bamberger symphoniker

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© Andreas Herzau
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Konzert

Fr
04
Mai 18

Olga Peretyatko singt Rachmaninow, Glinka, Rimsky-Korsakow, Schostakowitsch

Abo C
Bamberg, Konzerthalle, Joseph-Keilberth-Saal
20:00 Uhr

Wie sagte doch Leo Tolstoi: »Musik ist die Kurzschrift des Gefühls.« Besonders die Werke der russischen Nationalkomponisten sprudeln häufig über vor Emotionen. Feurig-mitreißende Stücke wechseln mit elegischer Melancholie. Wir begeben uns an diesem Abend auf eine Reise in diese großen Klangwelten, mit zahlreichen russischen Romanzen: Ähnlich wie das deutsche Lied hat auch diese Kunstform die Musiklandschaft des 19. Jahrhunderts geprägt. Liebeswonne und Liebesleid sowie intimster Klagegesang bilden in den vielfältigen Werken eine Einheit und schwingen sich in den Kompositionen von Rachmaninow, Glinka und Rimsky-Korsakow zu höchster Meisterschaft auf – in satirischer Weise auch bei Schostakowitsch, der einmal meinte: »Nur, wer den Herzschlag und den Geist der Zeit fühlt, kann auch den Gedanken des Volkes wirklich Ausdruck verleihen.« Die Sopranistin Olga Peretyatko wird uns auf klangvolle Weise von brennender Sehnsucht, verzehrender Liebe und quälender Eifersucht berichten! Zu Beginn durchleben wir mit den abgründigen »Symphonischen Tänzen« Rachmaninows orchestralen Schwanengesang – und als Höhepunkt tauchen wir in die Welt unserer böhmischen Wurzeln ein: In jener Zeit, als Dvořák seine achte Symphonie komponierte, bezeichnete er sich in einem Brief selbst als einen »musikalischen Poeten«.

Jakub Hrůša Dirigent
Olga Peretyatko-Mariotti Sopran

Sergej Rachmaninow Symphonische Tänze op. 45
Sergej Rachmaninow »Vocalise« für Sopran und Orchester op. 34 Nr. 14
Sergej Rachmaninow »Hier ist es schön« (»Zdes horoso«) für Sopran und Orchester op. 21 Nr. 7
Sergej Rachmaninow »Sing nicht, Du Schöne« (»Ne poj, krasavica, pri mne«) für Sopran und Orchester op. 4 Nr. 4
Mikhail Glinka Cavatina der Ludmila aus dem ersten Akt der Oper »Ruslan und Ludmila«
Nikolai Rimsky-Korsakow Arie der Marfa aus »Die Zarenbraut«
Dmitri Schostakowitsch Lied der Lidotschka aus »Moskau, Tscherjomuschki«
Antonín Dvořák Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88

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