bamberger symphoniker

extraordinary city.
extraordinary orchestra.

© Cicero Rodrigues
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Konzert

Do
09
Mär 17

Alondra de la Parra dirigiert Schostakowitsch und Tschaikowsky

Schweinfurt, Theater
19:30 Uhr

Anhänger magischer Musik aufgepasst! Mit überraschenden und verführerischen Klängen starten wir in dieses Konzert: Unser Solo-Hornist Christoph Eß spielt das 1971 entstandene »Appel interstellaire« von Olivier Messiaen, dem französischen Klangfarbenmeister. Ein mystisches Werk, das wie ein Sehnsuchtsruf in die kosmischen Weiten des Universums zielt. Das hochvirtuose, Rostropowitsch gewidmete Cellokonzert aus dem Jahr 1959 enthält die für Schostakowitsch typischen grotesk-ironischen Klänge, die allerdings durch schmerzliche Untertöne modifiziert sind. Gautier Capuçon, der als »Stern am Cello-Firmament« gefeiert wird, gibt damit bei uns sein Debüt. Ebenfalls erstmals zu Gast: Die mexikanische Ausnahmedirigentin Alondra de la Parra, die mit ihrem leidenschaftlichen Musizierstil für orchestrale Gänsehautmomente sorgen wird – besonders bei Tschaikowskys ergreifender fünfter Symphonie, die durchgehend von einem Schicksalsmotiv als Leitgedanke geprägt ist. In diesem tönenden Psychogramm hat das Solohorn wieder einen großen Auftritt: für eine schwärmerische Hymne im lyrischen zweiten Satz. In himmlische Sphären entführt uns als Encore das brandneue Werk der renommierten britischen Komponistin Emily Howard.

Alondra de la Parra Dirigentin
Gautier Capuçon Violoncello
Christoph Eß Horn

Olivier Messiaen »Appel interstellaire« für Horn solo
Dmitri Schostakowitsch Konzert für Violoncello und Orchester Nr.1 Es-Dur op. 107
Emily Howard »sphere« für Orchester, Uraufführung einer Zugabe
Piotr I. Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64