© Marian Lenhard

Georg Kekeisen

Solo Kontrabass

Von Anfang an faszinierte mich beim Kontrabass die Möglichkeit, eine zentrale Rolle sowohl bei der Musik von Miles Davis als auch bei Beethoven spielen zu können. Dies hat die Wahl meines Instrumentes stark beeinflusst. Seit meiner Studienzeit interessiere ich mich für die Aufführungspraxis von Barockmusik und Wiener Klassik. Dabei taucht immer wieder die Frage auf, wie klang Mozart’s Musik zu seiner Zeit in seinen Ohren...

Georg Kekeisen, in München geboren, ist seit 1998 Erster Solokontrabassist der Bamberger Symphoniker. Von 1990 bis 1995 studierte er an der Münchner Musikhochschule und an der Hochschule Mozarteum Salzburg bei den Lehrern Antonius Schröder und Prof. Klaus Stoll. Er nahm am Schleswig-Holstein-Musikfestival und den Festivals »Music by the Red Sea« und »Classical Winter in Jerusalem« teil und war Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie. Von 1995 bis 1998 war er Kontrabassist des Orchesters der Deutschen Oper Berlin und arbeitete mit dem Berliner Philharmonischen Orchester und dem Orchester der Wiener Staatsoper. Er spielte seit 1994 bei der Camerata Salzburg unter Leitung von Sandor Vegh und Leonidas Kavakos. Ab 2001 leitete er für zwei Jahre als Gastprofessor die Kontrabassklasse an der Universität Mozarteum Salzburg und gab Meisterkurse in Deutschland, Österreich und Italien. Er war Gründungsmitglied des Lucerne Festival Orchesters unter Leitung von Claudio Abbado. Er arbeitet mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Dresdner Staatskapelle, dem NDR Elbphilharmonieorchester und dem Symphonieorchester des SWR Stuttgart zusammen.