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Konzert

Mo
08
Mär 27

Zu Gast in Hamburg

Hamburg, Elbphilharmonie
20:00 Uhr

Wir bewegen uns erneut für eine kleine Residenz von der Regnitz an die Elbe und haben für das Hamburger Publikum eine vielfältige Werkauswahl im Gepäck. Natürlich dürfen dabei Stücke des diesjährigen Jubilars nicht fehlen, ohne dessen Kompositionen die Musikgeschichte möglicherweise einen ganz anderen Verlauf genommen hätte – und der einst äußerte: »Die Grenzen sind noch nicht gesteckt, die dem Talent und Fleiß entgegenriefen: Bis hierher und nicht weiter.« Selbstbewusst verfolgte Beethoven seine Visionen und bereits sein symphonischer Erstling von 1800 wirkt wie eine mutige künstlerische Kampfansage an die damaligen Traditionen. Zwölf Jahre später arbeitete er an seinem spitzbübischen achten Gattungsbeitrag, über den ein Kritiker nach der Uraufführung meinte: »Auch hier atmet jener eigentümliche Geist, wodurch sich seine Originalität stets behauptet.« Wir präsentieren in der Elbphilharmonie zudem einige spannende Werke seiner Nachfolger. Ernest Blochs 1916 beendete Rhapsodie basiert auf den biblischen Schriften des Königs Salomo: Cello und Orchester gestalten in diesem populären Stück einen eindringlichen musikalischen Dialog. Das Violinkonzert von Sergei Prokofjew stammt aus dem Jahr 1917 und schwankt zwischen märchenhafter Lyrik, ironischen Anspielungen und rasant pulsierenden Episoden. Bohuslav Martinů schrieb an seinen Symphonien in seiner bis 1953 andauernden Zeit im amerikanischen Exil – und in diesen leidenschaftlichen und fantasievollen Tonschöpfungen sind inmitten des Facettenreichtums immer wieder bewegende Klänge als Ausdruck seiner Sehnsucht nach der böhmischen Heimat zu vernehmen.

Jakub Hrůša Dirigent
María Dueñas Violine

Bohuslav Martinů Symphonie Nr. 6 »Fantaisies symphoniques«
Sergei Prokofjew Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 19
Ludwig van Beethoven Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93

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