bamberger symphoniker

extraordinary city.
extraordinary orchestra.

© Marian Lenhard

Heiko Triebener

Von 1982 bis 1992 habe ich ein Privatstudium bei Robert Tucci absolviert. Er war damals Tubist der Bayerischen Staatsoper. Meine großen Idole waren u. a. John Fletcher vom Philip Jones Brass Ensemble, Arnold Jacobs vom Chicago Symphony Orchestra sowie allen voran Roger Bobo vom Los Angeles Philharmonic. Bei all diesen und vielen weiteren Musikern habe ich mir unschätzbar wertvolle Inspiration geholt.
Dabei kam ich fast zufällig zur Tuba: Das Schulorchester brauchte einen Tubisten – die Liebe zu diesem ungewöhnlichen Instrument entwickelte sich erst später. Ein toller Anreiz waren Reisen mit den Schulsymphonie- und Blasorchestern nach Südfrankreich, England, Rumänien, Ungarn, sogar Ägypten und Israel!
Ein Schlüsselerlebnis auf dem Weg zum Profimusiker war, als mein Vater eine Schallplatte mit der 1. Symphonie von Johannes Brahms auflegte: Karajan und die Berliner Philharmoniker – da hat es in mir buchstäblich einen Schalter umgelegt. Ich war – wie man heute sagen würde – völlig geflasht und fortan der klassischen Musik verfallen.

Heiko Triebener, in Berlin geboren, ist seit 1993 Tubist der Bamberger Symphoniker. Der leidenschaftliche Wahl-Bamberger ist Gründungsmitglied des Melton Tuba Quartetts. Neben seiner Arbeit im Education-Team der Bamberger Symphoniker hat er seit 2012 einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Würzburg. Viele Bamberger kennen ihn vom »Lideradurzeuch« mit dem Schauspieler und Sprecher Martin Neubauer.