bamberger symphoniker

extraordinary city.
extraordinary orchestra.

Konzerthalle Bamberg
© Andreas Herzau

Die Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk

Bereits in den 1950er Jahren begann die Zusammenarbeit der Bamberger Symphoniker mit dem Bayerischen Rundfunk, mit dem das Orchester bis heute eine enge Partnerschaft verbindet. In jeder Saison schneidet BR-KLASSIK sechs Konzerte mit, die zeitversetzt gesendet werden. Damit wird ein repräsentativer Querschnitt des Bamberger Konzertlebens mit »den Bambergern« auf BR-KLASSIK übertragen und kann über die verschiedenen Distributionswege weltweit empfangen werden. Außerdem produziert der Bayerische Rundfunk mit dem Orchester Werke von Komponisten aller Epochen für die Sendungen auf BR-KLASSIK, darunter vielfach Kompositionen abseits des gängigen Repertoires, die für das Konzertleben erst noch zu entdecken sind. Darüber hinaus ermöglicht die Kooperation des Bayerischen Rundfunks mit den Bamberger Symphonikern hochbegabten jungen Dirigenten und Solisten, erste Erfahrungen mit einem Weltklasseorchester zu sammeln. Zu ihnen gehörten in den letzten Jahren Künstler, die sich mittlerweile längst im internationalen Konzertleben etabliert haben, wie z.B. Robin Ticciati, Pietari Inkinen oder David Afkham.

Über die Jahrzehnte ist eine umfangreiche Diskographie entstanden. Mit Jonathan Nott spielte das Orchester sämtliche Symphonien Schuberts ein – ergänzt um

zeitgenössische Werke zum Thema »Schubert«, darunter Kompositionen von Henze, Rihm, Widmann und Mantovani. Ebenso aufgenommen wurde die Erstfassung von Bruckners dritter Symphonie sowie Werke von Janáček und Strawinsky. Ein weiteres künstlerisches Großprojekt, das die Bamberger Symphoniker und Jonathan Nott fast zehn Jahre lang intensiv beschäftigt hat, ist ebenfalls abgeschlossen: die Einspielung sämtlicher vollendeter Symphonien von Gustav Mahler – ein Zyklus, dessen einzelne Aufnahmen über die Jahre hinweg von der internationalen Presse immer wieder mit Lobeshymnen bedacht und renommierten Preisen gekrönt wurden, so mit dem Internationalen Schallplattenpreis Toblacher Komponierhäuschen 2009 und dem MIDEM Classical Award 2010. Unter der Leitung von Robin Ticciati haben die Bamberger Symphoniker zwei Einspielungen mit Werken von Johannes Brahms, eine Aufnahme von Anton Bruckners f-Moll-Messe und Antonin Dvořáks »Symphonie aus der Neuen Welt«.

In der Vergangenheit sind weitere große Werk-Zyklen entstanden u.a. mit Horst Stein (Schubert, Brahms und Reger), Christoph Eschenbach (Schumann), Claus Peter Flor (Mendelssohn), Hans Stadlmair (Raff) oder Ingo Metzmacher (Hartmann).

Mit Amtsantritt von Jakub Hrůša als fünftem Chefdirigenten der Bamberger Symphoniker wurde die Aufnahme von Smetanas »Mein Vaterland« veröffentlicht.