Die Studentenkonzerte der Bamberger Symphoniker - Bayerische Staatsphilharmonie stehen normalerweise einmal pro Semester auf dem Spielplan des Orchesters.
Die Studentenkonzerte im WS 2011/2012 werden am 4.2.2012 und am 11.5.2012 jeweils um 19.00 Uhr stattfinden.
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Sa, 04.02.2012 - 19:00 Uhr
Bamberg - Konzerthalle Bamberg : Joseph-Keilberth-Saal
Studentenkonzert Apotheose des Tanzes Drei Meister der Moderne - drei Werke, die in unterschiedlichster Weise die Idee des Tanzes als Abbild des Lebens umkreisen. Während Stravinsky - antiker Form sich nähernd - der Schönheit des klassischen Tanzes nachspürt, erklingt in Debussys »Nocturnes« neben dem Spiel der Wolken und dem Gesang der Sirenen ein Fest mit rauschhaften Rhythmen. Ravels »La Valse« wiederum lässt die glanzvolle Epoche des Wiener Walzer wieder aufleben: als Tanz auf dem Vulkan. | Detail
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| Igor Stravinsky | Apollon musagète, BallettIn den 1920er Jahren experimentierte Igor Stravinsky mit dem Bläserklang, dessen Durchsichtigkeit gut zu seinem damaligen, an der barocken Mehrstimmigkeit orientierten Stil passte. 1928 die Kehrtwende: Plötzlich „lockte mich, eine Musik zu komponieren, bei der das melodische Prinzip im Mittelpunkt steht“. Das Ballett „Apollon musagète“ („Apollo, der Lehrer der Musen“), ein Auftrag der US-Mäzenin Elisabeth Coolidge, läutete diesen Stilwechsel ein, der konsequenterweise ganz auf den Streicherklang setzt - in Stravinskys Worten: auf den „vielstimmigen Wohllaut der Saiten“.
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| Claude Debussy | NocturnesMit seinen drei „Nocturnes“ für Orchester erwies sich Claude Debussy, noch dazu im schicksalsträchtigen Jahr 1900, endgültig als Wegbereiter der Moderne. Von der klassischen Aufstellung und Verarbeitung markanter Themen ist in diesem Werk keine Rede mehr, stattdessen von unablässiger Wiederholung, Veränderung und vor allem: Neubeleuchtung in feinsten Nuancen. Nicht umsonst wählte Debussy für die einzelnen Sätze Begriffe, wie sie das Publikum aus der Malerei kannte: Wolken - Feste - Sirenen. Und er betonte, dass das Wort „Nocturne“ nicht das romantische Nachtstück meinte, sondern konkrete Szenen voll wechselnder Lichteffekte.
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| Maurice Ravel | La Valse„Eine Art Apotheose des Wiener Walzers“ schwebte Maurice Ravel vor, als er sein „Poème chorégraphique“ mit dem Titel „La Valse“ komponierte. Wobei die Betonung auf „eine Art“ liegt: Nachdem sich in der Musik die anfänglichen „Nebel“ gelichtet und den Blick auf „eine kaiserliche Residenz um 1855“ freigegeben haben, mischen sich immer mehr Misstöne in das Geschehen. Der geordnete Tanz entwickelt einen gefährlichen Sog, er wird zu einem „phantastischen und unentrinnbaren Wirbel“ (Ravel), der den Untergang des einstigen Wiener Weltreiches in Töne bannt.
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Robin Ticciati Dirigent Als Robin Ticciati im Herbst 2010 das Amt des neuen Ersten Gastdirigenten in Bamberg antrat, war seine Debüt-CD mit der Bayerischen Staatsphilharmonie und chorsymphonischen Werken von Brahms längst erschienen - und hatte gehörig für Aufsehen in der Fachwelt gesorgt. Faszinierend ist nicht allein die verblüffende Reife und Souveränität, die der junge Londoner und Chef des Scottish Chamber Orchestra am Dirigentenpult ausstrahlt, sondern auch seine einnehmende, begeisternde Art, die jeden Besucher seiner Konzerte unmittelbar gefangen nimmt. Sein Terminkalender ist gefüllt mit hochkarätigen Engagements, Einladungen führen ihn zu Los Angeles Philharmonic und in der Amsterdamer Concertgebouw ebenso wie an die MET oder die Scala.
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Chor des Bayerischen Rundfunks Chor Der Chor des Bayerischen Rundfunks, wie die Bamberger Symphoniker im Jahr 1946 gegründet, wird geprägt sowohl durch seinen Chorleiter als auch durch den jeweiligen Chefdirigenten des Symphonieorchesters im gleichen Hause. Mit seiner klanglichen Homogenität und der stilistischen Vielseitigkeit ist das heute von Peter Dijkstra geleitete Ensemble in aller Welt geschätzt, regelmäßig gastieren die Sängerinnnen und Sänger bei europäischen Spitzenorchestern. Die Bamberger Symphoniker arbeiteten in jüngster Zeit mehrfach mit dem Chor zusammen, eine erste gemeinsame CD mit großen chorsymphonischen Werken von Brahms erschien 2010. Eingespielt wurde sie unter Robin Ticciati, dem Ersten Gastdirigenten „der Bamberger“.
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(Einstudierung: Michael Gläser) Chor | |
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