bamberger symphoniker

extraordinary city.
extraordinary orchestra.

Bamberger Symphoniker
© Michael Trippel

Die Bamberger Symphoniker

Die Bamberger Symphoniker sind ein außergewöhnliches Orchester in einer außergewöhnlichen Stadt. Bamberg ohne seine Symphoniker, das wäre eine Stadt, der etwas Wesentliches fehlte, etwas Elementares, wie die Luft zum Atmen: Fast 10% der heimischen Bevölkerung sind Abonnenten in einer der fünf eigenen Konzertreihen. Hinzu kommen etliche, ebenfalls fast ausnahmslos ausverkaufte Sonderkonzerte, so dass im Schnitt jeder Bamberger Bürger einmal im Jahr ein Konzert seines Orchesters besucht.

Bamberg - Blick von Geyerswoerth zum Dom
© Peter Eberts

Und doch sind die Bamberger Symphoniker weit mehr als das musikalische Zentrum der Stadt und der ganzen Region. Sie sind eines der reisefreudigsten Orchester Deutschlands überhaupt:
Seit 1946 begeistern sie ihr Publikum weltweit mit ihrem charakteristisch dunklen, runden und strahlenden Klang. Mit weit mehr als 7.000 Konzerten in über 500 Städten und 63 Ländern sind sie seitdem als Bayerische Staatsphilharmonie zum Kulturbotschafter Bayerns und ganz Deutschlands geworden und regelmäßig weltweit unterwegs. Viele Preise und Auszeichnungen erhielt das Orchester, unter anderem für seine unzähligen Schallplatten- und CD-Produktionen. 2018 wurden die Bamberger Symphoniker für das »Beste Konzert-programm der Saison« ausgezeichnet.

Die Umstände ihrer Gründung machen die Bamberger Symphoniker zu einem Spiegel der deutschen Geschichte:

 

 

 

 

1946 trafen ehemalige Mitglieder des Deutschen Philharmonischen Orchesters Prag in Bamberg auf Musikerkollegen, die ebenfalls infolge der Kriegs- und Nachkriegswirren aus ihrer Heimat hatten fliehen müssen, und gründeten das »Bamberger Tonkünstlerorchester«, kurze Zeit später umbenannt in Bamberger Symphoniker. Ausgehend von dem Prager Orchester lassen sich Traditionslinien bis ins 19. und 18. Jahrhundert ziehen. Damit reichen die Wurzeln der Bamberger Symphoniker zurück bis zu Mahler und Mozart.

Seit September 2016 ist der Tscheche Jakub Hrůša der fünfte Chefdirigent in der Geschichte der Bamberger Symphoniker, und sein Vertrag wurde gerade bis 2026 verlängert. Mit seiner Person spannt sich nun, mehr als sieben Jahrzehnte nach der Orchestergründung, wieder eine Brücke zwischen den geschichtlichen Wurzeln der Bamberger Symphoniker und ihrem Heute.