bamberger symphoniker

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Konzert

Sa
04
Mär 23

Unser Ehrendirigent Christoph Eschenbach

Abo A
Bamberg, Konzerthalle, Joseph-Keilberth-Saal
20:00 Uhr

Zusammen mit unserem Ehrendirigenten Christoph Eschenbach und unserem Principal Organist Christian Schmitt zelebrieren wir mit raumflutender Klangfülle und irisierend-schwebenden Tönen einen kreativen Spagat zwischen Kirche und Konzertsaal. Bruckner war überzeugt: »Unter Tausenden hat mich Gott begnadet und dieses Talent mir, gerade mir gegeben. Ihm muss ich einmal Rechenschaft ablegen.« Seine Erziehung erfolgte in einem Kloster und später galt seine Leidenschaft zunächst hauptsächlich dem Orgelspiel. Tief gläubig, wie er war, betete er täglich, beichtete regelmäßig und stieg sogar häufig auf Kirchtürme, um zu überprüfen, ob das Kreuz auch wirklich höher stand als der Blitzableiter. Aber er war natürlich viel mehr als nur ein Kirchenmusiker und hinterließ einen Symphonie-Kosmos mit regelrechten Bekenntniswerken. Allerdings veröffentlichte er erst 1866 mit über vierzig Jahren eine vollgültige Symphonie – und nannte sie »keckes Beserl«. Schon in diesem genialen Erstling ist der typisch verklärt-jenseitige sowie hymnische Stil Bruckners vorhanden, der oft an die Architektur von Kathedralen erinnert. Saint-Saëns, der als »französischer Beethoven« bezeichnet wurde, galt ebenso als renommierter Organist – und sah in seiner »Orgelsymphonie« aus dem Jahr 1886 den Zenit seines kompositorischen Schaffens: »Mit ihr habe ich alles gegeben, was ich geben konnte.« Permanent wird hier das musikalische Gedankenspiel vorangetrieben. Es ist ein beeindruckendes Werk mit sakralem Glanz: Gregorianische Motive, machtvolle Bläserchoräle und meisterliche Fugenkunst sorgen für eine bildhaft ausgeleuchtete Klangbühne – und beim monumentalen Ende wirkt sogar das ganze Orchester wie eine riesige Orgel.

Christoph Eschenbach Dirigent
Christian Schmitt Orgel

Anton Bruckner Symphonie Nr. 1 c-Moll
Camille Saint-Saëns Symphonie Nr. 3 c-Moll op. 78 »Orgelsymphonie«