bamberger symphoniker

extraordinary city.
extraordinary orchestra.

Zurück zur Übersicht

Konzert

Fr
16
Apr 21

RADIO-AUFNAHME UND FACEBOOK-LIVE: Ingo Metzmacher und Maximilian Schmitt

Bamberg, Konzerthalle, Joseph-Keilberth-Saal
17:00 Uhr

Dieses Konzert wird von BR-KLASSIK als Live-Mitschnitt aufgezeichnet und zu folgendem Termin im Radio gesendet: 26.05.21, 20:05 Uhr. Dieses Konzert spielen wir mit einem geänderten Programm.

Die Aufnahme können Sie im Live-Stream auf unserer Facebook-Seite am 16.4.2021 ab 17 Uhr verfolgen.

Musik für Frühlingsgefühle! Strawinski komponierte neben seinem berühmten »Sacre du printemps« mit dem Tanz-Melodram »Perséphone« 1933 noch eine Ode an den Frühling. Es geht um den Mythos jener Zeus-Tochter, die sowohl als Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin wie auch als Göttin der Unterwelt verehrt wird. In diese winterliche Schattenwelt wird sie entführt, bis sie sich nach den Blumen und einem glücklichen Leben sehnt – und wieder in ihr Frühlingsreich zurückkehrt. Strawinski schrieb dazu eine neoklassizistische Musik mit scharfen Linien und klaren rhythmischen Akzenten, aber auch zutiefst lyrischem Charakter mit ätherisch schwebenden Konturen. Danach leitet uns Ingo Metzmacher durch Schumanns optimistische »Frühlingssymphonie«. Ent­standen ist sie 1841 in einer äußerst glücklichen Zeit: Frisch verheiratet mit seiner geliebten Clara, skizzierte Schumann sie »ganz selig« innerhalb von nur vier Tagen – und sagte, sie sei »in jenem Frühlingsdrang« geboren, »der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinauf und in jedem Jahr von neuem überfällt. Schildern, malen wollte ich nicht; dass aber eben die Zeit, in der die Symphonie entstand, auf ihre Gestaltung eingewirkt hat, glaube ich wohl.« Alle Themen der Symphonie basieren auf einem signalartigen »Ruf zum Erwachen« – dessen poetische Quelle Schumann in den rhythmischen Schlusszeilen eines Gedichtes von Adolf Böttger fand: »O wende, wende Deinen Lauf, im Thale blüht der Frühling auf!« Diesmal erklingt sie in der Fassung mit den instrumentalen Retuschen von Gustav Mahler. Als »Encore« gibt es ein brandneues Werk des bekanntesten lebenden japanischen Komponisten: Toshio Hosokawa schöpft seine unverwechselbare Musiksprache stets aus dem Spannungsverhältnis zwischen westlicher Avantgarde und traditioneller japanischer Kultur.

Ingo Metzmacher Dirigent
Maximilian Schmitt Tenor

Arnold Schönberg Begleitmusik zu einer Lichtspielszene
Berthold Goldschmidt "Mediterranean Songs" - 6 Lieder für Tenor und Orchester
Franz Schreker Kammersymphonie
Toshio Hosokawa "Sakura" Uraufführung im Rahmen des "encore!"-Projekts