
Im April 2007 fanden sich erneut junge Dirigentinnen und Dirigenten aus aller Welt in Bamberg ein, um beim zweiten Bamberger Symphoniker Gustav Mahler-Dirigentenwettbewerb ihr Können unter Beweis zu stellen. Mehr als 220 Bewerber aus 40 Ländern, darunter 33 Damen, hatten sich um die Teilnahme beworben und nach langen Vorauswahlen wurden schließlich 14 Kandidaten, unter ihnen drei Damen, aus 10 Nationen ausgewählt.
In drei Durchgängen dirigierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie vor einer hochrangig besetzten Jury und – ab der zweiten Runde – einem gespannten Publikum. Das Repertoire, das es zu interpretieren galt, umfasste neben Werken von Gustav Mahler und Franz Schubert die von „den Bambergern“ in Auftrag gegebenen Kompositionen „Time stretch (on Gesualdo)” von Bruno Mantovani sowie „Juno” und „The Torino Scale” aus Mark-Anthony Turnages "Asteroids (for orchestra)". Im Vorfeld des Wettbewerbs waren sämtliche dieser Auftragskompositionen durch das Orchester und Jonathan Nott in Bamberg uraufgeführt worden.
Auch wenn der 1. Preis in diesem Jahr nicht vergeben wurde, hatte man am Ende des Wettbewerbs vier ausgezeichnete Preisträger ermittelt: Shi-Yeon Sung (2. Preis, Südkorea), Benjamin Schwartz (3. Preis, USA), Ewa Strusinska (4. Preis, Polen) und Yoel Gamzou (USA), der den Förderpreis erhielt.
Mit dem Bamberger Symphoniker Gustav Mahler-Wettbewerb hat es sich das Orchester zum Ziel gesetzt, jungen Dirigentinnen und Dirigenten Türen zu öffnen und ihnen in den Anfängen ihrer Karriere mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Wie beim ersten Wettbewerb waren auch 2007 die Reaktionen von Teilnehmern, Publikum und Presse durchweg positiv und bestätigten erneut, dass das Konzept dieser Förderungsmaßnahme aufgeht.
Mittlerweile hat die Planung für den dritten Wettbewerb im Frühjahr 2010 begonnen und in Bamberg freut man sich schon jetzt auf viele spannende Begegnungen mit den neuen Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern.
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