bamberger symphoniker

extraordinary city.
extraordinary orchestra.

Die Bamberger Symphoniker haben im Zuge der Vorbereitung auf die Mahler Competition 2020 gemeinsam mit den zuständigen Behörden auf Regional- und Landesebene ein Konzept entwickelt, wie der Wettbewerb unter Beachtung aller aktuell gültigen Richtlinien stattfinden kann. Basis ist das Rahmenkonzept der Bayerischen Staatsministerien für Gesundheit und Pflege und für Wissenschaft und Kunst. Dabei umfassen die Hygienekonzepte u.a. Abstandsregelungen, zulässige Höchstzahlen von Besuchern, ein Leitsystem vor und hinter der Bühne, Vorgaben zu kontaktlosen Abläufen und Hygienestationen, sowie die Einreiseregelungen der Länder für unsere internationalen Teilnehmer. Die Mehrzahl unserer Kandidaten und Jurymitglieder befinden sich glücklicherweise seit längerem in Deutschland bzw. innerhalb der EU, so dass die Anreise nach Bamberg aufgrund der aktuell gültigen Regelungen möglich ist.
Aufgrund dieser glücklichen Umstände ist es uns überhaupt möglich, den Wettbewerb in künstlerisch sinnvoller Form und unter internationaler Beteiligung durchzuführen und so einen Beitrag zur Wiederbelebung des kulturellen Lebens leisten zu können. Wir alle, unsere Teilnehmer und Juroren sind uns der besonderen Verantwortung in diesen schwierigen Zeit bewusst, die für uns aber auch beinhaltet, Wege zu suchen, wie wir kulturelle Begegnungen mit Blick auf die Gesundheit aller wieder verantwortungsvoll durchführen können. Da Publikum im Konzertsaal mit Rücksicht auf diese Verantwortung allenfalls sehr eingeschränkt zugelassen werden kann, wird für alle Wettbewerbsrunden ein live stream geschaltet, der weltweit und kostenfrei verfügbar sein wird.
Bei den Kandidaten und Juroren, die aus Drittstaaten anreisen, sind wir im Kontakt mit den zuständigen Behörden, um individuell zu klären, ob und unter welchen Auflagen eine Einreise möglich ist. Da alle Maßnahmen  jederzeit an neue Vorgaben angepasst werden können und die Teilnehmer auch nur mit Zustimmung der Behörden und unter Berücksichtigung aller Auflagen nach Bamberg anreisen, werden wir hier in den kommenden Tagen regelmäßig Updates zur genauen Zusammensetzung der Jury und des Kandidatenkreises veröffentlichen.


Erinnern wir uns: Der Venezolaner Gustavo Dudamel war 2004 der Gewinner unseres neuen Wettbewerbs, der andere, Lahav Shani aus Israel, folgte neun Jahre später. Aber auch eine ganze Reihe anderer Wettbewerbsgewinner und Preisträger haben von Bamberg aus beachtliche Laufbahnen eingeschlagen und nennenswerte Positionen erreicht. All das beweist, warum »The Mahler Competition« auf Anhieb international zu den bedeutendsten Dirigentenwettbewerben gezählt wurde. Auch zur kommenden, sechsten Ausgabe des Wettbewerbs erwarten wir rund 500 Bewerbungen aus aller Welt. Wir bieten Bedingungen, wie sie kein zweiter Wettbewerb aufweisen kann: Die Teilnahme ist kostenlos und es werden sämtliche Fahrt- und Aufenthaltskosten übernommen. Unser Orchester steht jedem von der ersten Runde an länger zur Verfügung als überall sonst – und das in voller Besetzung!

Auch wer es nicht bis ins Finale schafft, ist eingeladen, bis zum Abschlusskonzert zu bleiben und durch Gespräche mit Mitgliedern der Jury und des Orchesters individuelle Beratung und nachhaltige Erfahrungen aus Bamberg mitzunehmen. Der Gewinner genießt außerdem ein mehrjähriges Karriere-Coaching. Möglich ist all dies nur dank überaus großzügiger finanzieller Unterstützung, die wir von Anfang an erfahren durften, allen voran vom Verein Freunde der Bamberger Symphoniker, der Fa. Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. Kommanditgesellschaft in Hallstadt sowie der Oberfrankenstiftung.


29. Juni - 5. Juli 2020

DIE JURY

Marina Mahler (Schirmherrin des Wettbewerbs und Ehrenmitglied der Jury), Jakub Hrůša (Chefdirigent der Bamberger Symphoniker und Vorsitzender der Jury), Barbara Hannigan (Sängerin und Dirigentin, Solistin bei der Mahler-Symphonie), Juanjo Mena (Principal Conductor des Cincinnati May Festival und Associate Conductor des Spanish National Orchestra), Lahav Shani (Chefdirigent der Rotterdamer Philharmoniker und designierter Musikdirektor des Israel Philharmonic Orchestra), John Carewe (Dirigent) Mark Stringer (Professer im Fach »Orchesterdirigieren« an der Universität für Musik und darstellende Kunst), Miroslav Srnka (Komponist), Pamela Rosenberg (ehemalige Intendantin der Berliner Philharmonie) Martin Campbell-White (Consultant und Gründer von Askonas Holt und Präsident der Mahler Foundation Santa Cruz USA), Ara Guzelimian (Provost and Dean, The Juilliard School, und künstlerischer Leiter des Ojai Music Festival), Marcus Rudolf Axt (Intendant der Bamberger Symphoniker), Martin Timphus (Mitglied des Orchestervorstands der Bamberger Symphoniker)

DAS WETTBEWERBSREPERTOIRE

  • Gustav Mahler
    Symphonie Nr. 4 G-Dur für Sopran und Orchester
  • Wolfgang Amadeus Mozart
    Symphonie Nr. 26 Es-Dur KV 184
  • Anton Webern
    Variationen für Orchester op. 30
  • Helmut Lachenmann
    »Tableau«
  • Miroslav Srnka
    move 04 «Memory Full» (Uraufführung)

 PREISGELDER

  • 1. Preis € 30.000,-
  • 2. Preis € 20.000,-
  • 3. Preis € 10.000,-

 Preisträger und Jury-Mitglieder seit 2004