bamberger symphoniker

extraordinary city.
extraordinary orchestra.

© Marco Borggreve
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Konzert

Fr
12
Jan 18

Lahav Shani dirigiert Bach, Penderecki, Mendelssohn

Schweinfurt, Theater
19:30 Uhr

Zum Ende des Barock wandelte sich der Geschmack des Publikums. Wie sehr Bach mit seiner Musik in die Zukunft wirkte und die Vertiefung der emotionalen Aussage verstärkte, werden wir in diesem Konzert hörbar machen. Unsere beiden Ersten Konzertmeister sind gemeinsam als Solisten zu erleben: mit Bachs berühmtem Doppelkonzert, in dem sich in die oft schwelgenden Passagen auch unwetterartige Dramatik schleicht. Penderecki, der die Musiklandschaft des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt hat, schrieb seine Chaconne 2005 als Trauermusik zum Tod von Papst Johannes Paul II. Den Gestus der barocken Variationen hat er dabei mit romantisch-monumentaler Wirkung versehen. Mendelssohn ließ sich 1829 auf einer seiner Bildungsreisen von der schottischen Landschaft inspirieren, ging in Edinburgh in den »Palast, wo Königin Maria (Stuart) gelebt und geliebt hat«. Wunderbar hat er in seiner Symphonie die neblig-folkloristische Stimmung Schottlands eingefangen und (wie Schumann es ausdrückte) »uns an eine entschwundene Zeit erinnert« – auch wenn das neue Werk zunächst für Verwirrung sorgte, hatte Mendelssohn doch vorgeschrieben, dass die vier Sätze attacca ineinander übergehen sollen, um den »stimmungsmordenden Pausen« zu entgehen.

Lahav Shani Dirigent
Bart Vandenbogaerde Violine
Ilian Garnetz Violine

Johann Sebastian Bach Ouvertüre (Suite) Nr. 2 h-Moll für Flöte, Streicher und Basso continuo BWV 1067
Johann Sebastian Bach Doppelkonzert für 2 Violinen, Streichorchester und Basso continuo d-Moll BWV 1043
Krzysztof Penderecki »Ciaccona – In memoriam Giovanni Paolo II« aus dem »Polnischen Requiem«
Felix Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 3 a-Moll op. 56 »Schottische«