bamberger symphoniker

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Konzert

Do
21
Jan 27

Jakub Hrůša, Beatrice Rana

Abo A
Bamberg, Konzerthalle, Joseph-Keilberth-Saal
20:00 Uhr

»Beethovens Musik bewegt die Hebel der Furcht, des Schauers, des Entsetzens, des Schmerzes und erweckt eben jene unendliche Sehnsucht, welche das Wesen der Roman ik ist.« Dies äußerte E.T.A. Hoffmann im Jahr 1810, als er in Bamberg lebte. Wir spielen unter der Leitung unseres Chefdirigenten zauberhafte Stücke von Komponisten, für die Beethoven das Tor weit geöffnet hatte: Carl Maria von Weber, der zwar jünger war, aber 1826 ein Jahr vor ihm verstarb, wurde von ihm motiviert, den Weg in die Gefühlswelt der neuen Epoche zu gehen – zu hören in der phantasievollen Ouvertüre zur Oper »Euryanthe«. Tschaikowski verfasste sein berühmtes erstes Klavierkonzert 1874 / 75. Es ist ein mitreißendes Werk mit eingängigen Volksliedmelodien, über das bereits seine Vertraute Nadeshda von Meck begeistert meinte: »Oh, diese Klänge vergisst man nicht, solange das Herz schlägt.« Auch Schumann konnte genial die Fülle des romantischen Empfindens auf den Punkt bringen: In seiner dritten Symphonie hat er 1850 laut eines Uraufführungs-Rezensenten das »rheinische Leben« eingefangen, darunter im bewegten vierten Satz eine feierliche Zeremonie. Auf unserer Tournee kommt anstatt Schumann dann Beethoven selbst mit einem Stück zu Wort: Seine zweite Symphonie ist ein Zeugnis früher Schaffenskraft, das wie die anderen Kompositionen aus seiner Feder viel in der Musikgeschichte in Gang gesetzt hat – was schon der Kritiker Friedrich Rochlitz 1803 nach der ersten Darbietung bemerkte: »Dieses Werk eines ›Feuergeistes‹ wird noch leben, wenn tausend jetzt gefeierte Modesachen längst zu Grabe getragen sind.«

Jakub Hrůša Dirigent
Beatrice Rana Klavier

Carl Maria von Weber Ouvertüre zur Oper »Euryanthe« op. 81
Piotr I. Tschaikowski Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23
Robert Schumann Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 »Rheinische«