bamberger symphoniker

extraordinary city.
extraordinary orchestra.

© Marian Lenhard

Birgit Hablitzel

Mein Weg zur Violine war anfangs durch das Geigenspiel meiner Mutter motiviert. Schon als kleines Kind träumte ich davon, einmal bei der Matthäuspassion oder beim Weihnachtsoratorium mitwirken zu können. Meine erste Begegnung mit den Bamberger Symphonikern war ein Konzert während der Studienzeit in Freiburg. Der unverwechselbare weiche Klang und die Spielfreude des Orchesters haben mich nachhaltig beeindruckt. Kurze Zeit später lernte ich während eines Kammermusikkurses Mitglieder der Bamberger Symphoniker kennen. Ihre Berichte über den Alltag in diesem Orchester, die spannenden Reisen und Konzerte weckten in mir den Wunsch, ebenfalls »Symphonikerin« zu werden.
Mittlerweile kann ich auf mehr als 30 Dienstjahre in diesem Orchester zurückblicken. Besonders eingeprägt haben sich mir charismatische Dirigenten wie Eugen Jochum, Giuseppe Sinopoli, Günter Wand, Herbert Blomstedt oder Daniele Gatti und bewegende Konzerterlebnisse in phantastischen Konzertsälen rund um den Globus.

Birgit Hablitzel ist in Villingen-Schwenningen aufgewachsen und erhielt dort ihren ersten Geigenunterricht. Im Alter von zehn Jahren wurde sie in die Jugendklasse von Prof. Elfriede Messner-Graf an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen aufgenommen. Ihre weitere Ausbildung durchlief sie bei Prof. Rainer Kussmaul an der Hochschule für Musik in Freiburg. Sie nahm an zahlreichen Kammermusikkursen teil und musizierte in den verschiedensten Ensembles. Große Freude bereitet ihr heute die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Einen Teil ihrer Zeit widmet sie deshalb der Ausbildung des musikalischen Nachwuchses. Seit 1986 spielt sie bei den Bamberger Symphonikern.