
Der große Beethoven Zyklus 2027

Ludwig van Beethoven –
Das Fundament der künstlerischen Orchester-Identität
Es ist kurz nach 20 Uhr am 20. März 1946. Im Bamberger Zentralsaal herrscht gespannte Stille, als die ersten Töne eines neu gegründeten Orchesters erklingen: die Bamberger Symphoniker. Und auf dem Programm des Gründungskonzerts steht – Beethoven. Seine Leonore Ouvertüre Nr. 3, sein Violinkonzert, seine 7. Symphonie.
Die Bamberger Symphoniker heben sich mit der Musik des vielleicht größten und ausstrahlendsten Symphonikers der Musikgeschichte aus der Taufe. Und finden in seiner Musik ihre tiefen künstlerischen Wurzeln.
81 Jahre später. Wieder liegt Spannung in der Luft, wenn sich die Bamberger Symphoniker unter ihrem Chefdirigenten Jakub Hrůša einem außergewöhnlichen Projekt widmen: Der zyklischen Aufführung aller neun Symphonien Ludwig van Beethovens. Und dies nicht nur einmal. Die Bamberger spielen diesen Zyklus viermal in Folge: in Bamberg, Prag, Düsseldorf/Köln und Wien.
Die intensive Auseinandersetzung mit Beethoven zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte des Orchesters. Dirigentenpersönlichkeiten wie Chefdirigent Joseph Keilberth, Sir Georg Solti, Eugen Jochum und Ehrendirigent Herbert Blomstedt formten und festigten die besondere Beethoventradition über Jahrzehnte. Heute wird dieses Erbe im engen künstlerischen Zusammenspiel mit Chefdirigent Jakub Hrůša weitergeführt. Gemeinsam mit ihm pflegen die Bamberger Symphoniker eine lebendige Verbindung zu Beethovens Musik, die bis in die Gegenwart Fundament und Bezugspunkt ihrer reichen Tradition ist.
In dieser künstlerischen Auseinandersetzung haben die Bamberger Symphoniker ihren charakteristischen Klang ausgeprägt. Beethoven bildet dabei nicht nur eine tragende Säule des Repertoires, sondern auch einen musikalischen Ausgangspunkt, aus dem sich die facettenreiche Klangsprache des Orchesters entwickelt – über Brahms und Dvořák, Bruckner und Mahler bis hin zu Janáček und Martinů.
Der Beethoven-Zyklus der Bamberger Symphoniker unter Leitung Jakub Hrůšas markiert nicht nur eine Hommage an den großen Komponisten, sondern auch eine Rückbindung an die eigene Geschichte: Über 80 Jahre nach Gründung des Orchesters schließt sich ein Kreis zwischen Ursprung und Gegenwart: Beethoven ist und bleibt das Fundament der eigenen künstlerischen Identität der Bamberger Symphoniker.
TERMINE & TICKETS
BAMBERG, Konzerthalle:
FR, 14. MAI, 19.00 UHR (Abo A)
Ludwig van Beethoven Symphonien Nr. 1, 2 und 3
SA, 15. MAI, 20.00 UHR (ABo D)
Ludwig van Beethoven Symphonien Nr. 4 und 5
FR, 21. MAI, 18.00 UHR (Abo B)
Ludwig van Beethoven Symphonien Nr. 6 und 7
SO, 23. MAI, 17.00 UHR (Abo E)
Ludwig van Beethoven Symphonien Nr. 8 und 9
PRAG, Smetana Saal:
MO, 17. MAI, 19.00 UHR
Ludwig van Beethoven Symphonien Nr. 1, 2 und 3
DI, 18. MAI, 20.00 UHR
Ludwig van Beethoven Symphonien Nr. 4 und 5
MI, 19. MAI, 20.00 UHR
Ludwig van Beethoven Symphonien Nr. 6 und 7
DI, 25. MAI, 20.00 UHR
Ludwig van Beethoven Symphonien Nr. 8 und 9
Jakub Hrůša Dirigent
Bamberger Symphoniker
Louise Alder Sopran
Thomas Atkins Tenor
Jingwen Cai Mezzosopran
Nicholas Brownlee Bassbariton
Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn (am 23., 25. und 31.05.2027)
Wiener Singakademie (am 06.06.2027)
DÜSSELDORF, Tonhalle:
DO, 27. MAI, 19.00 UHR
Ludwig van Beethoven
Symphonien Nr. 1, 2 und 3
Fr, 28. MAI, 20.00 UHR
Ludwig van Beethoven
Symphonien Nr. 4 und 5
KÖLN, Philharmonie:
SO, 30. MAI, 16.00 UHR
Ludwig van Beethoven
Symphonien Nr. 6 und 7
MO, 31. MAI, 20.00 UHR
Ludwig van Beethoven
Symphonien Nr. 8 und 9
WIEN, Konzerthaus:
MI, 02. JUNI, 18.30 UHR
Ludwig van Beethoven
Symphonien Nr. 1, 2 und 3
DO, 03. JUNI, 19.30 UHR
Ludwig van Beethoven
Symphonien Nr. 4 und 5
SA, 05. JUNI, 19.30 UHR
Ludwig van Beethoven
Symphonien Nr. 6 und 7
SO, 06. JUNI, 19.30 UHR
Ludwig van Beethoven
Symphonien Nr. 8 und 9