© Marian Lenhard

Andreas Lucke

Andreas Lucke wurde in Dresden geboren und erhielt mit vier Jahren Unterricht auf der Geige von seinem Großvater Franz Lucke, einem Mitglied der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Anschließend unterrichtete ihn sein Vater Gottfried Lucke, der im selben Orchester 1. Konzertmeister war. Nach öffentlichen Auftritten im Alter von neun Jahren sowie drei Bundespreisen bei »Jugend musiziert« spielte Andreas Lucke in zahlreichen Konzerten, Fernseh- und Rundfunkaufnahmen, unter anderem in Paris und Moskau.

Er studierte bei seinem Vater an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt, außerdem bei Prof. Boris Goldstein und Prof. Gert Hoelscher an der Hochschule für Musik in Würzburg. Zusammen mit dem Pianisten Erwin Stein erhielt er den 1. Preis der Arbeitsgemeinschaft der Akademien, Hochschulinstitute und Konservatorien der Musik.

1979 wurde er Mitglied der Bamberger Symphoniker und seither widmet sich Andreas Lucke verstärkt der Kammermusik. Auch mit den Werken für Violine solo setzt er sich seit Jahrzehnten intensiv auseinander, nicht zuletzt dank der Bekanntschaft mit Prof. Ruggiero Ricci in Salzburg. Mittlerweile hat Andreas Lucke drei Solo-CDs beim Label Cavalli-Records vorgelegt.