren. Das Lied mit seiner eigenwilligen Vision des Paradieses ist die Keimzelle der Partitur und sorgt in gesungener Form auch für deren Abschluss. „Die ist wieder ganz Humor“, sagte der Komponist über die Vierte - wobei „Humor“ bei Mahler immer auch die Kehrseite mit einschließt. | |
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Jonathan Nott Dirigent „Dass die Musik Antworten gibt auf die ewigen Fragen der Menschheit, ist der Grund allen Musizierens“, sagt Jonathan Nott, seit 2000 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Dass er und die Bayerische Staatsphilharmonie durch eine ganz besondere künstlerische Partnerschaft verbunden sind, ist in der Musikwelt alles andere als ein Geheimnis, im Gegenteil: Der Gewinn hochkarätiger Preise für die gemeinsamen CD-Einspielungen, Einladungen zu den führenden Festivals und nicht zuletzt die steten Erfolge auf den Konzertreisen rund um den Globus sind eindrucksvolle Belege für die Wertschätzung, die er und „die Bamberger“ allerorten genießen. Neben seiner künstlerischen Arbeit in der Domstadt ist Jonathan Nott ein gern gesehener Gastdirigent der weltweit führenden Symphonieorchester. | ||
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Christina Landshamer Sopran Sie ist eine der viel versprechendsten jungen Sopranistinnen der Musikszene, kein Wunder, dass Zeitungen wie die FAZ von ihr und ihrer „leuchtenden Stimmkraft“ schwärmen. Die gebürtige Münchnerin und Preisträgerin des Leipziger Bach-Wettbewerbs glänzte schon einmal in einer Bamberger Aufführung von Mahlers Vierter: im Abschlusskonzert des Bamberger Symphoniker Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs 2010. Unter Nikolaus Harnoncourt trat sie im Theater an der Wien auf, sie gastierte wiederholt an der Stuttgarter Staatsoper und gibt 2011 ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen. | ||
| "Ein englisches Leben" Als Mahler-Orchester sind »die Bamberger« im Jubiläumsjahr selbstverständlich besonders gefragt - und setzen in dieser Saison ihren Mahler-Zyklus in der Essener Philharmonie und im Festspielhaus Baden-Baden fort. Mit der »Unvollendeten«, der populärsten Symphonie Schuberts, kommt ein weiterer Schwerpunkt in der Arbeit von Jonathan Nott zur Geltung, dessen Auftritt in Bamberg mit einem beeindruckenden Jubiläum einhergeht: sein 500. Konzert am Pult des Orchesters. | Detail | |
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| Franz Schubert | Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 "Unvollendete" Von der Aura des Rätselhaften und Geheimnisvollen umgeben ist Franz Schuberts siebte Symphonie, die „Unvollendete“. Warum brach der Komponist die Arbeiten an der Symphonie ab? War sie nur ein Versuch? Ein gescheitertes - oder geglücktes? - Experiment, sich den Weg zur großen Symphonie zu bahnen? Betrachtete Schubert sie trotz des Abbruchs als abgeschlossen? Eindeutige Antworten auf diese Fragen werden sich kaum finden lassen, einig ist man sich heute jedoch in einer Hinsicht: Schuberts Siebte ist ein Meisterwerk, sie mag äußerlich ein Fragment geblieben sein, vollendet aber ist sie allemal. | |
| Gustav Mahler | Symphonie Nr. 4 G-Dur für Sopran und Orchester Dass Mahler, wie er betonte, „in jedem neuen Werk neue Bahnen“ zu durchschreiten versuchte, stellte er auch mit seiner Vierten eindrucksvoll unter Beweis. Die reduzierte Besetzung, der kammermusikalische, über weite Strecken lyrische Tonfall - allesamt Aspekte, die Folge seines Vorgehens waren, die Symphonie ganz aus dem „Wunderhorn“-Lied „Das himmlische Leben“ heraus zu konzipieren. Das Lied mit seiner eigenwilligen Vision des Paradieses ist die Keimzelle der Partitur und sorgt in gesungener Form auch für deren Abschluss. „Die ist wieder ganz Humor“, sagte der Komponist über die Vierte - wobei „Humor“ bei Mahler immer auch die Kehrseite mit einschließt. | |
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Jonathan Nott Dirigent „Dass die Musik Antworten gibt auf die ewigen Fragen der Menschheit, ist der Grund allen Musizierens“, sagt Jonathan Nott, seit 2000 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Dass er und die Bayerische Staatsphilharmonie durch eine ganz besondere künstlerische Partnerschaft verbunden sind, ist in der Musikwelt alles andere als ein Geheimnis, im Gegenteil: Der Gewinn hochkarätiger Preise für die gemeinsamen CD-Einspielungen, Einladungen zu den führenden Festivals und nicht zuletzt die steten Erfolge auf den Konzertreisen rund um den Globus sind eindrucksvolle Belege für die Wertschätzung, die er und „die Bamberger“ allerorten genießen. Neben seiner künstlerischen Arbeit in der Domstadt ist Jonathan Nott ein gern gesehener Gastdirigent der weltweit führenden Symphonieorchester. | ||
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Christina Landshamer Sopran Sie ist eine der viel versprechendsten jungen Sopranistinnen der Musikszene, kein Wunder, dass Zeitungen wie die FAZ von ihr und ihrer „leuchtenden Stimmkraft“ schwärmen. Die gebürtige Münchnerin und Preisträgerin des Leipziger Bach-Wettbewerbs glänzte schon einmal in einer Bamberger Aufführung von Mahlers Vierter: im Abschlusskonzert des Bamberger Symphoniker Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs 2010. Unter Nikolaus Harnoncourt trat sie im Theater an der Wien auf, sie gastierte wiederholt an der Stuttgarter Staatsoper und gibt 2011 ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen. | ||
| Orgelkonzert "Hommage à Franz Liszt" (200. Geburtstag) | ||
| Franz Liszt | Präludium und Fuge über den Namen B-A-C-H | |
| Franz Liszt | Variationen über "Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen" | |
| Franz Liszt | Fantasie und Fuge über den Choral "Ad nos, ad salutarem undam" | |
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Edgar Krapp Orgel | ||
| Grand Old Man und Rising Star Vor mehr als einem halben Jahrhundert gründete er die legendäre Academy of St. Martins in the Fields, 1985 erhielt er von der Queen den Ritterschlag: Sir Neville Marriners künstlerische Pioniertaten sind jedem Musikliebhaber ein Begriff. Kaum zu glauben, aber mit diesen Konzerten gibt der britische Grandseigneur sein Debüt in Bamberg. Ebenfalls ihren Einstand in Bamberg feiert die junge pianistische Gipfelstürmerin Lise de la Salle. | Detail | |
| Detail | ||
| Wolfgang Amadeus Mozart | Symphonie Nr. 35 D-Dur KV 385 "Haffner-Symphonie" 1782 wurde Siegmund Haffner, Sohn eines Salzburger Bürgermeisters, in den Adelsstand erhoben. Einen Platz in den Geschichtsbüchern aber erlangte er vor allem durch seine Freundschaft mit dem gleichaltrigen Wolfgang Amadeus Mozart, der ihm aus Anlass der Nobilitierung ein Orchesterwerk widmete. Und zwar zunächst wohl eine Art Serenade mit zwei Menuetten und einem Marsch: festliche Musik für einen festlichen Anlass. Was Mozart freilich nicht daran hinderte, diese Komposition etwas später zur Viersätzigkeit zu verdichten und ihr einen neuen Titel zu geben: Die „Haffner-Symphonie“ war geboren. | |
| Wolfgang Amadeus Mozart | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-Moll KV 466 Als Wolfgang Amadeus Mozart sein Wiener Publikum mit einem Klavierkonzert in d-Moll überraschte, stand er im Zenit seiner Karriere. Überzeugen konnte sich von seinen Erfolgen als Klaviervirtuose und Komponist auch sein Vater Leopold, der den Sohn 1785 in Wien besuchte. Nicht nur die „große Versammlung von Menschen von Rang“ in einem von Mozart organisierten Subskriptionskonzert machte auf den Vater gehörig Eindruck, sondern auch das an diesem Abend aufgeführte Klavierkonzert KV 466: „dan war ein neues vortreffliches Clavier Concert vom Wolfgang“, wusste Leopold anerkennend an seine Tochter Nannerl über dieses Werk zu berichten. | |
| Ludwig van Beethoven | Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 Auch wenn Beethovens zweite Symphonie seit jeher im Schatten der nachfolgenden dritten, der „Eroica", steht, markiert sie einen Meilenstein in der Geschichte der Symphonik ebenso wie in Beethovens eigener Entwicklung als Symphoniker. Mit ihr präsentierte er ganz ungeschminkt das, was man heute mit seinem Komponieren verbindet: ein mitreißendes, exzentrisches Werk, das Extreme auslotet, neue Wege geht, von tiefer Ausdruckskraft geprägt ist. Auch die Zeitgenossen erkannten in der Symphonie das „Streben nach dem Neuen und Auffallenden" – und rückten damit gerade ihre Neuartigkeit in den Vordergrund. | |
| Detail | ||
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Sir Neville Marriner Dirigent Untrennbar verbunden ist der Name Sir Neville Marriners mit der Academy of St. Martin in the Fields. 1959, vor mehr als einem halben Jahrhundert also, gründete der aus einer Musikerfamilie stammende Brite „sein“ Ensemble und machte es zu einem der wichtigsten Orchester weltweit. Legendär seine Händel-, Haydn- und Mozart-Aufnahmen sowie die Filmmusik-Einspielungen von „Amadeus“ bis „Titanic“. Zum ersten Mal steht der große Dirigent am Pult der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie. | ||
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Lise de la Salle Klavier Sie ist erst 23 Jahre jung, ihre musikalische Biografie aber klingt, als sei sie schon seit Jahrzehnten in der Musikwelt aktiv: mehrere Tourneen durch die USA und Ostasien, ein halbes Dutzend preisgekrönter CD-Einspielungen, Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Sir Charles Mackerras, Semyon Bychkov, Fabio Luisi und James Conlon, dazu ein Repertoire von Bach bis Schostakowitsch. Lise de la Salle, von Joachim Kaiser einst als „extremes Talent“ geadelt und zum ersten Mal Gast in Bamberg, hat ihren Platz im Musikbetrieb längst gefunden. Und dass die junge Französin aus einer Familie von Malern und Musikern stammt, hat ihrer Begabung sicher nicht geschadet… | ||
| Grand Old Man und Rising Star Vor mehr als einem halben Jahrhundert gründete er die legendäre Academy of St. Martins in the Fields, 1985 erhielt er von der Queen den Ritterschlag: Sir Neville Marriners künstlerische Pioniertaten sind jedem Musikliebhaber ein Begriff. Kaum zu glauben, aber mit diesen Konzerten gibt der britische Grandseigneur sein Debüt in Bamberg. Ebenfalls ihren Einstand in Bamberg feiert die junge pianistische Gipfelstürmerin Lise de la Salle. | Detail | |
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| Wolfgang Amadeus Mozart | Symphonie Nr. 35 D-Dur KV 385 "Haffner-Symphonie" 1782 wurde Siegmund Haffner, Sohn eines Salzburger Bürgermeisters, in den Adelsstand erhoben. Einen Platz in den Geschichtsbüchern aber erlangte er vor allem durch seine Freundschaft mit dem gleichaltrigen Wolfgang Amadeus Mozart, der ihm aus Anlass der Nobilitierung ein Orchesterwerk widmete. Und zwar zunächst wohl eine Art Serenade mit zwei Menuetten und einem Marsch: festliche Musik für einen festlichen Anlass. Was Mozart freilich nicht daran hinderte, diese Komposition etwas später zur Viersätzigkeit zu verdichten und ihr einen neuen Titel zu geben: Die „Haffner-Symphonie“ war geboren. | |
| Wolfgang Amadeus Mozart | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-Moll KV 466 Als Wolfgang Amadeus Mozart sein Wiener Publikum mit einem Klavierkonzert in d-Moll überraschte, stand er im Zenit seiner Karriere. Überzeugen konnte sich von seinen Erfolgen als Klaviervirtuose und Komponist auch sein Vater Leopold, der den Sohn 1785 in Wien besuchte. Nicht nur die „große Versammlung von Menschen von Rang“ in einem von Mozart organisierten Subskriptionskonzert machte auf den Vater gehörig Eindruck, sondern auch das an diesem Abend aufgeführte Klavierkonzert KV 466: „dan war ein neues vortreffliches Clavier Concert vom Wolfgang“, wusste Leopold anerkennend an seine Tochter Nannerl über dieses Werk zu berichten. | |
| Ludwig van Beethoven | Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 Auch wenn Beethovens zweite Symphonie seit jeher im Schatten der nachfolgenden dritten, der „Eroica", steht, markiert sie einen Meilenstein in der Geschichte der Symphonik ebenso wie in Beethovens eigener Entwicklung als Symphoniker. Mit ihr präsentierte er ganz ungeschminkt das, was man heute mit seinem Komponieren verbindet: ein mitreißendes, exzentrisches Werk, das Extreme auslotet, neue Wege geht, von tiefer Ausdruckskraft geprägt ist. Auch die Zeitgenossen erkannten in der Symphonie das „Streben nach dem Neuen und Auffallenden" – und rückten damit gerade ihre Neuartigkeit in den Vordergrund. | |
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Sir Neville Marriner Dirigent Untrennbar verbunden ist der Name Sir Neville Marriners mit der Academy of St. Martin in the Fields. 1959, vor mehr als einem halben Jahrhundert also, gründete der aus einer Musikerfamilie stammende Brite „sein“ Ensemble und machte es zu einem der wichtigsten Orchester weltweit. Legendär seine Händel-, Haydn- und Mozart-Aufnahmen sowie die Filmmusik-Einspielungen von „Amadeus“ bis „Titanic“. Zum ersten Mal steht der große Dirigent am Pult der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie. | ||
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Lise de la Salle Klavier Sie ist erst 23 Jahre jung, ihre musikalische Biografie aber klingt, als sei sie schon seit Jahrzehnten in der Musikwelt aktiv: mehrere Tourneen durch die USA und Ostasien, ein halbes Dutzend preisgekrönter CD-Einspielungen, Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Sir Charles Mackerras, Semyon Bychkov, Fabio Luisi und James Conlon, dazu ein Repertoire von Bach bis Schostakowitsch. Lise de la Salle, von Joachim Kaiser einst als „extremes Talent“ geadelt und zum ersten Mal Gast in Bamberg, hat ihren Platz im Musikbetrieb längst gefunden. Und dass die junge Französin aus einer Familie von Malern und Musikern stammt, hat ihrer Begabung sicher nicht geschadet… | ||
| Grand Old Man und Rising Star Vor mehr als einem halben Jahrhundert gründete er die legendäre Academy of St. Martins in the Fields, 1985 erhielt er von der Queen den Ritterschlag: Sir Neville Marriners künstlerische Pioniertaten sind jedem Musikliebhaber ein Begriff. Kaum zu glauben, aber mit diesen Konzerten gibt der britische Grandseigneur sein Debüt in Bamberg. Ebenfalls ihren Einstand in Bamberg feiert die junge pianistische Gipfelstürmerin Lise de la Salle. | Detail | |
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| Wolfgang Amadeus Mozart | Symphonie Nr. 35 D-Dur KV 385 "Haffner-Symphonie" 1782 wurde Siegmund Haffner, Sohn eines Salzburger Bürgermeisters, in den Adelsstand erhoben. Einen Platz in den Geschichtsbüchern aber erlangte er vor allem durch seine Freundschaft mit dem gleichaltrigen Wolfgang Amadeus Mozart, der ihm aus Anlass der Nobilitierung ein Orchesterwerk widmete. Und zwar zunächst wohl eine Art Serenade mit zwei Menuetten und einem Marsch: festliche Musik für einen festlichen Anlass. Was Mozart freilich nicht daran hinderte, diese Komposition etwas später zur Viersätzigkeit zu verdichten und ihr einen neuen Titel zu geben: Die „Haffner-Symphonie“ war geboren. | |
| Wolfgang Amadeus Mozart | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-Moll KV 466 Als Wolfgang Amadeus Mozart sein Wiener Publikum mit einem Klavierkonzert in d-Moll überraschte, stand er im Zenit seiner Karriere. Überzeugen konnte sich von seinen Erfolgen als Klaviervirtuose und Komponist auch sein Vater Leopold, der den Sohn 1785 in Wien besuchte. Nicht nur die „große Versammlung von Menschen von Rang“ in einem von Mozart organisierten Subskriptionskonzert machte auf den Vater gehörig Eindruck, sondern auch das an diesem Abend aufgeführte Klavierkonzert KV 466: „dan war ein neues vortreffliches Clavier Concert vom Wolfgang“, wusste Leopold anerkennend an seine Tochter Nannerl über dieses Werk zu berichten. | |
| Ludwig van Beethoven | Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 Auch wenn Beethovens zweite Symphonie seit jeher im Schatten der nachfolgenden dritten, der „Eroica", steht, markiert sie einen Meilenstein in der Geschichte der Symphonik ebenso wie in Beethovens eigener Entwicklung als Symphoniker. Mit ihr präsentierte er ganz ungeschminkt das, was man heute mit seinem Komponieren verbindet: ein mitreißendes, exzentrisches Werk, das Extreme auslotet, neue Wege geht, von tiefer Ausdruckskraft geprägt ist. Auch die Zeitgenossen erkannten in der Symphonie das „Streben nach dem Neuen und Auffallenden" – und rückten damit gerade ihre Neuartigkeit in den Vordergrund. | |
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Sir Neville Marriner Dirigent Untrennbar verbunden ist der Name Sir Neville Marriners mit der Academy of St. Martin in the Fields. 1959, vor mehr als einem halben Jahrhundert also, gründete der aus einer Musikerfamilie stammende Brite „sein“ Ensemble und machte es zu einem der wichtigsten Orchester weltweit. Legendär seine Händel-, Haydn- und Mozart-Aufnahmen sowie die Filmmusik-Einspielungen von „Amadeus“ bis „Titanic“. Zum ersten Mal steht der große Dirigent am Pult der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie. | ||
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Lise de la Salle Klavier Sie ist erst 23 Jahre jung, ihre musikalische Biografie aber klingt, als sei sie schon seit Jahrzehnten in der Musikwelt aktiv: mehrere Tourneen durch die USA und Ostasien, ein halbes Dutzend preisgekrönter CD-Einspielungen, Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Sir Charles Mackerras, Semyon Bychkov, Fabio Luisi und James Conlon, dazu ein Repertoire von Bach bis Schostakowitsch. Lise de la Salle, von Joachim Kaiser einst als „extremes Talent“ geadelt und zum ersten Mal Gast in Bamberg, hat ihren Platz im Musikbetrieb längst gefunden. Und dass die junge Französin aus einer Familie von Malern und Musikern stammt, hat ihrer Begabung sicher nicht geschadet… | ||
| Grand Old Man und Rising Star Vor mehr als einem halben Jahrhundert gründete er die legendäre Academy of St. Martins in the Fields, 1985 erhielt er von der Queen den Ritterschlag: Sir Neville Marriners künstlerische Pioniertaten sind jedem Musikliebhaber ein Begriff. Kaum zu glauben, aber mit diesen Konzerten gibt der britische Grandseigneur sein Debüt in Bamberg. Ebenfalls ihren Einstand in Bamberg feiert die junge pianistische Gipfelstürmerin Lise de la Salle. | Detail | |
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| Wolfgang Amadeus Mozart | Symphonie Nr. 35 D-Dur KV 385 "Haffner-Symphonie" 1782 wurde Siegmund Haffner, Sohn eines Salzburger Bürgermeisters, in den Adelsstand erhoben. Einen Platz in den Geschichtsbüchern aber erlangte er vor allem durch seine Freundschaft mit dem gleichaltrigen Wolfgang Amadeus Mozart, der ihm aus Anlass der Nobilitierung ein Orchesterwerk widmete. Und zwar zunächst wohl eine Art Serenade mit zwei Menuetten und einem Marsch: festliche Musik für einen festlichen Anlass. Was Mozart freilich nicht daran hinderte, diese Komposition etwas später zur Viersätzigkeit zu verdichten und ihr einen neuen Titel zu geben: Die „Haffner-Symphonie“ war geboren. | |
| Wolfgang Amadeus Mozart | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 20 d-Moll KV 466 Als Wolfgang Amadeus Mozart sein Wiener Publikum mit einem Klavierkonzert in d-Moll überraschte, stand er im Zenit seiner Karriere. Überzeugen konnte sich von seinen Erfolgen als Klaviervirtuose und Komponist auch sein Vater Leopold, der den Sohn 1785 in Wien besuchte. Nicht nur die „große Versammlung von Menschen von Rang“ in einem von Mozart organisierten Subskriptionskonzert machte auf den Vater gehörig Eindruck, sondern auch das an diesem Abend aufgeführte Klavierkonzert KV 466: „dan war ein neues vortreffliches Clavier Concert vom Wolfgang“, wusste Leopold anerkennend an seine Tochter Nannerl über dieses Werk zu berichten. | |
| Ludwig van Beethoven | Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 Auch wenn Beethovens zweite Symphonie seit jeher im Schatten der nachfolgenden dritten, der „Eroica", steht, markiert sie einen Meilenstein in der Geschichte der Symphonik ebenso wie in Beethovens eigener Entwicklung als Symphoniker. Mit ihr präsentierte er ganz ungeschminkt das, was man heute mit seinem Komponieren verbindet: ein mitreißendes, exzentrisches Werk, das Extreme auslotet, neue Wege geht, von tiefer Ausdruckskraft geprägt ist. Auch die Zeitgenossen erkannten in der Symphonie das „Streben nach dem Neuen und Auffallenden" – und rückten damit gerade ihre Neuartigkeit in den Vordergrund. | |
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Sir Neville Marriner Dirigent Untrennbar verbunden ist der Name Sir Neville Marriners mit der Academy of St. Martin in the Fields. 1959, vor mehr als einem halben Jahrhundert also, gründete der aus einer Musikerfamilie stammende Brite „sein“ Ensemble und machte es zu einem der wichtigsten Orchester weltweit. Legendär seine Händel-, Haydn- und Mozart-Aufnahmen sowie die Filmmusik-Einspielungen von „Amadeus“ bis „Titanic“. Zum ersten Mal steht der große Dirigent am Pult der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie. | ||
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Lise de la Salle Klavier Sie ist erst 23 Jahre jung, ihre musikalische Biografie aber klingt, als sei sie schon seit Jahrzehnten in der Musikwelt aktiv: mehrere Tourneen durch die USA und Ostasien, ein halbes Dutzend preisgekrönter CD-Einspielungen, Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Sir Charles Mackerras, Semyon Bychkov, Fabio Luisi und James Conlon, dazu ein Repertoire von Bach bis Schostakowitsch. Lise de la Salle, von Joachim Kaiser einst als „extremes Talent“ geadelt und zum ersten Mal Gast in Bamberg, hat ihren Platz im Musikbetrieb längst gefunden. Und dass die junge Französin aus einer Familie von Malern und Musikern stammt, hat ihrer Begabung sicher nicht geschadet… | ||
Abo-Reihe: A | ||
| "Ein ganz ein kleines Klavierkonzert" habe er da geschrieben, erklärte Brahms - und untertrieb maßlos, schließlich war sein Opus 83 durch und durch symphonisch erdacht. Auch für Schumann waren in seiner zweiten Symphonie Bekenntnis zur Tradition und Aufbruch zu Neuem die Quellen, aus denen er schöpfte. Beide Werke treffen unter Robin Ticciati in einem Programm aufeinander. Als Solist begrüßen wir den musikalischen Weltenbummler Emanuel Ax, dessen Weg ihn endlich wieder einmal nach Bamberg führt. | Detail | |
| Detail | ||
| Robert Schumann | Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61 Musik als Fieberkurve? Über seine zweite Symphonie schrieb Robert Schumann, er habe sie „noch halb krank“ verfasst und sich erst im letzten Satz erholt: „…mir ist’s, als müsste man ihr das anhören“. Tatsächlich hat, wenn man so will, der musikalische Gang von den Schmerzensklängen des ersten Satzes über die Seufzer des Adagios bis hin zum jubelnden Finale Ähnlichkeiten mit dem Protokoll einer gesundheitlichen Genesung. Vor allem aber ist das C-Dur-Werk, komponiert 1845/1846, eine Auseinandersetzung mit den bewunderten Vorbildern Bach und Beethoven: Schumanns Versuch, ihre ästhetischen Konzepte in die Romantik zu übertragen. | |
| Johannes Brahms | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 „Ein zweites soll schon anders lauten“, äußerte Johannes Brahms nach dem spektakulären Misserfolg seines ersten Klavierkonzerts. Dem Vorbild Beethovens folgend, strebte er 20 Jahre später in seinem zweiten Klavierkonzert eine enge Verknüpfung von Solopart und Orchester an, eine Synthese von konzertantem und symphonischem Stil. Keine Frage: Was im ersten Konzert noch zu einer künstlerischen Lebenskrise wurde, löste Brahms im zweiten mit abgeklärter Meisterschaft - und er muss sich dessen bewusst gewesen sein. So war sicherlich Koketterie mit im Spiel, als er das Werk gegenüber einer Freundin als ein „ganz ein kleines Klavierkonzert“ bezeichnete… | |
| Detail | ||
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Robin Ticciati Dirigent Als Robin Ticciati im Herbst 2010 das Amt des neuen Ersten Gastdirigenten in Bamberg antrat, war seine Debüt-CD mit der Bayerischen Staatsphilharmonie und chorsymphonischen Werken von Brahms längst erschienen - und hatte gehörig für Aufsehen in der Fachwelt gesorgt. Faszinierend ist nicht allein die verblüffende Reife und Souveränität, die der junge Londoner und Chef des Scottish Chamber Orchestra am Dirigentenpult ausstrahlt, sondern auch seine einnehmende, begeisternde Art, die jeden Besucher seiner Konzerte unmittelbar gefangen nimmt. Sein Terminkalender ist gefüllt mit hochkarätigen Engagements, Einladungen führen ihn zu Los Angeles Philharmonic und in der Amsterdamer Concertgebouw ebenso wie an die MET oder die Scala. | ||
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Emanuel Ax Klavier Mozart und Chopin, Mendelssohn-Trios und Brahms-Konzerte, Haydn und John Adams - das musikalische Spektrum von Emanuel Ax ist denkbar breit gefächert. Seit dem Gewinn des ersten Rubinstein-Wettbewerbs in Tel Aviv 1974 gehört der amerikanische Pianist polnischer Abstammung zur Elite seiner Zunft. Mit den Bamberger Symphonikern konzertierte er erstmals im Herbst 1999 in Erlangen und Heilbronn, nun kommt es zum lang ersehnten Premierenauftritt in der Heimatstadt der Bayerischen Staatsphilharmonie. | ||
Abo-Reihe: B | ||
| »Ein ganz ein kleines Klavierkonzert« habe er da geschrieben, erklärte Brahms - und untertrieb maßlos, schließlich war sein Opus 83 durch und durch symphonisch erdacht. Auch für Schumann waren in seiner zweiten Symphonie Bekenntnis zur Tradition und Aufbruch zu Neuem die Quellen, aus denen er schöpfte. Beide Werke treffen unter Robin Ticciati in einem Programm aufeinander. Als Solist begrüßen wir den musikalischen Weltenbummler Emanuel Ax, dessen Weg ihn endlich wieder einmal nach Bamberg führt. | Detail | |
| Detail | ||
| Robert Schumann | Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61 Musik als Fieberkurve? Über seine zweite Symphonie schrieb Robert Schumann, er habe sie „noch halb krank“ verfasst und sich erst im letzten Satz erholt: „…mir ist’s, als müsste man ihr das anhören“. Tatsächlich hat, wenn man so will, der musikalische Gang von den Schmerzensklängen des ersten Satzes über die Seufzer des Adagios bis hin zum jubelnden Finale Ähnlichkeiten mit dem Protokoll einer gesundheitlichen Genesung. Vor allem aber ist das C-Dur-Werk, komponiert 1845/1846, eine Auseinandersetzung mit den bewunderten Vorbildern Bach und Beethoven: Schumanns Versuch, ihre ästhetischen Konzepte in die Romantik zu übertragen. | |
| Johannes Brahms | Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 „Ein zweites soll schon anders lauten“, äußerte Johannes Brahms nach dem spektakulären Misserfolg seines ersten Klavierkonzerts. Dem Vorbild Beethovens folgend, strebte er 20 Jahre später in seinem zweiten Klavierkonzert eine enge Verknüpfung von Solopart und Orchester an, eine Synthese von konzertantem und symphonischem Stil. Keine Frage: Was im ersten Konzert noch zu einer künstlerischen Lebenskrise wurde, löste Brahms im zweiten mit abgeklärter Meisterschaft - und er muss sich dessen bewusst gewesen sein. So war sicherlich Koketterie mit im Spiel, als er das Werk gegenüber einer Freundin als ein „ganz ein kleines Klavierkonzert“ bezeichnete… | |
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Robin Ticciati Dirigent Als Robin Ticciati im Herbst 2010 das Amt des neuen Ersten Gastdirigenten in Bamberg antrat, war seine Debüt-CD mit der Bayerischen Staatsphilharmonie und chorsymphonischen Werken von Brahms längst erschienen - und hatte gehörig für Aufsehen in der Fachwelt gesorgt. Faszinierend ist nicht allein die verblüffende Reife und Souveränität, die der junge Londoner und Chef des Scottish Chamber Orchestra am Dirigentenpult ausstrahlt, sondern auch seine einnehmende, begeisternde Art, die jeden Besucher seiner Konzerte unmittelbar gefangen nimmt. Sein Terminkalender ist gefüllt mit hochkarätigen Engagements, Einladungen führen ihn zu Los Angeles Philharmonic und in der Amsterdamer Concertgebouw ebenso wie an die MET oder die Scala. | ||
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Emanuel Ax Klavier Mozart und Chopin, Mendelssohn-Trios und Brahms-Konzerte, Haydn und John Adams - das musikalische Spektrum von Emanuel Ax ist denkbar breit gefächert. Seit dem Gewinn des ersten Rubinstein-Wettbewerbs in Tel Aviv 1974 gehört der amerikanische Pianist polnischer Abstammung zur Elite seiner Zunft. Mit den Bamberger Symphonikern konzertierte er erstmals im Herbst 1999 in Erlangen und Heilbronn, nun kommt es zum lang ersehnten Premierenauftritt in der Heimatstadt der Bayerischen Staatsphilharmonie. | ||
Abo-Reihe: E | ||
| "Aus der Neuen Welt" (Live-Mitschnitt Deutschlandradio Kultur)Herbert Blomstedt setzt sich seit vielen Jahren mit großer Leidenschaft für die Musik Paul Hindemiths ein. Für dessen zu Unrecht vernachlässigtes Cellokonzert hat sich unser Ehrendirigent mit dem fabelhaften Johannes Moser alliiert. Das Werk entstand im Exil in den USA und damit in jenem Land, das gut fünf Jahrzehnte zuvor auch entscheidende Inspirationen für den von Brahms lange geförderten Dvo?ák lieferte: für seine Symphonie »Aus der Neuen Welt«. | Detail | |
| Detail | ||
| Johannes Brahms | Akademische Festouvertüre c-Moll op. 80 „Ich habe nicht umhin können, eine sehr lustige Akademische Fest-Ouvertüre zu schreiben, mit Gaudeamus und allem möglichen", schrieb Johannes Brahms an seinen Verleger. Anlass der Komposition war die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Breslauer Universität im März 1879. Die Honoratioren erhofften sich ein musikalisches „Dankeschön" des Wiener Meisters, und Brahms entsprach den Wünschen ein Jahr später mit der Akademischen Festouvertüre, in der er sich von seiner eher humorigen Seite zeigte und bekannte Studentenlieder wie das „Gaudeamus igitur" verarbeitete. | |
| Paul Hindemith | Konzert für Violoncello und Orchester Schon als 19-Jähriger hatte Paul Hindemith ein spätromantisches Cellokonzert vorgelegt, dem er zehn Jahre darauf ein viel intimeres Werk für Solo und Kammerorchester folgen ließ. Das Cellokonzert von 1940 hingegen, komponiert im amerikanischen Exil, wirkt wie eine Synthese dieser beiden so gegensätzlichen Modelle. Von symphonischen Ausmaßen und mitreißendem Schwung, weist es doch immer wieder Passagen von kammermusikalischer Transparenz auf, bevor im Finale, einem bizarr instrumentierten Marsch, Spielfreude und Witz die Oberhand gewinnen. Kein Geringerer als Gregor Piatigorsky bestritt die Uraufführung in Boston. | |
| Antonín Dvořák | Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 "Aus der Neuen Welt" Dass ausgerechnet ein Böhme und Metzgersohn einmal die amerikanischste aller klassisch-abendländischen Symphonien schreiben würde, ist eine erstaunliche Wendung der Musikgeschichte. Antonín Dvořák hatte sich seit den 1880er Jahren vor allem im angelsächsischen Raum als Symphoniker einen Namen gemacht, und so wurde er 1892 nach New York eingeladen, um dem amerikanischen Musikleben lehrend und dirigierend auf die Sprünge zu helfen. Wie viel „Neue Welt“ in der letzten Symphonie des überzeugten Tschechen steckt, ist allerdings bis heute umstritten. | |
| Detail | ||
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Herbert Blomstedt Dirigent Über Jahrzehnte bekleidete Herbert Blomstedt Chefpositionen bei einer ganzen Reihe der weltweit wichtigsten Symphonieorchester: bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem San Francisco Symphony Orchestra und dem NDR Sinfonieorchester in Hamburg, auch ging er als 18. Gewandhauskapellmeister in die Geschichte der Stadt Leipzig ein. Im Dezember 1982 dirigierte er erstmals die Bamberger Symphoniker und stand bis heute in weit mehr als 100 Konzerten am Pult der Bayerischen Staatsphilharmonie, die ihn seit 2006 zu ihren Ehrendirigenten zählen darf. | ||
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Johannes Moser Violoncello „Einer der Hervorragendsten in der erstaunlichen Riege junger Cello-Virtuosen“, urteilte das Gramophone Magazine jüngst über Johannes Moser. Sieger des Tschaikowsky-Wettbewerbs, doppelter ECHO-Klassik-Preisträger, eine Vielzahl an CD-Einspielungen und Konzerte mit den renommiertesten Orchestern rund um den Globus - untrügliche Anzeichen einer Weltkarriere. Was den jungen Münchner so unverwechselbar macht, ist sein spielerischer Umgang mit zeitgenössischer Musik und sein ständiges Bemühen um deren Vermittlung, was ihm ganz neue Zuhörerschichten erschließt. | ||
Abo-Reihe: D | ||
| "Aus der Neuen Welt" Herbert Blomstedt setzt sich seit vielen Jahren mit großer Leidenschaft für die Musik Paul Hindemiths ein. Für dessen zu Unrecht vernachlässigtes Cellokonzert hat sich unser Ehrendirigent mit dem fabelhaften Johannes Moser alliiert. Das Werk entstand im Exil in den USA und damit in jenem Land, das gut fünf Jahrzehnte zuvor auch entscheidende Inspirationen für den von Brahms lange geförderten Dvořák lieferte: für seine Symphonie »Aus der Neuen Welt«. | Detail | |
| Detail | ||
| Johannes Brahms | Akademische Festouvertüre c-Moll op. 80 „Ich habe nicht umhin können, eine sehr lustige Akademische Fest-Ouvertüre zu schreiben, mit Gaudeamus und allem möglichen", schrieb Johannes Brahms an seinen Verleger. Anlass der Komposition war die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Breslauer Universität im März 1879. Die Honoratioren erhofften sich ein musikalisches „Dankeschön" des Wiener Meisters, und Brahms entsprach den Wünschen ein Jahr später mit der Akademischen Festouvertüre, in der er sich von seiner eher humorigen Seite zeigte und bekannte Studentenlieder wie das „Gaudeamus igitur" verarbeitete. | |
| Paul Hindemith | Konzert für Violoncello und Orchester Schon als 19-Jähriger hatte Paul Hindemith ein spätromantisches Cellokonzert vorgelegt, dem er zehn Jahre darauf ein viel intimeres Werk für Solo und Kammerorchester folgen ließ. Das Cellokonzert von 1940 hingegen, komponiert im amerikanischen Exil, wirkt wie eine Synthese dieser beiden so gegensätzlichen Modelle. Von symphonischen Ausmaßen und mitreißendem Schwung, weist es doch immer wieder Passagen von kammermusikalischer Transparenz auf, bevor im Finale, einem bizarr instrumentierten Marsch, Spielfreude und Witz die Oberhand gewinnen. Kein Geringerer als Gregor Piatigorsky bestritt die Uraufführung in Boston. | |
| Antonín Dvořák | Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 "Aus der Neuen Welt" Dass ausgerechnet ein Böhme und Metzgersohn einmal die amerikanischste aller klassisch-abendländischen Symphonien schreiben würde, ist eine erstaunliche Wendung der Musikgeschichte. Antonín Dvořák hatte sich seit den 1880er Jahren vor allem im angelsächsischen Raum als Symphoniker einen Namen gemacht, und so wurde er 1892 nach New York eingeladen, um dem amerikanischen Musikleben lehrend und dirigierend auf die Sprünge zu helfen. Wie viel „Neue Welt“ in der letzten Symphonie des überzeugten Tschechen steckt, ist allerdings bis heute umstritten. | |
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Herbert Blomstedt Dirigent Über Jahrzehnte bekleidete Herbert Blomstedt Chefpositionen bei einer ganzen Reihe der weltweit wichtigsten Symphonieorchester: bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem San Francisco Symphony Orchestra und dem NDR Sinfonieorchester in Hamburg, auch ging er als 18. Gewandhauskapellmeister in die Geschichte der Stadt Leipzig ein. Im Dezember 1982 dirigierte er erstmals die Bamberger Symphoniker und stand bis heute in weit mehr als 100 Konzerten am Pult der Bayerischen Staatsphilharmonie, die ihn seit 2006 zu ihren Ehrendirigenten zählen darf. | ||
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Johannes Moser Violoncello „Einer der Hervorragendsten in der erstaunlichen Riege junger Cello-Virtuosen“, urteilte das Gramophone Magazine jüngst über Johannes Moser. Sieger des Tschaikowsky-Wettbewerbs, doppelter ECHO-Klassik-Preisträger, eine Vielzahl an CD-Einspielungen und Konzerte mit den renommiertesten Orchestern rund um den Globus - untrügliche Anzeichen einer Weltkarriere. Was den jungen Münchner so unverwechselbar macht, ist sein spielerischer Umgang mit zeitgenössischer Musik und sein ständiges Bemühen um deren Vermittlung, was ihm ganz neue Zuhörerschichten erschließt. | ||
Abo-Reihe: C | ||
| Geheime Botschaften Dass Berg eine leidenschaftliche Liebeserklärung in seine Lyrische Suite »hineingeheimnisst« hatte, kam erst lange nach seinem Tod ans Licht, dass Schostakowitsch in Kompositionen wie dem ersten Violinkonzert die politischen Verhältnisse anklagte, ahnten schon die Zeitgenossen. So verschieden ihre »Tonsprachen« sein mögen, sie berühren sich in einer abgründig herben Virtuosität, die auch in Lutosławskis Konzert für Orchester - einer Musik der schillernden Farben und aufrührenden Klänge - wiederkehrt. | Detail | |
| Detail | ||
| Alban Berg | Drei Sätze aus der "Lyrischen Suite" für Streichorchester Ursprünglich für Streichquartett komponiert, wendete Berg in seiner „Lyrischen Suite“ erstmals die Zwölftontechnik seines Lehrers Schönberg an, um mit ihrer Hilfe alle Sätze inhaltlich miteinander zu verknüpfen. So durchkalkuliert das Werk dadurch erscheint, ist es gleichzeitig „ein kleines Denkmal einer großen Liebe“ (Berg): An zahlreichen Stellen der Partitur erscheinen die Initialen des Komponisten und seiner Geliebten Hannah Fuchs als Tonbuchstaben in die Musik „hineingeheimnist“. 1928 bearbeitete der Wiener Komponist drei der sechs Sätze für Streichorchester. | |
| Dmitri Schostakowitsch | Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77 Sein erstes Violinkonzert, David Oistrach gewidmet, gehört zu jenen bedeutenden Werken Dmitri Schostakowitschs, die jahrelange auf ihre Premiere warten mussten. Es war so gut wie fertig, als der berühmt-berüchtigte Parteibeschluss von 1948 für einen weiteren musikalischen Kahlschlag unter Stalin sorgte. Die kompositorische Elite rund um Schostakowitsch wurde mit Berufsverbot belegt, an eine Aufführung des Konzerts war nicht zu denken. Umso mehr, als noch im selben Jahr eine heftige Kampagne gegen die Juden in der Sowjetunion losbrach, von deren Volksmusik das Violinkonzert regen Gebrauch macht. | |
| Witold Lutoslawski | Konzert für Orchester Wer im 20. Jahrhundert ein „Konzert für Orchester“ schrieb, musste sich geradezu zwangsläufig mit Béla Bartók und dessen gleichnamigem Werk auseinandersetzen - so auch Witold Lutosławski. Von der Ehrfurcht vor dem großen Ungarn und dem Ehrgeiz, etwas annähernd Ebenbürtiges zu schaffen, zeugt bereits die lange Entstehungszeit seines „Konzerts für Orchester“ von vier Jahren. Keine Frage, Lutosławski schuf mit seiner Partitur eine der herausragenden Kompositionen des 20. Jahrhunderts - und rückte in ihr wie Bartók auf ebenso effektvolle wie vielschichtige Weise Solisten und Klanggruppen des Symphonieorchesters ins Rampenlicht. | |
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Jonathan Nott Dirigent „Dass die Musik Antworten gibt auf die ewigen Fragen der Menschheit, ist der Grund allen Musizierens“, sagt Jonathan Nott, seit 2000 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Dass er und die Bayerische Staatsphilharmonie durch eine ganz besondere künstlerische Partnerschaft verbunden sind, ist in der Musikwelt alles andere als ein Geheimnis, im Gegenteil: Der Gewinn hochkarätiger Preise für die gemeinsamen CD-Einspielungen, Einladungen zu den führenden Festivals und nicht zuletzt die steten Erfolge auf den Konzertreisen rund um den Globus sind eindrucksvolle Belege für die Wertschätzung, die er und „die Bamberger“ allerorten genießen. Neben seiner künstlerischen Arbeit in der Domstadt ist Jonathan Nott ein gern gesehener Gastdirigent der weltweit führenden Symphonieorchester. | ||
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Lisa Batiashvili Violine Zu den gern gesehenen Gästen in Bamberg gehört die georgische Geigerin Lisa Batiashvili, die seit 20 Jahren in Deutschland lebt. Ihr Aufstieg war ebenso steil wie rasant: Mit 16 Jahren bereits Preisträgerin beim Sibelius-Wettbewerb in Helsinki, erhielt sie mit Anfang 20 einen Plattenvertrag bei der EMI, 2008 wurde sie ECHO-Klassik-Preisträgerin. Eines der großen Violinkonzerte der Moderne ist fest mit ihrem Namen verbunden: das des Finnen Magnus Lindberg, das sie zur Uraufführung brachte und zusammen mit dem berühmt-berüchtigten Sibelius-Konzert einspielte. | ||
| Geheime Botschaften Dass Berg eine leidenschaftliche Liebeserklärung in seine Lyrische Suite »hineingeheimnisst« hatte, kam erst lange nach seinem Tod ans Licht, dass Schostakowitsch in Kompositionen wie dem ersten Violinkonzert die politischen Verhältnisse anklagte, ahnten schon die Zeitgenossen. So verschieden ihre »Tonsprachen« sein mögen, sie berühren sich in einer abgründig herben Virtuosität, die auch in Lutosławskis Konzert für Orchester - einer Musik der schillernden Farben und aufrührenden Klänge - wiederkehrt. | Detail | |
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| Alban Berg | Drei Sätze aus der "Lyrischen Suite" für Streichorchester Ursprünglich für Streichquartett komponiert, wendete Berg in seiner „Lyrischen Suite“ erstmals die Zwölftontechnik seines Lehrers Schönberg an, um mit ihrer Hilfe alle Sätze inhaltlich miteinander zu verknüpfen. So durchkalkuliert das Werk dadurch erscheint, ist es gleichzeitig „ein kleines Denkmal einer großen Liebe“ (Berg): An zahlreichen Stellen der Partitur erscheinen die Initialen des Komponisten und seiner Geliebten Hannah Fuchs als Tonbuchstaben in die Musik „hineingeheimnist“. 1928 bearbeitete der Wiener Komponist drei der sechs Sätze für Streichorchester. | |
| Dmitri Schostakowitsch | Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77 Sein erstes Violinkonzert, David Oistrach gewidmet, gehört zu jenen bedeutenden Werken Dmitri Schostakowitschs, die jahrelange auf ihre Premiere warten mussten. Es war so gut wie fertig, als der berühmt-berüchtigte Parteibeschluss von 1948 für einen weiteren musikalischen Kahlschlag unter Stalin sorgte. Die kompositorische Elite rund um Schostakowitsch wurde mit Berufsverbot belegt, an eine Aufführung des Konzerts war nicht zu denken. Umso mehr, als noch im selben Jahr eine heftige Kampagne gegen die Juden in der Sowjetunion losbrach, von deren Volksmusik das Violinkonzert regen Gebrauch macht. | |
| Witold Lutoslawski | Konzert für Orchester Wer im 20. Jahrhundert ein „Konzert für Orchester“ schrieb, musste sich geradezu zwangsläufig mit Béla Bartók und dessen gleichnamigem Werk auseinandersetzen - so auch Witold Lutosławski. Von der Ehrfurcht vor dem großen Ungarn und dem Ehrgeiz, etwas annähernd Ebenbürtiges zu schaffen, zeugt bereits die lange Entstehungszeit seines „Konzerts für Orchester“ von vier Jahren. Keine Frage, Lutosławski schuf mit seiner Partitur eine der herausragenden Kompositionen des 20. Jahrhunderts - und rückte in ihr wie Bartók auf ebenso effektvolle wie vielschichtige Weise Solisten und Klanggruppen des Symphonieorchesters ins Rampenlicht. | |
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Jonathan Nott Dirigent „Dass die Musik Antworten gibt auf die ewigen Fragen der Menschheit, ist der Grund allen Musizierens“, sagt Jonathan Nott, seit 2000 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Dass er und die Bayerische Staatsphilharmonie durch eine ganz besondere künstlerische Partnerschaft verbunden sind, ist in der Musikwelt alles andere als ein Geheimnis, im Gegenteil: Der Gewinn hochkarätiger Preise für die gemeinsamen CD-Einspielungen, Einladungen zu den führenden Festivals und nicht zuletzt die steten Erfolge auf den Konzertreisen rund um den Globus sind eindrucksvolle Belege für die Wertschätzung, die er und „die Bamberger“ allerorten genießen. Neben seiner künstlerischen Arbeit in der Domstadt ist Jonathan Nott ein gern gesehener Gastdirigent der weltweit führenden Symphonieorchester. | ||
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Lisa Batiashvili Violine Zu den gern gesehenen Gästen in Bamberg gehört die georgische Geigerin Lisa Batiashvili, die seit 20 Jahren in Deutschland lebt. Ihr Aufstieg war ebenso steil wie rasant: Mit 16 Jahren bereits Preisträgerin beim Sibelius-Wettbewerb in Helsinki, erhielt sie mit Anfang 20 einen Plattenvertrag bei der EMI, 2008 wurde sie ECHO-Klassik-Preisträgerin. Eines der großen Violinkonzerte der Moderne ist fest mit ihrem Namen verbunden: das des Finnen Magnus Lindberg, das sie zur Uraufführung brachte und zusammen mit dem berühmt-berüchtigten Sibelius-Konzert einspielte. | ||
Abo-Reihe: B | ||
| Geheime Botschaften Dass Berg eine leidenschaftliche Liebeserklärung in seine Lyrische Suite »hineingeheimnisst« hatte, kam erst lange nach seinem Tod ans Licht, dass Schostakowitsch in Kompositionen wie dem ersten Violinkonzert die politischen Verhältnisse anklagte, ahnten schon die Zeitgenossen. So verschieden ihre »Tonsprachen« sein mögen, sie berühren sich in einer abgründig herben Virtuosität, die auch in Lutosławskis Konzert für Orchester - einer Musik der schillernden Farben und aufrührenden Klänge - wiederkehrt. | Detail | |
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| Alban Berg | Drei Sätze aus der "Lyrischen Suite" für Streichorchester Ursprünglich für Streichquartett komponiert, wendete Berg in seiner „Lyrischen Suite“ erstmals die Zwölftontechnik seines Lehrers Schönberg an, um mit ihrer Hilfe alle Sätze inhaltlich miteinander zu verknüpfen. So durchkalkuliert das Werk dadurch erscheint, ist es gleichzeitig „ein kleines Denkmal einer großen Liebe“ (Berg): An zahlreichen Stellen der Partitur erscheinen die Initialen des Komponisten und seiner Geliebten Hannah Fuchs als Tonbuchstaben in die Musik „hineingeheimnist“. 1928 bearbeitete der Wiener Komponist drei der sechs Sätze für Streichorchester. | |
| Dmitri Schostakowitsch | Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 77 Sein erstes Violinkonzert, David Oistrach gewidmet, gehört zu jenen bedeutenden Werken Dmitri Schostakowitschs, die jahrelange auf ihre Premiere warten mussten. Es war so gut wie fertig, als der berühmt-berüchtigte Parteibeschluss von 1948 für einen weiteren musikalischen Kahlschlag unter Stalin sorgte. Die kompositorische Elite rund um Schostakowitsch wurde mit Berufsverbot belegt, an eine Aufführung des Konzerts war nicht zu denken. Umso mehr, als noch im selben Jahr eine heftige Kampagne gegen die Juden in der Sowjetunion losbrach, von deren Volksmusik das Violinkonzert regen Gebrauch macht. | |
| Witold Lutoslawski | Konzert für Orchester Wer im 20. Jahrhundert ein „Konzert für Orchester“ schrieb, musste sich geradezu zwangsläufig mit Béla Bartók und dessen gleichnamigem Werk auseinandersetzen - so auch Witold Lutosławski. Von der Ehrfurcht vor dem großen Ungarn und dem Ehrgeiz, etwas annähernd Ebenbürtiges zu schaffen, zeugt bereits die lange Entstehungszeit seines „Konzerts für Orchester“ von vier Jahren. Keine Frage, Lutosławski schuf mit seiner Partitur eine der herausragenden Kompositionen des 20. Jahrhunderts - und rückte in ihr wie Bartók auf ebenso effektvolle wie vielschichtige Weise Solisten und Klanggruppen des Symphonieorchesters ins Rampenlicht. | |
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Jonathan Nott Dirigent „Dass die Musik Antworten gibt auf die ewigen Fragen der Menschheit, ist der Grund allen Musizierens“, sagt Jonathan Nott, seit 2000 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Dass er und die Bayerische Staatsphilharmonie durch eine ganz besondere künstlerische Partnerschaft verbunden sind, ist in der Musikwelt alles andere als ein Geheimnis, im Gegenteil: Der Gewinn hochkarätiger Preise für die gemeinsamen CD-Einspielungen, Einladungen zu den führenden Festivals und nicht zuletzt die steten Erfolge auf den Konzertreisen rund um den Globus sind eindrucksvolle Belege für die Wertschätzung, die er und „die Bamberger“ allerorten genießen. Neben seiner künstlerischen Arbeit in der Domstadt ist Jonathan Nott ein gern gesehener Gastdirigent der weltweit führenden Symphonieorchester. | ||
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Lisa Batiashvili Violine Zu den gern gesehenen Gästen in Bamberg gehört die georgische Geigerin Lisa Batiashvili, die seit 20 Jahren in Deutschland lebt. Ihr Aufstieg war ebenso steil wie rasant: Mit 16 Jahren bereits Preisträgerin beim Sibelius-Wettbewerb in Helsinki, erhielt sie mit Anfang 20 einen Plattenvertrag bei der EMI, 2008 wurde sie ECHO-Klassik-Preisträgerin. Eines der großen Violinkonzerte der Moderne ist fest mit ihrem Namen verbunden: das des Finnen Magnus Lindberg, das sie zur Uraufführung brachte und zusammen mit dem berühmt-berüchtigten Sibelius-Konzert einspielte. | ||
Abo-Reihe: A | ||
| Geheime Botschaften Dass Berg eine leidenschaftliche Liebeserklärung in seine Lyrische Suite »hineingeheimnisst« hatte, kam erst lange nach seinem Tod ans Licht, dass Schostakowitsch in Kompositionen wie dem ersten Violinkonzert die politischen Verhältnisse anklagte, ahnten schon die Zeitgenossen. So verschieden ihre »Tonsprachen« sein mögen, sie berühren sich in einer abgründig herben Virtuosität, die auch in Lutosławskis Konzert für Orchester - einer Musik der schillernden Farben und aufrührenden Klänge - wiederkehrt. | Detail | |
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| Alban Berg | Drei Sätze aus der "Lyrischen Suite" für Streichorchester Ursprünglich für Streichquartett komponiert, wendete Berg in seiner „Lyrischen Suite“ erstmals die Zwölftontechnik seines Lehrers Schönberg an, um mit ihrer Hilfe alle Sätze inhaltlich miteinander zu verknüpfen. So durchkalkuliert das Werk dadurch erscheint, ist es gleichzeitig „ein kleines Denkmal einer großen Liebe“ (Berg): An zahlreichen Stellen der Partitur erscheinen die Initialen des Komponisten und seiner Geliebten Hannah Fuchs als Tonbuchstaben in die Musik „hineingeheimnist“. 1928 bearbeitete der Wiener Komponist drei der sechs Sätze für Streichorchester. | |
| Franz Schubert | Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 "Unvollendete" Von der Aura des Rätselhaften und Geheimnisvollen umgeben ist Franz Schuberts siebte Symphonie, die „Unvollendete“. Warum brach der Komponist die Arbeiten an der Symphonie ab? War sie nur ein Versuch? Ein gescheitertes - oder geglücktes? - Experiment, sich den Weg zur großen Symphonie zu bahnen? Betrachtete Schubert sie trotz des Abbruchs als abgeschlossen? Eindeutige Antworten auf diese Fragen werden sich kaum finden lassen, einig ist man sich heute jedoch in einer Hinsicht: Schuberts Siebte ist ein Meisterwerk, sie mag äußerlich ein Fragment geblieben sein, vollendet aber ist sie allemal. | |
| Witold Lutoslawski | Konzert für Orchester Wer im 20. Jahrhundert ein „Konzert für Orchester“ schrieb, musste sich geradezu zwangsläufig mit Béla Bartók und dessen gleichnamigem Werk auseinandersetzen - so auch Witold Lutosławski. Von der Ehrfurcht vor dem großen Ungarn und dem Ehrgeiz, etwas annähernd Ebenbürtiges zu schaffen, zeugt bereits die lange Entstehungszeit seines „Konzerts für Orchester“ von vier Jahren. Keine Frage, Lutosławski schuf mit seiner Partitur eine der herausragenden Kompositionen des 20. Jahrhunderts - und rückte in ihr wie Bartók auf ebenso effektvolle wie vielschichtige Weise Solisten und Klanggruppen des Symphonieorchesters ins Rampenlicht. | |
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Jonathan Nott Dirigent „Dass die Musik Antworten gibt auf die ewigen Fragen der Menschheit, ist der Grund allen Musizierens“, sagt Jonathan Nott, seit 2000 Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Dass er und die Bayerische Staatsphilharmonie durch eine ganz besondere künstlerische Partnerschaft verbunden sind, ist in der Musikwelt alles andere als ein Geheimnis, im Gegenteil: Der Gewinn hochkarätiger Preise für die gemeinsamen CD-Einspielungen, Einladungen zu den führenden Festivals und nicht zuletzt die steten Erfolge auf den Konzertreisen rund um den Globus sind eindrucksvolle Belege für die Wertschätzung, die er und „die Bamberger“ allerorten genießen. Neben seiner künstlerischen Arbeit in der Domstadt ist Jonathan Nott ein gern gesehener Gastdirigent der weltweit führenden Symphonieorchester. | ||
| AKADEMISTEN-KAMMERKONZERT | ||
| Antonín Dvořák | Terzetto für zwei Violinen und Viola C-Dur op. 74 | |
| Leos Janácek | "Mládí" (Jugend), Suite für Bläsersextett | |
| Antonín Dvořák | Quintett für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass G-Dur op. 77 | |
| Francis Poulenc | Sonate für Horn, Trompete und Posaune op. 33 | |
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Mitglieder der Orchesterakademie der Bamberger Symphoniker | ||
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Mitglieder der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie | ||
| »Die Lichter die aus deinen Wunden strahlen« Nach einem fulminanten Debüt 2009 kehrt Ilan Volkov in die Domstadt zurück. Der neue Music Director des Iceland Symphony Orchestra und frühere Chef des BBC Scottish Symphony Orchestra erkundet zwei einzigartige Spätwerke der Musikgeschichte, die trotz der bald 200 Jahre, die sie in ihrer Entstehung trennen, eines gemeinsam haben: einen schier ungeheuren Empfindungsreichtum, der aus großer, auch leidvoller Lebenserfahrung schöpft. | Detail | |
| Detail | ||
| Wolfgang Amadeus Mozart | Symphonie Nr. 39 Es-Dur KV 543 1788 komponiert, bildet die Es-Dur-Symphonie KV 543 zusammen mit ihren Schwesterwerken in g-Moll und C-Dur („Jupiter“) den Höhepunkt von Mozarts symphonischem Schaffen. Noch einmal und abschließend stellte der früh Verstorbene in dieser meisterhaften Partitur Gegensätze nebeneinander: majestätischen Beginn und lyrische Fortspinnung im ersten Satz; Innigkeit und schroffe Ausbrüche im zweiten; höfisches und ländliches Tanzen im dritten; Dauermotorik und überraschende Generalpausen im Finale - um all dies auf unnachahmliche Weise zu einer Einheit zu verschmelzen. | |
| Dmitri Schostakowitsch | Symphonie Nr. 14 g-Moll op. 135 für Sopran, Bass und Kammerorchester Gut 40 Jahre nach ihrer Premiere erklingt Dmitri Schostakowitschs vorletzte Symphonie erstmals in den Konzerten „der Bamberger“. Symphonie oder Liederzyklus - diese Frage stellt sich hier ebenso wie beim „Lied von der Erde“ von Gustav Mahler, einem der Vorbilder Schostakowitschs. Gedichte von Lorca, Apollinaire, Küchelbecker und Rilke wurden bei dem Meister der russischen Moderne zum Ausgangspunkt eines symphonischen Requiems, das trotz - oder gerade wegen - der kargen Besetzung ohne Bläser beklemmende musikalische Bilder für die Nähe des Todes findet. | |
| Detail | ||
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Ilan Volkov Dirigent Als Ilan Volkov, designierter Musikdirektor des Iceland Symphony Orchestra, 2003 zum Chefdirigenten des BBC Scottish Symphony Orchestra berufen wurde, war er gerade einmal 27 Jahre alt. Noch einmal sieben Jahre vorher hatte Seji Ozawa das Ausnahmetalent des jungen Israeli entdeckt und ihn zu seinem Stellvertreter in Boston gekürt. So geadelt, arbeitete Ilan Volkov in der Folgezeit mit den namhaftesten Orchestern der Welt, stand in Glyndebourne und Washington am Dirigentenpult und trat mit dem Ensemble Modern auf. Unvergessen auch sein umjubeltes Bamberg-Debüt Ende 2009 mit Werken von Debussy, Ravel und Sibelius. | ||
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Tatiana Pavlovskaya Sopran Ihr Debüt am Mariinsky-Theater als Tatjana in „Eugen Onegin“ unter Valery Gergiev bedeutete den Durchbruch. Seitdem hat die aus Murmansk stammende Tatiana Pavlovskaya an allen wichtigen Bühnen der Welt gesungen: an der MET, der Scala, in Paris und Covent Garden. Neben ihrem Einsatz für die Werke Tschaikowskys, Dvořáks, Bartóks oder Schostakowitschs glänzte sie in Brittens „War Requiem“ und Korngolds „Tote Stadt“. Immer wieder veranlasst ihre Stimme das Feuilleton zu wahren Jubelstürmen. | ||
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Nikolay Didenko Bass Die Liste hervorragender russischer Bassisten ist lang, und der junge Nikolay Didenko bereichert sie um einen weiteren Eintrag. Nach Abschluss seines Gesangs- und Dirigierstudiums in Moskau war er einige Jahre Ensemblemitglied der Oper in Houston, um dann Gastspiele in der ganzen Welt zu geben. Als Basilio brillierte er in New York, er trat mit der Musik von Berlioz an der Pariser Bastille auf, sang unter Rudolf Barshai und Mikhail Pletnev. Seinen Auftritt als Komtur an der Kölner Oper mit Markus Stenz am Dirigentenpult bezeichnete die Kritik als „wahren Glücksgriff“ - oder schlichtweg als „himmlisch“. | ||
| »Die Lichter die aus deinen Wunden strahlen« Nach einem fulminanten Debüt 2009 kehrt Ilan Volkov in die Domstadt zurück. Der neue Music Director des Iceland Symphony Orchestra und frühere Chef des BBC Scottish Symphony Orchestra erkundet zwei einzigartige Spätwerke der Musikgeschichte, die trotz der bald 200 Jahre, die sie in ihrer Entstehung trennen, eines gemeinsam haben: einen schier ungeheuren Empfindungsreichtum, der aus großer, auch leidvoller Lebenserfahrung schöpft. | Detail | |
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| Wolfgang Amadeus Mozart | Symphonie Nr. 39 Es-Dur KV 543 1788 komponiert, bildet die Es-Dur-Symphonie KV 543 zusammen mit ihren Schwesterwerken in g-Moll und C-Dur („Jupiter“) den Höhepunkt von Mozarts symphonischem Schaffen. Noch einmal und abschließend stellte der früh Verstorbene in dieser meisterhaften Partitur Gegensätze nebeneinander: majestätischen Beginn und lyrische Fortspinnung im ersten Satz; Innigkeit und schroffe Ausbrüche im zweiten; höfisches und ländliches Tanzen im dritten; Dauermotorik und überraschende Generalpausen im Finale - um all dies auf unnachahmliche Weise zu einer Einheit zu verschmelzen. | |
| Dmitri Schostakowitsch | Symphonie Nr. 14 g-Moll op. 135 für Sopran, Bass und Kammerorchester Gut 40 Jahre nach ihrer Premiere erklingt Dmitri Schostakowitschs vorletzte Symphonie erstmals in den Konzerten „der Bamberger“. Symphonie oder Liederzyklus - diese Frage stellt sich hier ebenso wie beim „Lied von der Erde“ von Gustav Mahler, einem der Vorbilder Schostakowitschs. Gedichte von Lorca, Apollinaire, Küchelbecker und Rilke wurden bei dem Meister der russischen Moderne zum Ausgangspunkt eines symphonischen Requiems, das trotz - oder gerade wegen - der kargen Besetzung ohne Bläser beklemmende musikalische Bilder für die Nähe des Todes findet. | |
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Ilan Volkov Dirigent Als Ilan Volkov, designierter Musikdirektor des Iceland Symphony Orchestra, 2003 zum Chefdirigenten des BBC Scottish Symphony Orchestra berufen wurde, war er gerade einmal 27 Jahre alt. Noch einmal sieben Jahre vorher hatte Seji Ozawa das Ausnahmetalent des jungen Israeli entdeckt und ihn zu seinem Stellvertreter in Boston gekürt. So geadelt, arbeitete Ilan Volkov in der Folgezeit mit den namhaftesten Orchestern der Welt, stand in Glyndebourne und Washington am Dirigentenpult und trat mit dem Ensemble Modern auf. Unvergessen auch sein umjubeltes Bamberg-Debüt Ende 2009 mit Werken von Debussy, Ravel und Sibelius. | ||
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Tatiana Pavlovskaya Sopran Ihr Debüt am Mariinsky-Theater als Tatjana in „Eugen Onegin“ unter Valery Gergiev bedeutete den Durchbruch. Seitdem hat die aus Murmansk stammende Tatiana Pavlovskaya an allen wichtigen Bühnen der Welt gesungen: an der MET, der Scala, in Paris und Covent Garden. Neben ihrem Einsatz für die Werke Tschaikowskys, Dvořáks, Bartóks oder Schostakowitschs glänzte sie in Brittens „War Requiem“ und Korngolds „Tote Stadt“. Immer wieder veranlasst ihre Stimme das Feuilleton zu wahren Jubelstürmen. | ||
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Nikolay Didenko Bass Die Liste hervorragender russischer Bassisten ist lang, und der junge Nikolay Didenko bereichert sie um einen weiteren Eintrag. Nach Abschluss seines Gesangs- und Dirigierstudiums in Moskau war er einige Jahre Ensemblemitglied der Oper in Houston, um dann Gastspiele in der ganzen Welt zu geben. Als Basilio brillierte er in New York, er trat mit der Musik von Berlioz an der Pariser Bastille auf, sang unter Rudolf Barshai und Mikhail Pletnev. Seinen Auftritt als Komtur an der Kölner Oper mit Markus Stenz am Dirigentenpult bezeichnete die Kritik als „wahren Glücksgriff“ - oder schlichtweg als „himmlisch“. | ||
Abo-Reihe: C | ||
| »Die Lichter die aus deinen Wunden strahlen« Nach einem fulminanten Debüt 2009 kehrt Ilan Volkov in die Domstadt zurück. Der neue Music Director des Iceland Symphony Orchestra und frühere Chef des BBC Scottish Symphony Orchestra erkundet zwei einzigartige Spätwerke der Musikgeschichte, die trotz der bald 200 Jahre, die sie in ihrer Entstehung trennen, eines gemeinsam haben: einen schier ungeheuren Empfindungsreichtum, der aus großer, auch leidvoller Lebenserfahrung schöpft. | Detail | |
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| Wolfgang Amadeus Mozart | Symphonie Nr. 39 Es-Dur KV 543 1788 komponiert, bildet die Es-Dur-Symphonie KV 543 zusammen mit ihren Schwesterwerken in g-Moll und C-Dur („Jupiter“) den Höhepunkt von Mozarts symphonischem Schaffen. Noch einmal und abschließend stellte der früh Verstorbene in dieser meisterhaften Partitur Gegensätze nebeneinander: majestätischen Beginn und lyrische Fortspinnung im ersten Satz; Innigkeit und schroffe Ausbrüche im zweiten; höfisches und ländliches Tanzen im dritten; Dauermotorik und überraschende Generalpausen im Finale - um all dies auf unnachahmliche Weise zu einer Einheit zu verschmelzen. | |
| Dmitri Schostakowitsch | Symphonie Nr. 14 g-Moll op. 135 für Sopran, Bass und Kammerorchester Gut 40 Jahre nach ihrer Premiere erklingt Dmitri Schostakowitschs vorletzte Symphonie erstmals in den Konzerten „der Bamberger“. Symphonie oder Liederzyklus - diese Frage stellt sich hier ebenso wie beim „Lied von der Erde“ von Gustav Mahler, einem der Vorbilder Schostakowitschs. Gedichte von Lorca, Apollinaire, Küchelbecker und Rilke wurden bei dem Meister der russischen Moderne zum Ausgangspunkt eines symphonischen Requiems, das trotz - oder gerade wegen - der kargen Besetzung ohne Bläser beklemmende musikalische Bilder für die Nähe des Todes findet. | |
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Ilan Volkov Dirigent Als Ilan Volkov, designierter Musikdirektor des Iceland Symphony Orchestra, 2003 zum Chefdirigenten des BBC Scottish Symphony Orchestra berufen wurde, war er gerade einmal 27 Jahre alt. Noch einmal sieben Jahre vorher hatte Seji Ozawa das Ausnahmetalent des jungen Israeli entdeckt und ihn zu seinem Stellvertreter in Boston gekürt. So geadelt, arbeitete Ilan Volkov in der Folgezeit mit den namhaftesten Orchestern der Welt, stand in Glyndebourne und Washington am Dirigentenpult und trat mit dem Ensemble Modern auf. Unvergessen auch sein umjubeltes Bamberg-Debüt Ende 2009 mit Werken von Debussy, Ravel und Sibelius. | ||
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Tatiana Pavlovskaya Sopran Ihr Debüt am Mariinsky-Theater als Tatjana in „Eugen Onegin“ unter Valery Gergiev bedeutete den Durchbruch. Seitdem hat die aus Murmansk stammende Tatiana Pavlovskaya an allen wichtigen Bühnen der Welt gesungen: an der MET, der Scala, in Paris und Covent Garden. Neben ihrem Einsatz für die Werke Tschaikowskys, Dvořáks, Bartóks oder Schostakowitschs glänzte sie in Brittens „War Requiem“ und Korngolds „Tote Stadt“. Immer wieder veranlasst ihre Stimme das Feuilleton zu wahren Jubelstürmen. | ||
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Nikolay Didenko Bass Die Liste hervorragender russischer Bassisten ist lang, und der junge Nikolay Didenko bereichert sie um einen weiteren Eintrag. Nach Abschluss seines Gesangs- und Dirigierstudiums in Moskau war er einige Jahre Ensemblemitglied der Oper in Houston, um dann Gastspiele in der ganzen Welt zu geben. Als Basilio brillierte er in New York, er trat mit der Musik von Berlioz an der Pariser Bastille auf, sang unter Rudolf Barshai und Mikhail Pletnev. Seinen Auftritt als Komtur an der Kölner Oper mit Markus Stenz am Dirigentenpult bezeichnete die Kritik als „wahren Glücksgriff“ - oder schlichtweg als „himmlisch“. | ||
Abo-Reihe: E | ||
| Jugendkonzert Zauberer der Kontraste Wer wäre besser geeignet, den Solopart in Friedrich Cerhas Schlagzeugkonzert zu übernehmen, als derjenige, dem das Werk auf den hexenmeisterlich virtuosen Leib geschrieben wurde? Die Rede ist von Martin Grubinger, dem Star der internationalen Percussionszene. An seiner Seite am Dirigentenpult steht Juraj Valcuha, ein junger aufstrebender Stern der Dirigentenszene. Mit Zemlinskys schwelgerischer »Seejungfrau« bringt er ein Werk mit, das ebenfalls erstmals in Bamberg erklingt. | Detail | |
| Detail | ||
| Friedrich Cerha | Konzert für Schlagzeug und Orchester An bedeutenden Komponisten herrscht in Österreich bis heute kein Mangel - als ihr Doyen gilt der Wiener Friedrich Cerha, der gerade seinen 85. Geburtstag feierte. Mit dem 57 Jahre jüngeren Martin Grubinger stammt auch ein Perkussionist von Weltruf aus der Alpenrepublik. Beider Lebenswege kreuzten sich Ende 2009, als Martin Grubinger das Schlagzeugkonzert von Friedrich Cerha aus der Taufe hob. Jedem der drei Sätze ist eine eigene Klangfarbe eingeschrieben: erst blockartige Trommeleruptionen, dann sanfter Nachhall sowie zuletzt motorische Passagen, ergänzt durch Dialoge des Schlagzeugs mit „gleichgesinnten“ Orchesterinstrumenten. | |
| Detail | ||
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Juraj Valcuha Dirigent Anfang 2008 staunte das Münchner Publikum im Gasteig über einen jungen Slowaken, der als Einspringer ein extrem anspruchsvolles Programm mit Werken von Mozart und Ravel sowie dem Schlagzeugkonzert Avner Dormans zu dirigieren hatte. Er tat das so gut, dass er die übernächste Saison der Münchner Philharmoniker ganz offiziell eröffnen durfte. Seitdem kennt man Juraj Valcuha, der vor allem in Frankreich und Italien große Erfolge gefeiert hatte, auch hierzulande. Als Chefdirigent leitet er das RAI-Orchester in Turin, Gastauftritte führten ihn an die Opernhäuser von München, Berlin und Venedig. | ||
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Martin Grubinger Schlagzeug „Hochleistungssportler“, „Genie“, „Naturtalent“ - das deutschsprachige Feuilleton ist ebenso wie das Publikum begeistert, wenn es um das Phänomen Martin Grubinger geht. Der 1983 geborene Schlagzeuger hat nicht nur die Perkussionsinstrumente ins Rampenlicht geführt, er sorgt als Interpret oder Begleiter von Popmusik, Gregorianischen Gesängen und moderner Klassik für gelebtes Crossover. Kein Wunder, dass er mit seinen Projekten wie „The Percussive Planet“ oder einem Schlagzeugmarathon dem Klassikbetrieb ganz neue Hörerschichten erschließt. | ||
| Zauberer der Kontraste Wer wäre besser geeignet, den Solopart in Friedrich Cerhas Schlagzeugkonzert zu übernehmen, als derjenige, dem das Werk auf den hexenmeisterlich virtuosen Leib geschrieben wurde? Die Rede ist von Martin Grubinger, dem Star der internationalen Percussionszene. An seiner Seite am Dirigentenpult steht Juraj Valcuha, ein junger aufstrebender Stern der Dirigentenszene. Mit Zemlinskys schwelgerischer »Seejungfrau« bringt er ein Werk mit, das ebenfalls erstmals in Bamberg erklingt. | Detail | |
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| Friedrich Cerha | Konzert für Schlagzeug und Orchester An bedeutenden Komponisten herrscht in Österreich bis heute kein Mangel - als ihr Doyen gilt der Wiener Friedrich Cerha, der gerade seinen 85. Geburtstag feierte. Mit dem 57 Jahre jüngeren Martin Grubinger stammt auch ein Perkussionist von Weltruf aus der Alpenrepublik. Beider Lebenswege kreuzten sich Ende 2009, als Martin Grubinger das Schlagzeugkonzert von Friedrich Cerha aus der Taufe hob. Jedem der drei Sätze ist eine eigene Klangfarbe eingeschrieben: erst blockartige Trommeleruptionen, dann sanfter Nachhall sowie zuletzt motorische Passagen, ergänzt durch Dialoge des Schlagzeugs mit „gleichgesinnten“ Orchesterinstrumenten. | |
| Alexander Zemlinsky | Die Seejungfrau Andersens Märchen von der Seejungfrau, die so gerne unter den Menschen leben möchte und sich schließlich für einen Prinzen opfert, stand nicht nur für das Wahrzeichen der Stadt Kopenhagen Pate, sondern auch für eine Reihe an Kompositionen. Als bedeutendste gilt die Orchesterfantasie Alexander Zemlinskys, die die zentralen Märchenzutaten - Meer, Sturm, Ball, Apotheose - in ein tönendes, betörendes Seelendrama verwandelt. Trotz erfolgreicher Uraufführung 1905 zog der selbstkritische Zemlinsky die Partitur zurück, so dass sein klangfarbenreiches Werk erst posthum eine gültige Würdigung erfuhr. | |
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Juraj Valcuha Dirigent Anfang 2008 staunte das Münchner Publikum im Gasteig über einen jungen Slowaken, der als Einspringer ein extrem anspruchsvolles Programm mit Werken von Mozart und Ravel sowie dem Schlagzeugkonzert Avner Dormans zu dirigieren hatte. Er tat das so gut, dass er die übernächste Saison der Münchner Philharmoniker ganz offiziell eröffnen durfte. Seitdem kennt man Juraj Valcuha, der vor allem in Frankreich und Italien große Erfolge gefeiert hatte, auch hierzulande. Als Chefdirigent leitet er das RAI-Orchester in Turin, Gastauftritte führten ihn an die Opernhäuser von München, Berlin und Venedig. | ||
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Martin Grubinger Schlagzeug „Hochleistungssportler“, „Genie“, „Naturtalent“ - das deutschsprachige Feuilleton ist ebenso wie das Publikum begeistert, wenn es um das Phänomen Martin Grubinger geht. Der 1983 geborene Schlagzeuger hat nicht nur die Perkussionsinstrumente ins Rampenlicht geführt, er sorgt als Interpret oder Begleiter von Popmusik, Gregorianischen Gesängen und moderner Klassik für gelebtes Crossover. Kein Wunder, dass er mit seinen Projekten wie „The Percussive Planet“ oder einem Schlagzeugmarathon dem Klassikbetrieb ganz neue Hörerschichten erschließt. | ||
| Zauberer der Kontraste Wer wäre besser geeignet, den Solopart in Friedrich Cerhas Schlagzeugkonzert zu übernehmen, als derjenige, dem das Werk auf den hexenmeisterlich virtuosen Leib geschrieben wurde? Die Rede ist von Martin Grubinger, dem Star der internationalen Percussionszene. An seiner Seite am Dirigentenpult steht Juraj Valcuha, ein junger aufstrebender Stern der Dirigentenszene. Mit Zemlinskys schwelgerischer »Seejungfrau« bringt er ein Werk mit, das ebenfalls erstmals in Bamberg erklingt. | Detail | |
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| Friedrich Cerha | Konzert für Schlagzeug und Orchester An bedeutenden Komponisten herrscht in Österreich bis heute kein Mangel - als ihr Doyen gilt der Wiener Friedrich Cerha, der gerade seinen 85. Geburtstag feierte. Mit dem 57 Jahre jüngeren Martin Grubinger stammt auch ein Perkussionist von Weltruf aus der Alpenrepublik. Beider Lebenswege kreuzten sich Ende 2009, als Martin Grubinger das Schlagzeugkonzert von Friedrich Cerha aus der Taufe hob. Jedem der drei Sätze ist eine eigene Klangfarbe eingeschrieben: erst blockartige Trommeleruptionen, dann sanfter Nachhall sowie zuletzt motorische Passagen, ergänzt durch Dialoge des Schlagzeugs mit „gleichgesinnten“ Orchesterinstrumenten. | |
| Alexander Zemlinsky | Die Seejungfrau Andersens Märchen von der Seejungfrau, die so gerne unter den Menschen leben möchte und sich schließlich für einen Prinzen opfert, stand nicht nur für das Wahrzeichen der Stadt Kopenhagen Pate, sondern auch für eine Reihe an Kompositionen. Als bedeutendste gilt die Orchesterfantasie Alexander Zemlinskys, die die zentralen Märchenzutaten - Meer, Sturm, Ball, Apotheose - in ein tönendes, betörendes Seelendrama verwandelt. Trotz erfolgreicher Uraufführung 1905 zog der selbstkritische Zemlinsky die Partitur zurück, so dass sein klangfarbenreiches Werk erst posthum eine gültige Würdigung erfuhr. | |
| Detail | ||
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Juraj Valcuha Dirigent Anfang 2008 staunte das Münchner Publikum im Gasteig über einen jungen Slowaken, der als Einspringer ein extrem anspruchsvolles Programm mit Werken von Mozart und Ravel sowie dem Schlagzeugkonzert Avner Dormans zu dirigieren hatte. Er tat das so gut, dass er die übernächste Saison der Münchner Philharmoniker ganz offiziell eröffnen durfte. Seitdem kennt man Juraj Valcuha, der vor allem in Frankreich und Italien große Erfolge gefeiert hatte, auch hierzulande. Als Chefdirigent leitet er das RAI-Orchester in Turin, Gastauftritte führten ihn an die Opernhäuser von München, Berlin und Venedig. | ||
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Martin Grubinger Schlagzeug „Hochleistungssportler“, „Genie“, „Naturtalent“ - das deutschsprachige Feuilleton ist ebenso wie das Publikum begeistert, wenn es um das Phänomen Martin Grubinger geht. Der 1983 geborene Schlagzeuger hat nicht nur die Perkussionsinstrumente ins Rampenlicht geführt, er sorgt als Interpret oder Begleiter von Popmusik, Gregorianischen Gesängen und moderner Klassik für gelebtes Crossover. Kein Wunder, dass er mit seinen Projekten wie „The Percussive Planet“ oder einem Schlagzeugmarathon dem Klassikbetrieb ganz neue Hörerschichten erschließt. | ||
Abo-Reihe: B | ||
| Kammerkonzert "Gout francois - Gout italien" | ||
| Francois Couperin | Le Parnasse du L'Apothéose de Corelli | |
| Jean-Baptiste Lully | Trios de la chambre du roi LWV 35 | |
| Arcangelo Corelli | Triosonate f-Moll op. 3 Nr. 9 | |
| Francois Couperin | Concert instrumental | |
| Detail | ||
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Sabine Lier Violine | ||
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Angela Stangorra Violine Angela Stangorra erhielt ihre musikalische Ausbildung bei J. Ellermann an der Musikhochschule Hannover. Nach ihrer künstlerischen Reifeprüfung war sie als seine Assistentin tätig und beendete ihr Studium 2001 mit dem Konzertexamen. Sie absolvierte Meisterkurse bei I.Oistrach, I. Ozim, T. Brandis und R. Kussmaul und war Konzertmeisterin im European Union Youth Orchestra. Von 1999 bis 2006 gehörte sie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken an und konzertierte regelmäßig in den Ensemblekonzerten des Saarländischen Rundfunks. Seit 2007 ist sie Mitglied der Bamberger Symphoniker. | ||
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Markus Mayers Violoncello Markus Mayers, geboren in Kempten, ist seit 1994 Cellist bei den Bamberger Symphonikern. Nach dem Abitur studierte er bei M. Blaumer in Saarbrücken und bei W. Boettcher in Berlin, sowie Kammermusik bei Mitgliedern des Amadeus- und des Alban Berg Quartetts. Meisterkurse besuchte er bei B. Pergamenschikow, F. Helmerson, H. Schiff u. a. Mit dem Jugend-Symphonie Orchester der EU nahm er an Konzertreisen unter Dirigenten wie C. Abbado, B. Haitink und Z. Mehta teil. Als Cellist des Henschel-Quartetts gewann er 1993 den 1. Preis des Charles Hennen Wettbewerbs, sowie den Förderpreis des Landes Bayern für junge Künstler. Markus Mayers trat als Kammermusikpartner von W. Meyer, N. Brainin, M. Lovett, I. v. Keulen und R. Kussmaul auf, sowie als Solist mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dem Städt. Orchester Trier, sowie zahlreichen Kammerorchestern. | ||
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Bernward Lohr Cembalo | ||
| Orgelkonzert "Diesseits und jenseits des Rheins" | ||
| Charles-Marie Widor | Aus der "Symphonie romane" D-Dur op. 73: Moderato und Choral | |
| Gabriel Fauré | Aus "Pelléas et Mélisane" op. 80: Siciliene und Molto adagio | |
| César Franck | Andantino g-Moll | |
| César Franck | Aus den "Trois Chorals": Choral Nr. 1 E-Dur | |
| Johannes Brahms | Aus den 11 Choral-Vorspielen op. 122 | |
| Franz Liszt | Aus den "Harmonies poétiques et religieuses" | |
| Franz Liszt | Aus den Consolations | |
| Franz Liszt | Aus den "Deux Légendes" | |
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Louis Robilliard Orgel | ||
| Haydns nächster Streich Mit der »Schöpfung« gelang Haydn nichts weniger als die Wiederbelebung der großen Oratorientradition, und so ließ der greise Meister mit den »Jahreszeiten« schon bald seinen nächsten Geniestreich auf diesem Gebiet folgen: ein Werk über den Zyklus der Natur, über Moral, Gott und das irdische Leben. Mit diesem seit 1988 in Bamberg nicht mehr gespielten Meisterwerk setzen wir - unter Sir Roger Norringtons kundiger Führung - unsere Haydn-Reise auch in dieser Saison fort. | Detail | |
| Detail | ||
| Joseph Haydn | Die Jahreszeiten Hob. XXI:3, Oratorium Joseph Haydn war nicht nur eine ungewöhnlich lange Lebenszeit, sondern auch eine bemerkenswerte Produktivität beschieden. Als er eines seiner Hauptwerke, das Oratorium „Die Jahreszeiten“, vollendete, ging er immerhin schon auf die Siebzig zu. Von erlahmender Kraft ist darin freilich nichts zu spüren, im Gegenteil. Die „kolossalischen Erscheinungen, die unermessliche Fülle glücklicher Einfälle“ Haydns machten Fachpresse und Publikum gleichermaßen staunen. Zudem sorgte der greise Meister im deutschen Sprachraum für ein neues Aufblühen der lange vernachlässigten Gattung des Oratoriums. | |
| Detail | ||
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Roger Norrington Dirigent Etwas über Sir Roger Norrington und seine künstlerischen Verdienste zu schreiben, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Vielfach war der Brite in Bamberg zu Gast, mit der Musik Beethovens, aber auch mit Werken von Elgar und Dvořák, Bach, Berlioz, Berg und Mahler. Mit dem Schütz Choir und den London Classical Players gründete er Ensembles, die der historischen Aufführungspraxis verpflichtet sind, mit seinen Interpretationen setzte er Maßstäbe und ermöglichte einen ganz neuen Blick auf das große Repertoire von Barock, Klassik und Romantik. | ||
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Ruth Ziesak Sopran Quasi über Nacht gelangte die in Hofheim im Taunus geborene Sopranistin Ruth Ziesak zu internationaler Geltung, als sie 1991 bei den Salzburger Festspielen unter Sir Georg Solti die Pamina in Mozarts "Die Zauberflöte" sang. Gastengagements führen sie seither an die bedeutendsten Opernbühnen Europas und der USA, u.a. an die Mailänder Scala, die Deutsche Staatsoper Berlin, die Sächsische Staatsoper Dresden, die Bayerische Staatsoper, die Wiener Staatsoper, die Metropolitan Opera New York sowie die Opéra de la Bastille Paris. Ruth Ziesak studierte in Frankfurt am Main. Erste Stationen ihrer Karriere waren das Stadttheater Heidelberg und die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg. Als viel gefragte Konzert- und Liedsängerin tritt Ruth Ziesak auf der ganzen Welt auf. Sie hat an zahlreichen CD-Produktionen mitgewirkt und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Nikolaus Harnoncourt, Kent Nagano und Christoph von Dohnányi zusammen. In Bamberg gastierte die Künstlerin zuletzt im November 2006; auf dem Programm standen Arien von Mozart. | ||
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Andrew Kennedy Tenor Der aus Northumberland stammende Andrew Kennedy gilt als eines der größten britischen Gesangstalente. Lag sein Hauptaugenmerk lange auf Britten- und Mozart-Partien, machte der 1977 geborene Tenor in den letzten Jahren auch mit Strauss- und Mahler-Interpretationen auf sich aufmerksam. Auf dem Kontinent konnte man sich in Mailand, Hamburg oder in Paris von seinen Qualitäten überzeugen, wo er unter Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Sir Colin Davis oder Daniel Harding auftrat. | ||
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Florian Boesch Bass Vater Opernsänger, Großmutter Opernsängerin - die musikalische Begabung wurde Florian Boesch wortwörtlich in die Wiege gelegt. Seit seinem spektakulären Debüt bei der Schubertiade Schwarzenberg 2002 brillierte er auf der Opernbühne als Papageno, Don Giovanni oder auch in der Titelrolle von Alban Bergs „Wozzeck“. Tourneen als Messen- und Kantatensolist, vor allem in der Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt, führten ihn nach Japan, während er sich als Liedinterpret auch in den USA und Kanada einen Namen machte. In Bamberg steht Florian Boesch zum ersten Mal auf dem Podium. | ||
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Chor der Bamberger Symphoniker Chor Seit seiner Gründung 1983 ist der von Rolf Beck geleitete Chor der Bamberger Symphoniker eine feste Institution im Konzertleben der Domstadt. Regelmäßig widmen sich die Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit der Bayerischen Staatsphilharmonie den großen Werken für Chor und Orchester, darüber hinaus stehen immer wieder Gastspiele auf nationaler und internationaler Ebene auf dem Terminplan des Ensembles. Der Chor folgte Einladungen zu den großen deutschen und europäischen Musikfestivals, Tourneen führten bis nach Israel, Japan, Russland und Südamerika. | ||
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(Einstudierung: Michael Gläser) Chor | ||
Abo-Reihe: A | ||
| Haydns nächster Streich Mit der »Schöpfung« gelang Haydn nichts weniger als die Wiederbelebung der großen Oratorientradition, und so ließ der greise Meister mit den »Jahreszeiten« schon bald seinen nächsten Geniestreich auf diesem Gebiet folgen: ein Werk über den Zyklus der Natur, über Moral, Gott und das irdische Leben. Mit diesem seit 1988 in Bamberg nicht mehr gespielten Meisterwerk setzen wir - unter Sir Roger Norringtons kundiger Führung - unsere Haydn-Reise auch in dieser Saison fort. | Detail | |
| Detail | ||
| Joseph Haydn | Die Jahreszeiten Hob. XXI:3, Oratorium Joseph Haydn war nicht nur eine ungewöhnlich lange Lebenszeit, sondern auch eine bemerkenswerte Produktivität beschieden. Als er eines seiner Hauptwerke, das Oratorium „Die Jahreszeiten“, vollendete, ging er immerhin schon auf die Siebzig zu. Von erlahmender Kraft ist darin freilich nichts zu spüren, im Gegenteil. Die „kolossalischen Erscheinungen, die unermessliche Fülle glücklicher Einfälle“ Haydns machten Fachpresse und Publikum gleichermaßen staunen. Zudem sorgte der greise Meister im deutschen Sprachraum für ein neues Aufblühen der lange vernachlässigten Gattung des Oratoriums. | |
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Roger Norrington Dirigent Etwas über Sir Roger Norrington und seine künstlerischen Verdienste zu schreiben, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Vielfach war der Brite in Bamberg zu Gast, mit der Musik Beethovens, aber auch mit Werken von Elgar und Dvořák, Bach, Berlioz, Berg und Mahler. Mit dem Schütz Choir und den London Classical Players gründete er Ensembles, die der historischen Aufführungspraxis verpflichtet sind, mit seinen Interpretationen setzte er Maßstäbe und ermöglichte einen ganz neuen Blick auf das große Repertoire von Barock, Klassik und Romantik. | ||
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Ruth Ziesak Sopran Quasi über Nacht gelangte die in Hofheim im Taunus geborene Sopranistin Ruth Ziesak zu internationaler Geltung, als sie 1991 bei den Salzburger Festspielen unter Sir Georg Solti die Pamina in Mozarts "Die Zauberflöte" sang. Gastengagements führen sie seither an die bedeutendsten Opernbühnen Europas und der USA, u.a. an die Mailänder Scala, die Deutsche Staatsoper Berlin, die Sächsische Staatsoper Dresden, die Bayerische Staatsoper, die Wiener Staatsoper, die Metropolitan Opera New York sowie die Opéra de la Bastille Paris. Ruth Ziesak studierte in Frankfurt am Main. Erste Stationen ihrer Karriere waren das Stadttheater Heidelberg und die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg. Als viel gefragte Konzert- und Liedsängerin tritt Ruth Ziesak auf der ganzen Welt auf. Sie hat an zahlreichen CD-Produktionen mitgewirkt und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Nikolaus Harnoncourt, Kent Nagano und Christoph von Dohnányi zusammen. In Bamberg gastierte die Künstlerin zuletzt im November 2006; auf dem Programm standen Arien von Mozart. | ||
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Andrew Kennedy Tenor Der aus Northumberland stammende Andrew Kennedy gilt als eines der größten britischen Gesangstalente. Lag sein Hauptaugenmerk lange auf Britten- und Mozart-Partien, machte der 1977 geborene Tenor in den letzten Jahren auch mit Strauss- und Mahler-Interpretationen auf sich aufmerksam. Auf dem Kontinent konnte man sich in Mailand, Hamburg oder in Paris von seinen Qualitäten überzeugen, wo er unter Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Sir Colin Davis oder Daniel Harding auftrat. | ||
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Florian Boesch Bass Vater Opernsänger, Großmutter Opernsängerin - die musikalische Begabung wurde Florian Boesch wortwörtlich in die Wiege gelegt. Seit seinem spektakulären Debüt bei der Schubertiade Schwarzenberg 2002 brillierte er auf der Opernbühne als Papageno, Don Giovanni oder auch in der Titelrolle von Alban Bergs „Wozzeck“. Tourneen als Messen- und Kantatensolist, vor allem in der Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt, führten ihn nach Japan, während er sich als Liedinterpret auch in den USA und Kanada einen Namen machte. In Bamberg steht Florian Boesch zum ersten Mal auf dem Podium. | ||
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Chor der Bamberger Symphoniker Chor Seit seiner Gründung 1983 ist der von Rolf Beck geleitete Chor der Bamberger Symphoniker eine feste Institution im Konzertleben der Domstadt. Regelmäßig widmen sich die Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit der Bayerischen Staatsphilharmonie den großen Werken für Chor und Orchester, darüber hinaus stehen immer wieder Gastspiele auf nationaler und internationaler Ebene auf dem Terminplan des Ensembles. Der Chor folgte Einladungen zu den großen deutschen und europäischen Musikfestivals, Tourneen führten bis nach Israel, Japan, Russland und Südamerika. | ||
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(Einstudierung: Michael Gläser) Chor | ||
Abo-Reihe: D | ||
| Pomp and Circumstance • Silvesterkonzerte Wenn es darum geht, musikalischen Spaß mit feinsinnigem Humor und einer ordentlichen Portion künstlerischem Ernst zu verbinden, ernten die Briten zu Recht neidische Blicke vom Kontinent. Getreu ihrem Motto »Pomp and Circumstance« läuten wir das neue Jahr 2012 mit »Glanz und Gloria« ein: mit einem Programm, das von der Musik des englischen Großmeisters Elgar bis hin zur komischen Oper von Gilbert und Sullivan reicht. | Detail | |
| Benjamin Britten | Soirées musicales (nach Rossini) | |
| Arthur Sullivan | “I have a song to sing oh” aus “The Yeomen of the Guard” | |
| Arthur Sullivan | “'Tis done, I am a bride” aus “The Yeomen of the Guard” | |
| Arthur Sullivan | “Tit Willow” aus “Mikado” | |
| Arthur Sullivan | “The sun whose rays” aus “Mikado” | |
| Arthur Sullivan | “The Nightmare Song” aus “Iolanthe” | |
| Arthur Sullivan | “If somebody there chanced to be” aus “Ruddigore” | |
| Arthur Sullivan | “When the Nightwind Howls” aus “Ruddigore” | |
| Arthur Sullivan | “So go to him” aus “Patience” | |
| William Walton | Facade-Suite Nr. 1 | |
| William Walton | Facade-Suite Nr. 2 | |
| George Butterworth | The Banks of Green Willow | |
| Edward Elgar | Cockaigne-Ouvertüre | |
| Detail | ||
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Jeffrey Tate Dirigent Er studierte in Cambridge Medizin und praktizierte als Augenarzt in London, ehe er sich für die Musik entschied - heute zählt Jeffrey Tate längst zu den renommiertesten und vielseitigsten britischen Dirigenten seiner Generation. Als prägend für seine künstlerische Arbeit erwies sich seine Mitwirkung am Bayreuther „Jahrhundert-Ring“ 1976 als Assistent von Pierre Boulez, als Chef der Hamburger Symphoniker sorgt er seit 2009 in der Hansestadt für Aufsehen. Für seine Verdienste vielfach ausgezeichnet, ist Jeffrey Tate als Dirigent in Oper und Konzert weltweit geschätzt. | ||
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Dame Felicity Lott Sopran Unmöglich, all ihre Auszeichnungen, Ehrenmitgliedschaften und Preise aufzuzählen: Dame Felicity Lott ist an sämtlichen großen Opernhäusern der Welt und in den bedeutendsten Liedsälen aufgetreten. In Wien, New York und München erinnert man sich an ihre prägenden Mozart- und Strauss-Interpretationen, in Glyndebourne ist die britische Sopranistin eine Institution. 1976 gründete sie das Ensemble „Songmakers’ Almanac“, das neue Wege in der Liedgestaltung beschritt. Und so darf man sich auf ihr lange überfälliges erstes Gastspiel in Bamberg freuen. | ||
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Richard Suart Bariton Die Bühnenwerke des genialen Duos Gilbert und Sullivan genießen Kultstatus unter den Opernfreunden, Richard Suart kann als einer der herausragenden Interpreten dieses Genres gelten. Der englische Bariton begeistert sein Publikum an den Bühnen in London, New York oder Venedig, sei es als Oberhofhenker Ko-Ko in „The Mikado“, als Major-General in „The Pirates of Penzance“ oder Lord Chancellor in „Iolanthe“. Überraschendes und Unkonventionelles findet sich in seinem Repertoire, ebenso die große zeitgenössische Musik: Mit dem Ensemble Modern brachte er Benedict Masons „ChaplinOperas“ zur Aufführung, bei den Salzburger Festspielen glänzte er in György Ligetis „Le Grand Macabre“. | ||