bamberger symphoniker

extraordinary city.
extraordinary orchestra.

Bamberger Symphoniker
© Michael Trippel

Die Bamberger Symphoniker

Bamberg, ein Juwel im Herzen Europas und Weltkulturerbe der UNESCO, bietet in tausendjähriger Geschichte überwältigende Architektur, ein Heiliges Kaiserpaar, einen Papst – und ein Orchester von Weltrang! Mit ihrem charakteristisch dunklen, runden und strahlenden Klang begeistern die Bamberger Symphoniker ihr Publikum weltweit mit klassischer und romantischer Symphonik ebenso wie mit Wegbereitern der Moderne und mit zeitgenössischer Musik. Ein wahrlich außergewöhnliches Orchester in einer außergewöhnlichen Stadt.

Bamberg - Blick von Geyerswoerth zum Dom
© Peter Eberts

Die Frage muss einmal gestellt werden: Was wäre Bamberg ohne Symphoniker? Bamberg, die Weltkulturerbestadt, wie Rom auf sieben Hügeln erbaut, die einzige deutsche Stadt, in der ein Papst begraben liegt, die Stadt der Kreuzgänge, Schlosshöfe und des eintausend Jahre alten Doms, das geistliche, politische und kulturelle Zentrum von Kaiser Heinrich II. mit heute noch rund 1.500 denkmalgeschützten Häusern! Was wäre dieses Bamberg, Deutschlands Stein gewordene Geschichte, ohne die dagegen blutjungen Symphoniker?

Die Antwort finden wir bei Claude Debussy, dem impressionistischen Komponisten: »Musik ist eine ungezügelte, überschäumende Kunst, eine Kunst, die ins Freie gehört, wie die Elemente, der Wind, der Himmel, das Meer.« Bamberg ohne Symphoniker, das wäre eine Stadt, der etwas Wesentliches fehlte, etwas Elementares wie die Luft zum Atmen. Mehr als tausend Jahre haben die Bamberger unter diesem Mangel gelitten, von der Gründung ihrer Stadt im Jahre 902 bis zur Gründung der Symphoniker 1946.

Jetzt aber möchten sie ihr Symphonieorchester nicht mehr missen. 6.000 Abonnements in einer Saison zeugen davon, dass all die traditionellen Hofmusiken und bürgerlichen Hauskonzerte, die kargen gregorianischen Choräle und rauschenden Orgeltöne nicht ausgereicht haben, um das elementare musikalische Bedürfnis der Stadt Bamberg zu befriedigen. 

Die Bamberger Symphoniker sind in den siebzig Jahren ihrer Existenz aber nicht nur das musikalische Zentrum der Region geworden. Sie sind eines der reisefreudigsten Symphonieorchester Deutschlands, das als erstes nach dem Krieg wieder im Ausland auftrat, mittlerweile über 7.000 Konzerte in über mehr als fünfhundert Städten und über sechzig Ländern weltweit gegeben hat und so zum Kulturbotschafter Bayerns und ganz Deutschlands geworden ist.

Dazu trug auch die Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk bei, die seit 1950 besteht, bei Amtsantritt des legendären Joseph Keilberth als Chefdirigent, und die zahlreichen Einspielungen auf Schallplatten und CDs, mit den gesamten Schubert-Symphonien und dem Mahler-Zyklus unter Jonathan Nott als signifikante Höhepunkte in jüngster Zeit.

Im Herbst 2016 trat Jakub Hrůša die Nachfolge von Jonathan Nott an. Der junge tschechische Dirigent spannt so, im 70. Jahr des Bestehens der Bamberger Symphoniker, wieder eine Brücke zwischen ihrer Geschichte und ihrem Heute. Jakub Hrůša ist der fünfte Chefdirigent in der Geschichte der Bamberger Symphoniker.