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"Unfassbar virtuos", "extravagantly talented" - wenn die Rede auf ihn kommt, überschlagen sich die Kritiken: Cameron Carpenter. Ihn als jungen Wilden der Orgelszene zu bezeichnen, ist keine Übertreibung. Er ist ein Künstler, der mit atemberaubender Virtuosität das Publikum auf der ganzen Welt seit einigen Jahren in seinen Bann schlägt und so manches Instrument an die Grenzen seiner technischen Möglichkeiten bringt. Jedes seiner Konzerte umgibt die Aura des Unvorhersehbaren. Wenn sich in seinem "Theatre of the Organ" der Vorhang hebt, tanzen die Go-go-Girls aus Balanchines "Slaughter on Tenth Avenue", kämpfen japanische Animé-Helden und Raum und Zeit geraten aus den Fugen in Carpenters eigenen "Science Fiction Scenes".
Zu Gast in der Orgelreihe der Bamberger Symphoniker
Sonntag, 26. Mai 2013, 17 Uhr
Konzerthalle Bamberg, Joseph-Keilberth-Saal
Es war einer der größten Skandale der Musikgeschichte, der sich am 29. Mai 1913 im Pariser Théâtre des Champs-Elysées ereignete: Die Uraufführung von Igor Stravinskys "Le Sacre du Printemps" traf das Publikum wie ein Schock. Selten in der Kulturgeschichte ist eine Zeitenwende so deutlich an einem Datum festzumachen. An jenem Abend im Mai 1913 begann die musikalische Moderne. Was im europäischen Geistesleben Rang und Namen hatte, war damals in Paris versammelt, um an jenem Ereignis teilzuhaben: der deutsche Dandy und Chronist seiner Epoche Harry Graf Kessler, die Dichter Gabriele d’Annunzio und Andé Gide, die Komponisten Claude Debussy und Maurice Ravel, der Schriftsteller und Regisseur Jean Cocteau, der Maler Marcel Duchamp, Coco Chanel, die einige Jahre später für kurze Zeit Stravinskys Geliebte wird und viele andere. Der Tumult, den sie im Theater erlebten, muss unermesslich gewesen sein – die Folgen für die Musik der Moderne sind es ebenso.
Am 29. Mai erinnern die Bamberger Symphoniker an diesen Tag mit einer Aufführung des "Sacre" – und zwar auf den Tag und die Stunde genau 100 Jahre nach dessen Uraufführung.
Auf einer Pressekonferenz am 30.4.2013 hat Dr. Wolfgang Fink, Intendant der Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie, die Spielzeit 2013/2014 vorgestellt. Informationen zu programmatischen Schwerpunkten und Tourneen, Interpreten, eine Repertoireliste sowie die Saisonbroschüre finden Sie ab sofort online sowie hier zum Download:
Die Saison 2013/2014 im Überblick
Künstlerliste / Repertoireliste
Download komplette Saisonbroschüre (ca. 3,5 MB)
»Warum sind wir auf der Welt?« Die Frage ist einfach, eine Antwort zu geben schwer. Oft erlebe ich allerdings, dass die Musik den Menschen erwidert. Wenn das geschieht, werden Töne transparent für Erfahrungen, die uns vom Sinn unseres Daseins zeugen. An solchen Momenten haben nicht nur wir Musiker Anteil. Es ist unser Publikum, das uns zu dem macht, was wir sind. Deshalb betrachten wir es als eine ganz besondere Verpflichtung, den Hörern nur unser Bestes zu geben.
Lesen Sie das ganze Grußwort von Chefdirigent Jonathan Nott hier.
Sehr geehrte Damen und Herren, der Freistaat Bayern kann mit großem Stolz auf
die Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie blicken. Denn als »Der Kulturbotschafter Bayerns in der Welt« bereisen sie seit ihrer Gründung die Konzerthäuser rund um den Globus. Im August 2013 sind »die Bamberger« als »orchestra in residence« beim Lucerne Festival eingeladen. Das zeigt beispielhaft die Wertschätzung, die man der Bayerischen Staatsphilharmonie weltweit entgegenbringt.
Lesen Sie das ganze Grußwort von Dr. Wolfgang Heubisch hier.
Die Broschüre zur Saison 2013/14 können Sie sich hier als pdf-Dokument herunterladen (ca. 3,5 MB).